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Discounter denken an Online-Shops
Autoren: Björn Weber
| Quelle: Lebensmittel Zeitung H22 v. 31.05.02, S. 30 |
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Ein halbes Jahr nach dem Start des Online-Shops von Plus plant auch Norma den Internet-Vertrieb von Nonfood-Artikeln. Auch Aldi-Süd präsentiert sich mit neuen Internet-Auftritt, kam nach einer Evaluierung jedoch davon ab, Nonfood zu versenden.
Der Erfolg von Tchibos Nonfood-Versand im Internet hat die Discounter hellhörig gemacht. Wie Tchibo wird auch Norma auf das Fulfillment der Deutsche Post Tochter Merkur und auf die Software Enfinity von Intershop setzen. Schon jetzt haben die meisten Unternehmen eine Präsentation ihrer Artikel im Internet. Der Weg zum Shop ist nicht mehr so weit. Doch er widerspricht der ursprünglichen Idee, die hinter diesem Sortiment steht: Es soll eine größere Zahl von Kunden in die Filialen locken. Als einziger Discounter bietet derzeit Plus seine Nonfood-Produkte online an, und das das Versandgeschäft sei gut angelaufen. In ein bis zwei Jahren können mit dem neue Vertriebsweg, wenn der Umsatz wie bisher steigt, Gewinn realisiert werden. Im Internet lassen sich aber nicht alle Produkte gleich gut verkaufen wie im Geschäft. Vor allem Elektroartikel und überraschender Weise auch Kleinmöbel, Kinderkleidung und Spielsachen laufen im Netz sehr gut. Grundsätzlich werden vor allem die hochpreisigen Artikel bestellt, wobei sich im Warenkorb durchschnittlich 2,5 Artikel befinden. Profitabel könnte der Vertriebsweg ab 1000 Bestellungen pro Tag werden. |
