E-Commerce in Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme zum elektronischen Handel
Autoren: Ulrich Riehm u. a
Quelle: Pressemitteilung Forschungszentrum Karlsruhe, 12/2003
Nach dem Zerplatzen der Luftblasen kehrt Realismus ein: Auch wenn der E-Commerce in den letzten Jahren in Deutschland weiterhin zulegte, waren dennoch elektronische Vertriebskanäle nur zu 1,6 Prozent am Gesamtumsatz 2002 des deutschen Einzelhandels beteiligt und sollen auch langfristig nicht mehr als 10 Prozent Anteil erreichen. Allerdings fallen die Prognosen von Branche zu Branche extrem unterschiedlich aus.
Folgende Handelsbranchen werden in dem Buch analysiert:
- Lebensmittelhandel,
- Autohandel,
- Arzneimittelhandel,
- Handel mit Medienprodukten,
- Stromhandel und
- Wertpapierhandel.
E-Commerce ist eine zukunftsträchtige Vertriebsform, da Handelsprozesse beschleunigt, Märkte erweitert und Transparenz für Anbieter und Kunden geschaffen werden. E-Commerce wird jedoch in verschiedenen Branchen sehr unterschiedlich genutzt. Dies reicht von einstelligen Prozentanteilen im Einzelhandel bis zu kompletten Abwicklung beispielsweise im Arzneimittelgroßhandel.
Diese Ergebnisse erzielte eine Studie des Forschungszentrum Karlsruhe, an der auch das ECC Handel mitgearbeitet hat, die nun ebenfalls als Buch vorliegt. Hierin sind auch Empfehlungen enthalten, die sich insbesondere an den Auftraggeber der Untersuchung, den Deutschen Bundestag, richten. Die Studie erschien in der Reihe Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzungen beim Deutschen Bundestag. Weitere Informationen bezüglich der Studie finden sie auf den Seiten des Forschungszentrums Karlsruhe.
