Beim Thema "Sicherheit" setzen Unternehmen auf externe Dienstleister
Nach einer Anwenderbefragung der Experton Group zufolge, greifen Unternehmen im Bereich Sicherheit immer häufiger auf die Hilfe von externen Dienstleistern zurück. Dies hängt jedoch stark vom jeweiligen Thema ab. So werden demnach Wartung und Support am häufigsten in fremde Hände gegeben (54 Prozent), gefolgt von technischer Beratung (43 Prozent), Implementierungs- und Integrationsdienstleistungen (39 Prozent) sowie Schwachstellen-Audits (38 Prozent). Etwa jedes dritte Unternehmen nutzt mittlerweile Managed Security Services (MSS), d. h. es lässt Betrieb und/oder Konfiguration bestimmter Sicherheitssysteme überwachen.
Bei den kurz- und mittelfristigen Planungen der Firmen dominieren laut Studie die Bereiche IT-Security-Strategie-/ Prozessberatung und Schwachstellen-Audits (je zehn Prozent) sowie Sicherheitstrainings mit neun Prozent. Kleinere und mittelständische Betriebe (100 bis 250 Mitarbeiter) vertrauen strategische Themen wie diese jedoch deutlich seltener externen Dienstleister an. Das Beratungsunternehmen führen die Zurückhaltung nicht zuletzt darauf zurück, dass es dort mangels finanzieller und personeller Ressourcen meist kein Programm für Informationssicherheit gibt und demnach auch niemand, der - über reine Technikfragen hinaus - strategische Themen anstößt beziehungsweise die Sensibilisierung für Informationssicherheit vorantreibt.
(Quelle: www.computerwoche.de, 06.07.2009)
