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E-Books - Freiheit den Formaten
Autoren: S. Domsch
Quelle: Börsenblatt des deutschen Buchhandels, 9. Januar 2003: S. 26-29.
Als E-Book im eigentlichen Sinne bezeichnet man ein Buch in digitaler Form, das von seinem Format an eine bestimmte Art von Lesegerät gebunden ist. Die Branche ist jedoch pessimistisch was das gerätegebundene Konzept des E-Book angeht. In Deutschland gibt es in diesem Bereich das Rocket eBook und das größere GEB 2200 (beide von Gemstar).
Viele Verlage sind nicht daran interessiert, den Bereich ihrer digitalen Publikationen zu erweitern. Eine Ausnahme ist die Verlagsgruppe Random House, die 1999 unter dem Namen Prisma Electronic Publishing (PEP) einen eigenen Verlag gegründet hat. Augewählte Titel erscheinen dort als E-Book, allerdings liegt der Schwerpunkt auf dem Print-on-demand-Verfahren. Abgesehen vom Scheitern der speziellen Lesegeräte existieren jedoch ausreichend mobile Geräte (PDAs, Pocket-PCs), um einen großen potentiellen Markt von digitalen Texten abzudecken.
Eine wichtige Tendenz zu einer sinnvollen Nutzung digitaler Texte ist die Öffnung der Formate. Die Aufgabe der Vereinheitlichung und Konsolidierung des Marktes übernehmen vor allem Konvertierungsagenturen wie Epodium. Das digitale Buch hat gegenüber Druckerzeugnissen viele technisch bedingte Vorteile, die noch nicht genutzt werden. Entwicklungspotential liegt vor allem bei kommentierten Werkausgaben, Nachschlagewerken oder didaktisch aufbereiteten Studienausgaben klassischer Werke für Schüler und Studenten.
Bei der Flexibilisierung des Angebots ist der Online-Shop Ciando bereits auf gutem Weg. Vertriebene Bücher lassen sich nach Stichworten durchsuchen und der Download ist sowohl vom Gesamtbuch als auch von einzelnen Kapiteln möglich.
Als E-Book im eigentlichen Sinne bezeichnet man ein Buch in digitaler Form, das von seinem Format an eine bestimmte Art von Lesegerät gebunden ist. Die Branche ist jedoch pessimistisch was das gerätegebundene Konzept des E-Book angeht. In Deutschland gibt es in diesem Bereich das Rocket eBook und das größere GEB 2200 (beide von Gemstar).
Viele Verlage sind nicht daran interessiert, den Bereich ihrer digitalen Publikationen zu erweitern. Eine Ausnahme ist die Verlagsgruppe Random House, die 1999 unter dem Namen Prisma Electronic Publishing (PEP) einen eigenen Verlag gegründet hat. Augewählte Titel erscheinen dort als E-Book, allerdings liegt der Schwerpunkt auf dem Print-on-demand-Verfahren. Abgesehen vom Scheitern der speziellen Lesegeräte existieren jedoch ausreichend mobile Geräte (PDAs, Pocket-PCs), um einen großen potentiellen Markt von digitalen Texten abzudecken.
Eine wichtige Tendenz zu einer sinnvollen Nutzung digitaler Texte ist die Öffnung der Formate. Die Aufgabe der Vereinheitlichung und Konsolidierung des Marktes übernehmen vor allem Konvertierungsagenturen wie Epodium. Das digitale Buch hat gegenüber Druckerzeugnissen viele technisch bedingte Vorteile, die noch nicht genutzt werden. Entwicklungspotential liegt vor allem bei kommentierten Werkausgaben, Nachschlagewerken oder didaktisch aufbereiteten Studienausgaben klassischer Werke für Schüler und Studenten.
Bei der Flexibilisierung des Angebots ist der Online-Shop Ciando bereits auf gutem Weg. Vertriebene Bücher lassen sich nach Stichworten durchsuchen und der Download ist sowohl vom Gesamtbuch als auch von einzelnen Kapiteln möglich.
