Aktuelle Entwicklungen bei Suchmaschinen
Die Fahrt zum Arbeitsplatz, Einkäufe oder der Besuch bei Freunden wird meist in unmittelbarer Nähe vollzogen. Diese Beispiele verdeutlichen, dass sich das Leben der Bevölkerung zu 90% in einem Umkreis von rund 20 Kilometern abspielt. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Medium Internet lokal gesehen auf dem Vormarsch ist.
Durch die Einführung der Breitbandtechnologie ist es für viele selbstverständlich geworden, sich im Internet über lokale Ereignisse oder Angebote zu informieren. Viele Suchmaschinenanbieter stellen sich auf diesen Trend ein. Manfred Stegger, Geschäftsführer des Städteportals Meinestadt.de prognostiziert, dass in Zukunft alltägliche Informationen über das Internet abergerufen werden. Im Rahmen einer amerikanischen Studie fanden Bizrate.de und die Keller Group, einem Experten für lokales Marketing, heraus, dass 74% der Befragten das Internet für die lokale Suche nutzen. Bezogen auf das gesamte Suchverhalten entfielen 27% auf die lokale Recherche. Im Vordergrund stehen hier vor allem Mapping Sites oder Online-Branchenverzeichnisse.
Auch in Deutschland hat sich das Internet im Alltag etabliert. 40% der Deutschen zählen allerdings noch zu den sog. Offlinern. Doch laut der deutschlandweit größten Studie gibt es in diesen Gruppen immer mehr Zuwachs. Laut Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, seien Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Initiativen gemeinsam gefordert, auch den letzten Offliner-Zielgruppen den Weg ins Netz zu zeigen.
Laut dem Professor für Wirtschaftsinformatik der Hochschule Albstadt-Sigmaringen Dirk Berndsen könnten vor allem die bisher internetfernen Nutzer an lokalen Angeboten interessiert sein.
Der Suchmaschinenanbieter Google testet bereits die örtlich begrenzte Suche. Laut Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland, gehe es bei einen Drittel aller Suchanfragen um lokale Themen. Bei dem geplanten Angebot kann der Nutzer neben der Suchanfrage in einem eigenen Feld den Standort angeben sollen. Dieser Suchdienst ist dann mit Informationen für den angegebenen Standort ausgestattet wie Adressen und Karten.
Bei Yahoo ging im ersten Quartal 2005 die lokale Suche an den Start in Kooperation mit Das Örtliche. Der Nutzer erhält z.B. durch Eingabe der Person und PLZ in der Kategorie Lokale Suche Suchergebnisse aus der Datenbank von Das Örtliche.
Bei meinestadt.de wählt der User im Gegensatz zur horizontalen Struktur bei Google zuerst die Stadt, zu der er Auskünfte wünscht.
(Quelle: Jana Behr: Das Netz wird lokal, in: Internet World Business, 1/06, 16.01.2006, S.8)
Übersicht:
Der Suchmaschinenmarkt entwickelt sich kontinuierlich fort. Zu Informationen über aktuelle Entwicklungen der einzelnen Suchmaschinen gelangen Sie durch Klick auf die dargestellten Logos.
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Start von Google Analytics überschattet von Kritik
Google Analytics ist ein Tool zur Web-Analyse. Website-Betreiber erhalten hierdurch Informationen über Besucher (woher die Besucher kommen, was sie auf der Site tun und wann sie wieder aussteigen), die sie dann für die Optimierung der Site nutzen können. Die Einbindung vn Google Analytics in den Web-Auftritt erfolgt durch Einbettung einer JavaScript-Anweisung im Header jeder HTML-Datei. Die Registrierung der Besucherinformationen erfolgt dann bei Google.
Google Analytics ist nach Angaben vom Hersteller selbst eine Weiterentwicklung der Software von Urchin Analytics, die Google im März 2005 übernommen hat. Während die Urchin-Software vor der Google-Übernahme noch 200 Dollar im Monat kostete, ist sie heute kostenlos.
Kritik an der Software erfolgten bereits durch erste Anwender:
- Mitgründer des Event-Portals Zvents Ethan Stock war bislang mit der Urchin-Software zufrieden. Google Analytics aber bietet in seinen Augen keinen verlässlichen Dienst mehr.
- Christan Bennefeld, Geschäftsführer bei Etracker, kritisiert vor allem die AGB von Google Analytics, in denen es unter anderem heißt: Google wird die Informationen nutzen, um weitere mit der Internet-Nutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Die Möglichkeiten stehen somit offen, im Rahmen einer Dienstleistung auch Mitbewerbern Informationen anzubieten oder diese für personalisierte Werbezwecke zu verwenden. Außerdem setzt das Tool JavaScript voraus, welches drei bis zehn Prozent der Web-Surfer aber nicht eingeschaltet haben.
- Der Kritik schließt sich auch Bernhard Biedermann vom E-Commerce-Dienstleister Intares an. Für ihn ist einerseits die Möglichkeit der Weitergabe an Konkurrenten kritisch, andererseits führt das Fehlen eines persönlichen Services dazu, dass es für Online-Händler vielfach billiger sei, von einem Dienstleister das Wissen zu kaufen, als es sich selbst zu erarbeiten.
Büchersuche mit Google - Jetzt auch demnächst in Deutschland
Mit Google Print sollen deutsche Nutzer zukünftig die Möglichkeit haben in gedruckten Büchern nach Stichworten zu suchen. Dabei können Registrierte-Google-Nutzer hinterher in den gefundenen Büchern mehrere Seiten vor und zurückblättern. Google Print zeigt demnach also nicht nur Stichworte, sondern ganze Buchseiten. Dies stößt auf Verlegern und Autoren in den USA auf große Kritik, da sie darin eine Missachtung der Urheberrechte sehen.
(Quelle: Internet World Business, 12/05, 31.10.2005, S.6)
Suchmaschinen Marktführer Google streicht Agenturrabbatt
Ab 2006 wird es den Agenturrabbatt in Höhe von 15 Prozent für Textanzeigen und Suchergebnisse nicht mehr geben. Mit anderen Worten: Suchmaschinen Markting wird teuerer. Stattdessen wird ein European Third Party Program eingführt , welches änhliche Ausgangsbedingungen garantieren soll. Dieses Programm beinhaltet folgende Komponenten:
- Ein Schulungs und Seminarprogramm.
- Kostenlose Web-Analyse-Tools.
- Marktforschungsergebnisse und Rat von Branchenexeperten.
Außerdem erhält jede Agentur eine Provision ab einem Volumen von 250.000 Euro pro Quartal mit Google Adwords, unter der Bedingung, dass die Agentur mindestens zwei Mitarbeiter beschäftigen, die das Google-Advertising-Professional (GAP)-Zertifikat für 50 Euro erworben haben und kein Inhouse Dienstleister eines Werbekunden sind.
(Quelle: Internet World Business, 12/05, 31.10.2005, S.1 und 6)
Erweiterung der Desktop-Suche
Mit der Entwicklung eines Sidebars ermöglicht das Suchmaschinenunternehmen eine Personalisierung des Desktops. User haben die Möglichkeit Schlagzeilen, Wetterinformationen, E-Mail-Nachrichten, Fotos, Merklisten, Aktienkurse und andere Informationen einzublenden.
Google dringt damit immer mehr auf den lokalen PC vor , ein Terrain, dass bisher von Mircosoft dominiert wurde. Die Beta-Version des Tools ist unter der Adresse http://desktop.google.com zu finden.
(Quelle: Meldung von pressetext.deutschland vom 22.08.2005.)
Google veröffentlicht eine Version des Google Toolbar für Firefox
Google bietet der Anwenderschaft mit einer Beta-Version des Toolbar einiges, die bis auf den Pop-Up-Blocker nichts vermissen lässt. Zehn verschiedene Landessprachen sowie drei Betriebssysteme (Windows, Mac und Linux) fanden hierbei Berücksichtigung.
Die Installation des Google Toolbar Firefox ist einfach. Nach dem Download der Software (ca. 250K) muss Firefox nur neu gestartet werden.
Es wird ein zentrales, immer bereites Suchfeld und einige Icons, mit denen man direkten Zugang zu bestimmten Suchfunktionen bekommt, geboten. Eine Rechtschreibprüfung der Suchwörter ist integriert.
(Quelle: Aktuelle Meldung vom 10.7.2005 von www.wienerzeitung.at)
Google Desktop-Suche in Finalversion Deutsch
Google bietet nun auch die finale Version der Desktop-Suche in deutscher Sprache an.
Seit Oktober 2004 gibt es die Google Desktop-Suche, zunächst als Beta-Version. Eine englischsprachige Finalversion ist seit März 2005 verfügbar.
(Quelle: @-web Newsletter, Nr. 154, 04.06.2005)
Google Scholar weist Lücken auf
Wissenschaftler haben die Möglichkeit mit Google Scholar in Büchern, wissenschaftlichen Fachzeitschriften und Arbeiten zu recherchieren. Dabei werden kostenpflichtige Beiträge aus Zeitschriften als Abstract zur Verfügung gestellt.
Eine Studie von Philipp Mayr und Anne-Kathrin Walter (Informationszentrum Sozialwissenschaften in Bonn) stellt allerdings fest, dass Google Scholar viele wichtige Wissenschafts-Server nicht umfassend abdeckt.
Als Beispiel beinhaltet der Server des Wiley-Verlags 4,5 Millionen Dokumente, wobei aber nur 111000 bei einer Suche davon verzeichnet wurden. Viele wissenschaftliche Quellen werden erst gar nicht verzeichnet.
Maryr und Walter kommen deshalb zum Fazit, dass Google Scholar die Suche in Fachdatenbanken leider nicht ersetzen kann.
(Quelle:ct, Heft 14/2005, S.50)
Start des neuen Web-Beschleunigers
Google startet die Beta-Phase des neuen BeschleunigungsTools Web Accelerator. Für den Internet Explorer ab Version 5.5 und den Firefox Version 1.0 oder höher bringt der 1,4MB große Download die Beschleuniger mit, bei anderen Browsern muss von Hand 127.0.0.1:9100 eingetragen werden.
Das Tool arbeitet mehrschichtig: Zum einen wird vom lokalen Proxy neben dem browsereigenen Caches ein eigener Cache für besuchte Internetseiten angelegt. Anfragen an http-Server leitet der Accelerator über Google-Server um, die selber Webseiten vorhalten und komprimiert versenden. Zudem werden oft frequentierte Webseiten bereits im Voraus geladen. Dafür loggt Google mit, welche Seiten der User aufruft, und speichert Cookies lokal auf den Servern zwischen. Laut eigenem Privacy-Statement sichert Google jedoch zu, diese Daten nicht an Dritte weiterzugeben.
Das Programm ist laut Lizenzvereinbarung für den nicht-kommerziellen Einsatz freigegeben, der Beta-Test ist auf Nordamerika und Europa beschränkt. Modem- und ISDN-Nutzer werden allerdings kaum Geschwingkeitsgewinne verzeichnen können: Der Web-Accelerator ist auf Breitbandanschlüsse ausgerichtet.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/59311 vom 05.05.2005)
My Search History speichert Suchbegriffe und -ergebnisse
Google hat eine neue Funktion für seine Suchmaschine in einer Betaversion vorgestellt: mit Google My Search History kann man nach einer Anmeldung bei Google seine Suchabfragen und die Seiten, die aus den Suchergebnissen heraus angeklickt wurden, automatisch speichern, so dass sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgerufen werden können. Auch ein Zugang für Google Groups sowie Google Answers oder ein Gmail-Konto sind hierfür gültig. In der eigenen Suchgeschichte kann man dann bequem in einer nach Datum sortierten Übersicht recherchieren. Zusätzlich werden Suchbegriffe und Ergebnisse unter dem link Related History geclustert.
Vorerst befindet sich lediglich auf der amerikanischen Seite Google.com ein Link zu dem Dienst. Die deutsche Seite Google.de bietet ihn noch nicht an.
Der Dienst setzt Java-Script voraus. Bei einem Anwendungstest mit Opera und Firefox wurden Suchergebnisse zunächst gespeichert, später aber dann wieder vergessen.
(Quelle: http//:www.heise.de/newsticker/meldung/58813. Zugriff am 21.4.2005)
Neue Werbeform bei Google: Site Targeting
Der Suchmaschinenbetreiber Google will sein AdWords/AdSense-Programm mit Site Targeting aufwerten: künftig sollen Werbetreibende auch Banner mit animierten Grafiken buchen und gezielt auf bestimmten Seiten schalten können, um so eine zielgruppenorientierte Werbung zu erreichen. Die Anzeigen sollen somit zukünftig nicht mehr automatisch nach bestimmten Begriffen einzelnen Seiten zugeordnet werden.
Welche Anzeigen an vorderster Stelle angezeigt werden, soll sich durch eine Versteigerung entscheiden: der für einen Klick auf seinen Werbebanner Höchstbietende (Cost Per Click, CPC) soll dabei auch den besten Werbeplatz erhalten.
Site Targeting wird auch per Tausenderkontaktpreis zu buchen sein (Cost Per thousand iMpressions, CPM). Weil Keyword-bezogene CPC-Anzeigen und Website-bezogene CPM-Anzeigen dann miteinander um das Recht konkurrieren, auf einer bestimmten Website geschaltet zu werden, erhofft sich Google eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür, dass zielgruppenrelevante Anzeigen auf einer Website erscheinen.
Ab welchem Zeitpunkt die neuen Funktionen für AdWords zur Verfügung stehen, teilte Google nicht mit. Derzeit testet man das Angebot noch.
(Quelle: http//:www.heise.de/newsticker/meldung/58959. Zugriff am 25.4.2005)
Google Mitarbeiter reichen US-Patent ein
Google Mitarbeiter Monika Henzinger, Urs Hölzle und Matt Cutts reichen einen Antrag für ein US-Patent ein, in denen Methoden beschrieben werden, die die Popularität von Webseiten, Dokumenten etc. anhand ihres Alters beurteilen sollen.
Mögliche Kriterien für das Ranking sind z.B. der Lebenszeitraum einer Website, die Änderung von Inhalten, die Änderung von internen und externen Links, wie oft ein Dokument in einer Ergebnisliste für eine bestimmte Zeitspanne ausgewählt wurde, Domain Daten, das Erhöhen der Linkzahl über eine bestimmte Zeitspanne, die Aktualität der Texte verweisender Dokumente etc.
Weitere Informationen finden Sie hier
(Quelle: @-web Newsletter Nr. 150 vom 09.04 2005)
Begriffsdefinitionen mit Google
Auch deutschsprachige Begriffe lassen sich nun mit Google definieren, was bei englischsprachigen Begriffen schon seit einigen Monaten funktioniert.
Mit dem Befehl definiere bzw. define Suchbegriff werden die Treffer für den Suchbegriff aus Nachschlagewerken angezeigt. Diese werden dann vor der Ergebnisliste der Suchmaschine eingeblendet.
(Quelle: @-web Newsletter Nr. 150 vom 09.04.2005)
Google Scholar
Google bietet mit seiner Suchoption Google Scholar neuerdings die Möglichkeit, nur innerhalb von wissenschaftlichen Quellen zu suchen. Gelistet werden ebenfalls Quellenangaben. Daher ist es möglich, dass gefundene Quellen nicht zwangsläufig im Internet verfügbar sind. Vielmehr kann es sich um reale Bücher handeln, auf die innerhalb eines Zitats verwiesen wird. Weiterhin werden auch wissenschaftliche Arbeiten gefunden, welche von privaten Erstellern auf ihren eigenen Seiten publiziert wurden.
(Quelle: @-web Newsletter vom 20.11.2004)
Google Deskbar erlaubt Google-Suche ohne Öffnen des Browsers
Die kostenlose Google Deskbar ist fertig und kann in die Windows-Task-Leiste eingesetzt werden und ermöglicht so die Google-Suche, ohne einen Webbrowser zu starten. Suchergebnisse werden im mini-viewer angezeigt, einem kleinen Fenster. Weitere Informationen unter der Adresse http://toolbar.google.de/deskbar/index.html
(Quelle: @-web Newsletter Nr. 140, 6. November 2004)
Google erwirbt Keyhole
Durch dem Kauf der Firma Keyhole bietet Google seinen Kunden ein weiteres Such-Tool. Google-Nutzer haben nun die Möglichkeit, 3-D-Bilder von jedem beliebigen Punkt der Erde anzusehen. Die Software Keyhole LT 2 greift dabei auf eine Datenbank mit mehreren Terabites Luftaufnahmen von Satelliten und Flugzeugen zurück. Für die gesamte Welt gibt es Bilder mit einer Auflösung von bis zu 1 km. Hochauflösende Bilder (1 Meter) gibt es jedoch nur für dicht besiedelte Gebiete, die meisten davon in den USA. Für Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es allerdings noch keine hochauflösende Bilder. Anders als sonst bei Google üblich, ist dieser Dienst kostenpflichtig. Der Preis für die Software liegt bei 30 US $.
(Quelle: @-web Newsletter Nr. 140, 6. November 2004)

Yahoo! Webradio
Das Internetportal Yahoo! bietet ab sofort einen kostenlosen Radio-Service an. Die Nutzer können entweder eine von 15 Radiostationen auswählen oder durch Angabe von Kriterien einen personalisierten Musikablauf generieren. Diese persönliche Musikstation stellt automatisch ein Programm zusammen, das dem Musikgeschmack des Users entspricht und greift dabei auf über 100.000 Titel zurück. Das Angebot wird durch die Video-Streams der Songs ergänzt.
Mit Hilfe eines Tools können die Musikstücke auch bewertet werden, wobei diese Bewertung die Titelauswahl der persönlichen Radiostation beeinflusst.
(Quelle: www.call-magazin.de News, 13.06.2005)
YahooToolbar mit integrierter AntiSpy-Software
Yahoo stellt heute seine Toolbar mit integrierter AntiSpy-Software vor. Die kostenlose Anwendung "Yahoo AntiSpy" soll zahlreiche Spyware- und Adware-Programme, Trojaner, Würmer und Dialer auf dem PC entdecken und entfernen können.
Spyware-Programme überwachen das Computer- und Online-Nutzerverhalten, während Adware Popup- oder Popunder-Banner erzeugt, die nicht wie gewöhnliche Werbe-Banner eingeblendet werden. Trojaner, die als nützliche Software getarnt sind, schleusen Malware ein und führen im Verborgenen unerwünschte Aktionen aus. Würmer versuchen über das Internet aktiv andere Computer zu infizieren.
Identifiziert die neue Yahoo AntiSpy-Toolbar ein verdächtiges Programm, erscheint eine Warnung. Der Nutzer kann dann selber entscheiden, ob das entsprechende Programm entfernt oder beibehalten werden soll. Sollten Programme versehentlich gelöscht werden, können diese später größtenteils wieder hergestellt werden. Die aktuelle Betaversion verfügt neben dem Schutzprogramm über eine Maske zur Websuche, Pop-Up Blocker und direktem Zugang zu sämtlichen Yahoo Services, wie aktuelle Nachrichten, Aktienportfolios, etc.
(Quelle: de.internet.com, 01.06.05)
Yahoo feiert 10. Geburtstag
1995 entwickelten die beiden Studenten Jerry Yang und David Filo unter dem Namen Jerry´s Guide to the World Wide Web einen Webkatalolg. Dieser sollte den Internetnutzern dabei helfen, die interessantesten Angebote im Internet zu finden. Die Aktiengesellschaft Yahoo! Inc wurde am 2. März 1995 gegründet und hattte damals noch 100.000 Nutzer. Mittlerweile rufen nach Angaben von Yahoo täglich rund 345 Millionen Nutzer insgesamt 2,96 Milliarden Seiten ab. Anders als vor 10 Jahren ist die Technik viel leichter zugänglich geworden und die Kunden sind wesentlich effizienter in dem, was sie aus dem Internet herausholen. Die Nutzer sind daher deutlich besser informiert über alles, was mit Arbeit, Gesundheit, Freizeit, Gesellschaft und dem Alltagsgeschehen zu tun hat.
Auf der Seite http://birthday.yahoo.com/netrospective/ blickt Yahoo auf die vergangenen 10 Jahre zurück. Hier erinnert und kommentiert Yahoo die wichtigsten Ereignisse in der Entwicklung des Webs. Neben der Entwicklung des eigenen Unternehmens, wird auch die Entwicklung anderer Unternehmen berücksichtigt.
(Quelle:http://www.pcwelt.de/news/online/108243/,02.03.2005)
Yahoo! Deutschland mit lokaler Suche
Yahoo! Deutschland durchsucht jetzt auch Telefonbücher. Das Unternehmen hat die deutschen Telefon- und Branchenbücher in seine Online-Suchdienste integriert. Gibt der Nutzer einen Städtenamen ein, werden ihm nicht nur Fundstellen aus dem Netz, sondern fortan auch aus DasÖrtliche angezeigt. Eine lokale Suche ermöglicht den Zugang zu weiteren Informationen aus diesem Datenbestand.
Somit hat Yahoo! mit dem Start dieses neuen Angebots einen Vorsprung vor dem Marktführer Google erzielt. Auch dort wird an einer deutschen lokalen Suche gearbeitet; einen Starttermin gibt es allerdings noch nicht. Die local search ist in der amerikanischen Version bereits verfügbar.
Lokale Suchen machen nach Schätzungen von Yahoo etwa 30 Prozent der Anfragen in Internet-Suchmaschinen aus.
(Quelle: Financial Times Deutschland vom 18.2.2005, S. 4)
In sein kostenloses E-Mail-Angebot investiert Yahoo kräftig. Nach Ankündigung des Vorstands sollen künftig bessere Virenschutzprogramme für Yahoo-Nutzer bereitstehen. Außerdem soll der individuelle Speicherplatz für E-Mails von derzeit 250 Megabytes auf ein Gigabyte pro Nutzer aufgerüstet werden.
(Quelle: Handelsblatt, 6.4.2005, S. 32)
Yahoo plant neue Content-Inhalte für sein Internet-Angebot. Fernsehserien und Videospiele - speziell für das Internet gestaltet - sollen die Einnahmequellen der Zukunft werden. Das Unternehmen verhandelt über Kooperationen in diesem Bereich. Da bereits drei Viertel der Yahoo-Nutzer mit Breitbandverbindungen ausgestattet seien, stünde der Verbreitung von umfangreichen Videoinhalten nichts mehr im Wege, begründet das Unternehmen seinen Schritt in den Multimedia-Sektor.
(Quelle: Handelsblatt, 6.4.2005, S. 32)

Microsoft und Yahoo! kooperieren beim Instant Messaging
Die Yahoo! Inc und die Microsoft Corp haben eine Zusammenarbeit beim so genannten Instant Messaging vereinbart. Die 275 Millionen Nutzer von MSN und Yahoo! sollen auch untereinander kommunizieren können anstatt nur innerhalb der Dienste von Microsoft bzw Yahoo!, teilten die beiden Konzerne am Mittwoch mit. Die systembergreifende Kommunikation soll ab dem zweiten Quartal 2006 möglich sein.
(Quelle: FAZ, 13.10.2005, Nr. 238, S. 16)
Neue Entwicklungstools
Microsoft bietet neue Entwickler-Tools an, mit denen vor allem Anwendungen für Online-Suche und Kommunikation erstellt werden können. Diese sollen zumindest einigen Entwicklern gratis zur Verfügung gestellt werden. Dadurch soll vor allem diejenigen Bereiche gefördert werden, in denen das Unternehmen in Konkurrenz zu Google und AOL steht. Konkret geht es um lokale und Internet-Such-Technologien sowie den Instant Messenger bei MSN.
(Quelle:http://www.testticker.de/news/netzwerke/news20050909005.aspx, 09.09.2005.)
Virtual Earth - Landkartendienst von Microsoft
Mit MSN Virtual Earth bietet auch Microsoft einen Landkartendienst inklusive Satellitenbildern. Pikantes Detail: The Registerer fand heraus, dass unter Apples Adresse Infinite Loop 1 nur ein leerer Acker zu sehen ist. Branchenkenner vermuten einen verordneten Sparzwang bei Microsoft: aktuelle Satellitenbilder kosten ein Vielfaches mehr als als Aufanhmen älteren Datums. In Google Maps - auch nicht bekannt für stets neueste Daten - kann man das Entwicklungszentrum übrigens sehen.
(Quelle:http://www.testticker.de/news/netzwerke/news20050726006.aspx, 26.07.2005.)
Deutsche Version des MSN Toolbar
Der Toolbar von MSN, der für den Internet Explorer ab Version 5.01 entwickelt wurde, ist nun auch als deutsche Version erhältlich. Die enthaltene Microsoft Desktop-Suche unterstützt die Dateitypen: RTF, DOC, XLS, und PPT sowie HTML und XML Dateien. Die Suche in anderen Typen wie PDF, ZIP oder RAR wird in der Grundversion nicht unterstützt, kann aber teilweise nachgerüstet werden.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/61004, 24.06.2005.)
MSN Toolbar mit Tabbed Browsing für Internet Explorer 6
Microsoft bietet mit der MSN Toolbar jetzt eine Tabbed-Browsing-Funktion an, die auch im Internet Explorer 6 genutzt werden kann. Bisher sollte eine solche Funktion erst in Version 7 des Browsers implementiert werden.
Durch das Tabbed Browsing können mehrere Webseiten gleichzeitig in einem einzigen geöffneten Fenster betrachtet werden, wobei über Reiterkarten ein Wechsel zwischen den Seiten möglich ist. Alle etablierten Browser mit Ausnahme des Internet Explorers bieten mittlerweile diese Funktion an. Außerdem ist in der neuen Version der MSN Toolbar ein Zugriff auf die Desktop-Suche von Microsoft integriert. Bisher konnte nur die MSN Websuche über ein Formularfeld aufgerufen werden. Das entsprechende Plug-In steht kostenfrei zum Download bereit.
(Quelle: de.internet.com vom 09.06.2005)
Microsoft kontert Googles Angriffe
Microsoft hat eine neues Suchwerkzeug für den Desktop vorgestellt. Die MSN Toolbar Suite steht jetzt als Public Beta-Version zum Download bereit. Das neue Suchwerkzeug integriert sich laut Microsoft in den Internet Explorer und Outlook. Aus diesen Anwendungen heraus können Nutzer ihren PC durchsuchen. Berücksichtigt werden hierbei auch die Inhalte von E-Mails und PDF-Dateien.
Mit der Bekanntgabe von Microsoft eine eigene Suchmaschine für das Internet zu entwickeln, gewann der Konkurrenzkampf zwischen Google und Microsoft an neuer Schärfe. Google reagierte mit der Entwicklung eines separaten Suchtools für Windows-PCs. Der Suchmaschinenbetreiber versucht so Anwender auf seine Seite zu ziehen, bevor der Redmonder Softwarekonzern mit seinem Betriebssystem Windows Longhorn eine integrierte Desktop- und Web-Suche einführt. Bisher war Google nur im Online-Bereich aktiv.
(Quelle: de.internet.com vom 14.12.2004)

Fireball bezieht Suchergebnisse von Inktomi
Die Suchmaschine Fireball greift für Ergebnisse auf Suchanfragen auf den Suchmaschinen-Index von Inktomi zurück. Inktomi gehört mittlerweile zur Yahoo!-Gruppe und beliefert entsprechend auch die Yahoo!-Seiten mit Suchergebnissen.
(Quelle: @-web Newsletter Nr. 128, 2.1)

Änderungen sowie neue Funktionen
Die Auswahl der Suchspalten soll nach dem Willen von A9 intuitiver werden und ist jetzt schon auf der Startseite möglich. Des Weiteren ist Location Search eine Verbindung mit den Yellow Pages. Zusätzlich findet der User nun personalisierte Tools - History, Bookmarks, Tagebuch und Discover - auf der Homepage. A9 nutzt den Index der Suchmaschine Google.
(Quelle: @-web Newsletter, Nr.153, 21.05.2005)

Web.de mit SmartInfo
Web.de bietet nun mit SmartInfo genau wie die anderen großen Anbieter der Suchmaschinenbranche ein Tool zur Regionalisierung an. Dabei werden bei einer Suche nach Ortschaften regionale Informationen eingeblendet, wie z. B. Stadtplan, Wetter und Nachrichten.
Mittels eines Routenplaners ist es möglich, sofort eine Fahrroute festzulegen. Im Laufe des Jahres sollen weitere Informationen hinzukommen, darunter Börsenkurse, Verkehrsverbindungen oder Kino-News.
(Quelle: @-web Newsletter, Nr. 154, 04.06.2005)
Vorschaufunktion für Web.de
Mit der Vorschaufunktion lassen sich einzelne Ergebnisse anschauen ohne die Ergebnisliste verlassen zu müssen. Der Grund dafür ist, dass per JavaScipt ein iFrame geöffnet wird. Es werden aber leider nur Webseiten angezeigt, die dies auch zulassen.
Die Vorschaufunktion finden Sie unter:http://suche.web.de/webpreview/
(Quelle: @-web Newsletter, Nr. 150 vom 09.04.2005)
Web.de mit eigener Nachrichtensuche
Web.de hat die Beta-Version seiner Nachrichtensuche gestartet. Die Quellen wurden von der Redaktion des Internet-Portals ausgesucht. Mit den Ergebnissen der Suche erstellt die SmartSearch-Technologie einen Themenbaum, mit dem der Suchende einen schnellen Nachrichtenüberblick erhält. Die Treffer lassen sich nach seinen Informationsbedürfnissen weiter verfeinern.
Bei der Auswahl der Quellen wird dabei auf eine eigenständige Berichterstattung Wert gelegt und im Gesamtportfolio auf eine breite Themenvielfalt. Die Nachrichtensuche von Web.de deckt deutsche und internationale Quellen ab. Die Datenbank wird im 15-Minuten-Takt aktualisiert.
Für eine gezielte Auswahl an Themen stellt Web.de zusätzlich einen konfigurierbaren Nachrichten-Alarm bereit. Die Nutzer können zwischen einer stündlichen und täglichen Belieferung wählen.
(Quelle: de.internet.com vom 09.12.2004)
Web.de startet Bildersuchmaschine
Seit Sommer 2004 bietet Web.de auch eine Bildersuche an. Damit reagiert Deutschlands zweitgrößtes Internetportal auf die zunehmende Popularität solcher Suchen, die das Ermitteln von Fotos, Abbildungen oder Grafiken ermöglichen. Nach der Text- ist die Bildrecherche die beliebteste Form der Websuche mit zweistelligen Wachstumsraten pro Jahr. Nach Aussagen des Web.de-Vorstands Matthias Hornberger sei diese rasante Entwicklung enorm und darauf zurückzuführen, dass immer mehr Multimedia-Angebote im Internet vorhanden seien. Auf 640 Millionen Bilder habe Web.de Zugriff, was - so Hornberger gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) - nicht nur technisch, sondern auch juristisch eine Herausforderung sei: Mit Bildern seien insbesondere Markenrechte stärker zu beachten.
Auch in Zukunft habe aber bei Web.de der Bereich Kommunikation/E-Mail höchste Priorität. Die Suche nach Web-Inhalten in Text und Bild folge erst an zweiter Stelle.
(Quelle: Wirtschaftswoche/wiwo.de, 15.07.2004)

E-Mail-Dienst ohne Werbeeinblendungen gegen monatliche Gebühr
Nachdem Lycos Europe in Großbritannien den eigenen E-Mail-Dienst mit einem Postfach von 1 GByte Speicher angeboten hat, bietet auch Lycos Deutschland diesen Dienst an. Im Gegensatz zum Google-Dienst GMail, jedoch nur gegen eine monatliche Gebühr von 4,90 Euro bei einer Vertragslaufzeit über zwölf Monate. Dafür wird keinerlei Werbung eingeblendet oder eingebunden.
In diesem Angebot enthalten sind eine eigene Domain, bis zu 50 E-Mail-Konten und 100 Frei-SMS jeden Monat. Weiterhin sind ein Viren-Scanner und Spam-Filter integriert. Weiterleitungsoption und eine Sammlung von bis zu vier anderen E-Mail-Adressen gehören ebenfalls zu den Funktionen. Der Lycos-Dienst versendet und empfängt Anhänge bis 50 MByte. Es besteht die Möglichkeit, das Lycos-Postfach über POP3 abfragen zu lassen - auch verschlüsselt.
(Quelle: www.golem.de, 26.05.2004)

Interactive Corp übernimmt AskJeeves
Medienmogul Barry Diller lässt sich den Eintritt in den hart umkämften Suchmaschinenmarkt durch den Kauf von dem viertgrößten Suchmaschinenbetreiber AskJeeves, der als eigenständige Marke weitergeführt werden soll, 1,85 Mrd. Dollar kosten. Die Suchmaschine hebt sich von der Konkurrenz durch die Suchanzeige von einfach formulierten Fragen ab und erreicht ca. 42 Mio verschiedene Nutzer. Bisher werden aber nur Anfragen auf Englisch bearbeitet. Ask Jeeves schreibt seit zwei Jahren Gewinne und erhöhte im Geschäftsjahr 2004 den Umsatz um 144 Prozent auf 261,3 Mio.
(Quelle:Financial Times Deutschland, 22.03.2004, S. 5)

Abrechnung per Klick - Das neue E-Mail Werbetool von Miva
Suchmaschinenbetreiber und Werbevermarkter Miva bietet seinen Partnern die Möglichkeit themenbezogene Anzeigen im HTML-Format in ihren elektronisch verschickten Dokumenten miteinzubeziehen. Dabei erfolgt die Abrechnung der Werbeumsätze nicht durch Pauschalen, sondern vielmehr durch ein Pay-per-Click-Modell.
Eine patentierte Technologie von Miva soll dafür sorgen, dass der Empfänger beim öffnen seiner E-Mails stets die aktuellen Werbebotschaften geliefert bekommt, auch dann wenn seine Mails bereits länger schon im Postfach lagen oder weitergeleitet wurden.
Miva Mail kann unabhängig von der jeweiligen technischen Platform eingesetzt werden. D.h. sowohl für Web-basierte Mail-Systeme wie Web.de, als auch für Mail Programme auf dem PC.
(Quelle: Internet World Business, 12/05, 31.10.05, S.7)

Zahlenmengesuche mit Romso
Eine neue Suchfunktion bietet die Nachrichtensuchmaschine Romso: So können, beispielsweise für eine Recherche, Zahlenräume angegeben werden und die Ergebnisse danach gefiltert werden.Um herauszufinden, was Einstein zwischen 1890 und 1910 gemacht hat, würde man also Einstein 1890-1910 als Anfrage eingeben. Andere Beispiele um Fragen mit Zahlenbereichen einzugrenzen wären:
- Mercedes 1950-1960
- Olympiade 1980-2000
- Volt 15000-25000
- Blondine 18-25
