Der Holzhandel hat im Jahr 2008 einen Umsatzzuwachs von zwei Prozent erreicht. Gemäß den Betriebsvergleichen vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) sind die Erwartungen der beteiligten Unternehmer für das Jahr 2009 eher verhalten. Etwa zwei Drittel der beteiligten Betriebe rechnen für das erste Quartal 2009 mit rückläufigen Umsätzen, nur jeder Zehnte erwartet Umsatzsteigerungen. Der Holzfachhandel hat in den vergangenen Jahren vor allem seine Kernkompetenzen und Kostenstrukturen verbessert. Mit welcher Intensität sich die derzeitige wirtschaftliche Situation auf die Branche auswirken wird, bleibt abzuwarten.
Die Implementierung von E-Business-Lösungen zum elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Handel und Industrie kann im Holzbereich z.B. der Rationalisierung, Kostenersparnis oder verbesserten Auftragsentwicklung dienen. Auch unter Marketing-Gesichtspunkten bringen E-Business-Lösungen Vorteile:
- Engere Kunden-Lieferanten-Beziehungen,
- Elektronische Bereitstellung der Daten,
- Qualität und Schnelligkeit der Auftragsabwicklung,
- Investitionssicherheit.
Ein halbes Dutzend Unternehmen aus der Holzindustrie hatten sich im November 2002 mit dem GD Holz in Frankfurt zusammengesetzt und die sog. "Frankfurter Erklärung" herausgebracht. Es werden demnach E-Business- und EDI-Aktivitäten vom Verband unterstützt. Damit soll der elektronische Datrenaustausch zwischen Holzindustrie und -handel forciert werden.
(2009)
