Pago eTransaction Services GmbH ist ein Komplettanbieter von Backoffice-Services rund um den Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Pago gestaltet die Geschäftsprozesse seiner Mandanten - in der Regel Online-Shops - effizienter und sicherer. Zahlungsausfallrisiken (Schlechtzahler: ca. 4,5% bei Pago-Kunden und ca. 40% bei ungesicherten Shops) werden bereits im Vorfeld deutlich reduziert, indem Methoden zur Adressprüfung und Risikobewertung, die dem eigentlichen Bezahlvorgang vorgelagert sind, zur Anwendung kommen. Erfasst werden Zahlungsvorgänge bei den Zahlarten Rechnung, elektronisches Lastschriftverfahren und Kreditkarte. Nach der zweiten Mahnung wird das Verfahren an den Händler übergeben, der seinerseits ein Inkasso-Unternehmen beauftragen kann.

Im Internet zahlen die Deutschen gerne auf Rechnung, da so etwaige Risiken zu einem erheblichen Teil auf die Händler abgewälzt werden können. Auch ist die Anzahl der tatsächlich abgewickelten Geschäfte ist Wetter- und Saisonabhängig: in Schlechtwettermonaten und vor Weihnachten steigen die Einkäufe rasant an. Auffällig ist auch, dass Zweidrittel aller Käufer älter als 30 Jahre ist, der Anteil junger Käufer also überbewertet wird.

Ein weiteres Ergebnis der Auswertung von Pago ist, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Höhe der Forderung und der Zahlungsmoral besteht: je niedriger der dem Händler geschuldete Betrag, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Schuldner mehr als zwei Mal gemahnt werden muss. Auch besteht ein Zusammenhang zum Wohnumfeld: am geringsten ist das Ausfallrisiko bei Kunden in gewerblich genutzten Immobilien und am höchsten in Wohnlagen mit Häusern mit mehr als 20 Wohnungen.
(Quelle: Pago, September 2002)