Nachdem die Euphorieblase des Internethandels im Frühjahr 2000 platzte, wurden Online-Shops von vielen als nicht zukunftsträchtig eingestuft. Die damals zumeist sehr niedrigen Online-Umsätze dienten als Beleg dafür, dass dem Handel über das Internet auch in Zukunft lediglich ein Nischendasein beschieden sei. Selbst größte Skeptiker können jedoch inzwischen nicht leugnen, dass der Online-Handel in Deutschland in der Zwischenzeit beträchtliche Umsatzanteile im Endkundengeschäft erobern konnte. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass mehr als 5 % des Einzelhandelsumsatzes online abgewickelt werden.


Die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal wird vor allem dann deutlich, wenn die Online-Pioniere Amazon und eBay oder die großen Versandhändler wie Otto oder Quelle ihre Umsatzzahlen veröffentlichen. Wie aber nutzen kleine und mittlere Handelsunternehmen das Internet als Vertriebskanal? Welche Rolle spielt dabei eBay? Wie haben sich die Online-Umsätze in den vergangenen Jahren entwickelt?


In dem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse der Studie "Internet im Handel 2006" dargestellt.


erschienen in: Handelsjournal, Heft 9/2006, S. 44-45