Über 95 Prozent der deutschen Internetnutzer schenken gerne, dabei gibt jeder Fünfte sogar mehr als 250,00 Euro aus. Zudem plant ein Fünftel (rund 22 Prozent) der Teilnehmer aufgrund der kommenden Mehrwertsteuererhöhung wichtige Anschaffungen noch in dieses Jahr vorzuverlegen. Käufe dieser Art sind vor allem Haushaltsgeräte (41 Prozent), Möbel (37 Prozent) Unterhaltungselektronik (37 Prozent) und Bekleidung (34 Prozent). Dies geht aus der vorliegenden Studie 'Weihnachtstrends 2006 - Was schenken die Deutschen?' der eCircle AG hervor. Das Unternehmen hat im November 2006 eine Befragung unter 5.015 Haushalten mit Internetanschluss durchgeführt.
Interessant dürfte für den Handel sein, dass knapp 65 Prozent der Befragten tendenziell zu den 'Last-Minute-Shoppern' gehören. Hier kann also am Point of Sale (POS) mit kurzfristig umgesetzten Aktionen noch einiges bewegt werden. Auch wenn ein Großteil der Deutschen (74 Prozent) nach wie vor am liebsten im Laden einkauft, liegen Versender wie Quelle, Otto oder Tchibo voll im Trend: Denn über 60 Prozent der Befragten kaufen Geschenke im Versandhandel oder in den entsprechenden Online-Shops der Versandhändler. Damit liegt der Versandhandel an zweiter Stelle hinter dem Einzel- und vor dem Fachhandel vor Ort. Zudem kauft schon jeder dritte Haushalt mit Internetanschluss mindestens ein Geschenk in einem Online-Shop. Der größere Tei der Internetnutzer ist mit 50 Prozent noch unentschieden, ob sich im Internet das richtige Geschenk finden lässt. Vor dem Kauf von Geschenken und Produkten stellt das Internet durchweg eine der wichtigsten Informationsquellen dar: 33 Prozent aller Haushalte besuchen dazu direkt die Website des Herstellers, 32 Prozent recherchieren in Shopping- und Meinungsportalen und 20 Prozent werden über Online-Newsletter auf interessante Angebote aufmerksam. Die komplette Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 299,00 Euro per E-Mail (info@ecircle-ag.com) bestellt werden.
Quelle: I+K Newsletter der IHK zu Köln, 20.11.2006
