Nachricht - Multi-Channel-Management
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Apple & Co sind ihrer Zeit voraus – Computerhersteller nutzen Multi-Channel-Strategien gleichzeitig zur Stärkung des Direktvertriebs und des Händlernetzes

Knapp 40 Prozent der Konsumenten, die im stationären Handel Produkte aus dem Bereich Consumer Electronics kaufen, informieren sich vorab im Internet (Studie „Von Multi-Channel zu Cross-Channel", ECC Handel 2011). Die gute Vergleichbarkeit anhand technischer Kriterien und die preisliche Transparenz machen das Internet zu einer der wichtigsten Anlaufstellen vor dem Kauf eines Computers. Nicht verwunderlich also, dass die Top-Markenhersteller von Computern das Internet bereits sehr gut für sich nutzen.

Die aktuellen Ergebnisse des ECC-Monitor Markenhersteller Computer bestätigen die Branche eindrucksvoll als Trendsetter. Verglichen mit bislang untersuchten Branchen (z.B. Schuhe, Heimwerkerbedarf, Spielwaren etc.) wird das Internet von den untersuchten Herstellern sowohl für den Direktvertrieb als auch zu Unterstützung des eigenen Handelsnetzes intensiv genutzt. Durch gute Händlersuchfunktionen leitet ein Großteil der untersuchten Computer-Hersteller die Kunden, welche sich vorab auf der jeweiligen Internetpräsenz informieren, aber nicht direkt online kaufen möchten, zu stationären Händlern weiter. Nur Dell - oftmals als Paradebeispiel für den Online-Direktvertrieb genannt - verzichtet aufgrund seiner Vertriebsstruktur komplett auf die Unterstützung des stationären Händlernetzes. Alle anderen überzeugen mit unterschiedlich ausgeprägten Suchfunktionalitäten und Kontaktangaben auf ihren Websites. Lediglich zwei der untersuchten Hersteller (Samsung und Toshiba) bieten in Deutschland keinen eigenen Online-Shop an.


„Die Verknüpfung von On- und Offline-Handel ist auch für Hersteller eine Herausforderung. Für Kunden, die aus verschiedenen Gründen nicht online kaufen möchten, ist es besonders wichtig, schnell passende Informationen wie z.B. Händleradressen oder Produktverfügbarkeit im stationären Handel auf den Websites der Hersteller finden zu können.", so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer der Institut für Handelsforschung GmbH. Lösungen, die ebendiese Interaktion zwischen Hersteller, Händler und Kunden ermöglichen, werden in Zukunft branchenunabhängig weiter an Bedeutung gewinnen. Das bestätigt auch Matthias Thomas, CEO der gaxsys GmbH in Karlsruhe: „Die Tatsache, dass viele Markenhersteller in anderen Branchen immer noch keinen eigenen Online-Shop betreiben, um ihre stationären Handelspartner nicht um deren Umsatz zu prellen, hat uns dazu veranlasst eine Komplettlösung für alle Beteiligten zu realisieren. Mit dem g.a.x.-System, einer Retailer-Integrated-E-Commerce-Lösung können Markenhersteller ihren lokalen Handel in die Abwicklung von Online-Bestellungen einbinden."


Weitere Informationen zu den aktuellen Ergebnissen des ECC-Monitor Markenhersteller finden Sie unter:
http://www.ecc-handel.de/ecc-monitor_markenhersteller.php

(Zum Vergrößern Grafiken anklicken)

Pressemitteilung des ECC-Monitor Markenhersteller Computer
110517_PM_IfH_ECC_Monitor_Markenherstell[...].pdf
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