E-Business im Mittelstand fest verankert
In einer Umfrage im Auftrag von IBM und dem Unternehmermagazin impulse unter 1.008 Firmenchefs mit bis zu 1.000 Mitarbeitern hat das Marktforschungsinstitut TechConsult festgestellt, dass E-Business immer mehr zu einer festen Größe im Mittelstand wird.
84 % der befragten Mittelständler verfügen über eine eigene Homepage, vor zwei Jahren waren es noch 70 %. Immer mehr Mittelständler wickeln auch Geschäfte über das Internet ab, im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl um 15 % auf nun 40 % gestiegen. Motive für die Einführung von E-Business-Anwendungen sind die Nutzung neuer Chancen (79 %), die Kundenorientierung (54 %) und der Wettbewerbsdruck (52 %).
Während 2002 noch 48 % erwarteten, dass sich eine Investition in E-Business innerhalb eines Jahres amortisiere, sehen dies heute nur noch 39 % als realisitisch. 84 % gehen davon aus, dass sich die Investition nach 2 Jahren rechne. Nur 13 % sagen, dass sich ihr Web-Engagement bis auf weiteres nicht rechnen werde. Die Umsätze im E-Business werden sich stabilisieren (52 %), knapp 33 % erwarten eine Umsatzsteigerung. Durch E-Business können auch bedeutende Kostenvorteile realisiert werden, 39 % der Befragten bieten kürzere Lieferzeiten, 36 % erreichen eine kostengünstigere Zahlungsabwicklung und 29 % reduzieren die Vertriebskosten.
Das Internet wird in den Unternehmen hauptsächlich für E-Mails (98 %) sowie zur Unternehmenspräsentation (94 %) und zur Informationsrecherche (79 %) genutzt. Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet zur elektonischen Beschaffung, heute nutzen 44 % E-Procurement-Lösungen, eine Steigerung um knapp 16 % seit letztem Jahr.
Argumente gegen die Nutzung von E-Business sind meistens Kostengründe, 53 % der Unternehmen meinen insgesamt immer noch, dass E-Business nicht zu ihrem Unternehmen passe.
(Quelle: CYbiz-Schlagzeilen vom 23.04.2003)
