Darf's ein bisschen mehr sein? (Verbundangebote in Online-Shops)
Autoren: Sebastian van Baal
Ein klassisches absatzpolitisches Instrument, das mit der zunehmenden Bedeutung des E-Commerce an Beachtung gewinnt, stellen 'Verbundangebote' dar. Solche Angebote bestehen darin, dass einem Kunden zu einem ausgewählten Artikel weitere, flankierende Produkte zum Kauf vorgeschlagen werden. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Online-Shop von Amazon. Es ist fast unmöglich, bei diesem E-Commerce-Vorreiter eine Artikel-Beschreibungsseite aufzurufen, auf der nicht noch weitere Produkte empfohlen werden. Hinweise wie 'Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, haben auch diese Produkte gekauft:...' und 'Unser Vorschlag...' sind Beispiele für solche Verbundangebote auf der Website von Amazon. Es verwundert nicht, dass Verbundangebote im E-Commerce besonders beliebt sind – die Verlinkung von zusammengehörigen Inhalten stellt gewissermaßen das fundamentale Konzept des Internets dar. Mittlerweile unterbreiten dementsprechend nicht mehr nur die großen Händler ihren Kunden Verbundangebote, sondern auch kleinere Online-Shops nutzen dieses Mittel zur Steigerung des Umsatzes pro Bestellung.
In dem Beitrag werden grundlegende Möglichkeiten zur Unterbreitung von Verbundangeboten dargestellt.
Erschienen in: Handelsjournal, Heft 2/2005,S. 12-13.
