Nachricht - Allgemeines
Seite zu Mister Wong hinzufügen Seite zu Delicious hinzufügen Seite weiterempfehlen Seite Drucken

Branchenreport "Internet- und Versandhandel" analysiert die E-Commerce-Umsätze in Deutschland

Schon lange bevölkern viele kleine stationäre Händler das Internet, jetzt haben die Großen den Online-Vertrieb für sich entdeckt. So setzen die Fashionhändler H&M, C&A und auch Zara (seit Herbst 2010) bereits mehr als 1,4 Mrd. Euro im Internet um. Der Online-Umsatz der stationären Händler summiert sich aktuell auf mehr als 5,4 Mrd. Euro. Noch liegt das Online-Geschäft der Katalogversender und der sogenannten Internet-Pure-Player, allen voran Amazon, mit jeweils mehr als 6 Mrd. Euro vorne. Aber die Konkurrenz der stationären Händler und der Markenhersteller im Netz wächst rasant. Das sind Erkenntnisse des neu erschienenen Branchenreport "Internet- und Versandhandel" der IBH Retail Consultants, der die E-Commerce-Umsätze in Deutschland für alle stationären und virtuellen Vertriebsformen und Konsummärkte analysiert.

Weitere Erkenntnisse im Überblick:

  • Die Hersteller rollen den Online-Markt mit auf. Während die Markenhersteller im Fashionmarkt mit eigenen Outlets längst zur Konkurrenz des Handels geworden sind, scheuen die Hersteller in anderen Branchen noch die Konflikte mit ihren Händlern. Insbesondere für (kleinere) Hersteller bieten sich Shopping-Plattformen als "Fenster zur Internetwelt" an. Zielgruppenspezifische Sortimente, Lifestyle- und Infotainment-Ambiente sind nicht zu unterschätzende Pluspunkte.
  • Die stationären Händler werden mit ihren Online-Shops und abgestimmter Mehrkanalstrategie in Zukunft zur bestimmenden Vertriebsform im Internet. Internet-Pure-Player und online agierende Katalogversender werden ihre Vormachtstellung einbüßen. Voraussichtlich wird die neue Art des Einkaufens mit dem Handy - das Mobile Shopping - diesen Trend noch verstärken. Aber noch machen die Pure-Player so mancher Branche etwas vor, kann der Online-Schuhhändler Zalando dem konventionellen Handel zeigen, wie gut Schuhe im Netz funktionieren.
  • Mit einer stationären Expansion setzen ebenso bereits einige Katalogversender auf eine abgestimmte Mehrkanalstrategie. Die mehr und mehr fließenden Grenzen zwischen den Vertriebsformen sind so auch am Beispiel myToys zu erkennen: Eigentlich ein Internet-Pure-Player, verfügt myToys bereits über 10 stationäre Outlets in Deutschland. Multichannelling geht von allen Seiten aus und das ist die eigentliche Zukunftsstrategie, die die großen Händler jetzt vorantreiben.

(Zum Vergrößern bitte die einzelnen Grafiken anklicken)

Der aktuelle IBH-Branchenreport "Internet- und Versandhandel" quantifiziert und analysiert die E-Commerce-Umsätze in Deutschland, für alle stationären und virtuellen Vertriebsformen und Konsumgütermärkte.

  • Wer sind die aktuellen und künftigen Treiber unter den Vertriebsformen im Internet, wer die jeweiligen Player?
  • Welche Sortimente sind die Online-Gewinner, welche werden es in Zukunft sein?
  • Wie groß sind die Online-Potenziale der Vertriebswege und Sortimente bis 2015?

 

Die detaillierten Ergebnisse stehen in Form eines 140-seitigen Branchenreports in elektronischer Form zur Verfügung, der zu einem Preis von 1.250 Euro zzgl. MwSt. als PDF-Dokument erworben werden kann.

 

Weitere Informationen zum Branchenreport "Internet- und Versandhandel" und Bestellmöglichkeit