E-Business 2012 - Herausforderungen und Chancen für KMU
Um das Thema E-Business kommt heutzutage kein Unternehmen mehr herum. Bei diesem schnelllebigen und durch einen hohen Innovationsgrad geprägten Themenkomplex fällt es jedoch insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen schwer, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Im ECC-Interview sprechen Oliver Huckels, Claudia Lorenz, Diana Ricken, die Geschäftsführung der CIS GmbH, über die Herausforderungen und Entwicklungen in den Bereichen E-Business, E-Commerce und M-Commerce.
Frau Lorenz, in Ihrer Projekttätigkeit beraten und unterstützen Sie Unternehmen bei der erfolgreichen Implementierung von E-Business-Lösungen. Unsere Studien zeigen, dass mittleren Unternehmen zwar die Vorzüge des elektronischen Geschäftsverkehr bekannt sind, diese aber bei komplexeren Anwendungen noch immer eher zurückhalten sind. Wie sind Ihre Erfahrungen in diesem Bereich?
Claudia Lorenz:
Aufgrund meiner Praxiserfahrung kann ich durchaus eine Zurückhaltung der KMU´s in Bezug auf komplexe Anwendungen erkennen, doch glücklicherweise ist diese Tendenz abnehmend. Durch kundenorientierte Beratungen konnten wir in den letzten Jahren vor allem kleine und mittlere Unternehmen zunehmend von den Vorzügen des elektronischen Business überzeugen. Aktuelle Entwicklungen bestätigen, dass KMU´s zudem verstärkt die Notwendigkeit exakter Prozessbeschreibungen erkennen...
Herr Huckels, mit Blick auf die weiter steigenden Umsatzzahlen im E-Commerce - laut bvh soll erstmals die 20 Milliarden Euro Umsatz-Grenze durchbrochen werden, wird klar, dass der klassische Einzelhandel eigentlich nicht mehr ohne ein zusätzliches Online-Angebot erfolgreich sein kann? Teilen Sie diese Einschätzung?
Oliver Huckels:
Ja, dem stimme ich voll und ganz zu. War es in der Vergangenheit so, dass der Online-Handel den klassischen Einzelhandel unterstützt hat, wachsen beide Vertriebsformen ganz deutlich zu einem Angebot zusammen. Als großen Vorteil des E-Commerce sehe ich vor allem die Bestellannahme außerhalb der handelsüblichen Geschäftszeiten und von nahezu jedem Ort der Welt. Hinzu kommen eine schnelle und unkomplizierte Belieferung, problemlose Bestellvorgänge und umfassende Zahlungsmöglichkeiten. Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Online-Angebot ist, dass der Onlineauftritt auf die spezifische Zielgruppe zugeschnitten wird. Nicht einer für alle, sondern für jeden den passenden Internetauftritt.
Laut Comscore ist mittlerweile jedes vierte Handy in Deutschland ein internetfähiges Smartphone. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones geht ein verändertes Konsumentenverhalten einher. Welches Potenzial sehen Sie aus Vertriebs- und Kommunikationssicht für den Handel? Was sind die größten Herausforderungen für die Weiterentwicklung des mobilen Internets?
Diana Ricken:
Aus Vertriebs- sowie Kommunikationssicht ergibt sich durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones ein riesiges Potenzial. Hier ist zuerst die erhöhte Kundenbindung durch anwenderfreundliche Informationsaufbereitung bzw. -bereitstellung via Apps zu nennen. Ein weiterer Vorteil ist die „spielerische" und freiwillige Generierung von Bedürfnissen und Konsumentenwünschen. Durch ansprechende Produktinformationen inkl. Bewertungen und direkter, unkomplizierter Bestellmöglichkeiten können Käufe und damit Umsätze schneller generiert werden. Lokalisierungsdienste der Smartphones ermöglichen darüber hinaus eine bessere Nutzung des stationären Einzelhandels...
Das komplette ECC-Interview mit Oliver Huckels, Claudia Lorenz, Diana Ricken finden Sie anbei zum kostenfreien Download
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