Consumer Electronics im Internet
Ein Ergebnis der Studie Internet im Handel 2004
des ECC Handel ist, dass, wie auch bereits im Jahr 2002
Elektroeinzelhändler das Internet intensiver nutzen als andere
Händler. Insbesondere bei der Informationsbeschaffung, dem
Schriftverkehr (E-Mail) sowie dem Datenaustausch bevorzugen die
Elektroeinzelhändler eher das elektronische Medium als ihre
Kollegen in anderen Branchen.
Der private Consumer Electronics Markt in Deutschland ist
2004 gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent gewachsen,
dies ist wesentlich mehr als erwartet wurde. Die GfU gibt auch an, dass die
Umsätze im europäischen Markt für Consumer
Elecronics um 3,5 Prozent auf 35,5 Mrd. Euro gestiegen sind.
Wichtigster Wachstumsmotor sind vor allem LCD- und
Plasma-Fernsehgeräte, DVD-Recorder und MP3-Player.
Auch Digitalkameras und Mobiltelefone steuern zur Umsatzzunahme
bei.
Laut der Studie Handel im Internet 2004 haben 84,8 Prozent der
Consumer Electronic Händler eine eigenen Website und
vertreiben zu 45,8 Prozent ihre Produkte über einen eigenen
Online-Shop. Der generierte Umsatzanteil von 9,9 Prozent
ist jedoch verhältnismäßig gering. Im
Gegensatz dazu ist allerdings der Umsatzanteil von
eBay-Auktionen mit 26,4 Prozent außergewöhnlich
hoch.
Das Internet als Vertriebskanal gewinnt also im Bereich Consumer
Electronics zunehmend an Bedeutung.
(Quellen: Internet im Handel 2004 - Status Quo und
Entwicklungen, S. 81-83 , Presseinformation der GfU vom 07.03.2005;
www.gfu.de, Zugriff am 29.11.2005.)
