E-Mail-Studie 2004 – Wie die Top500 auf Kundenanfragen reagieren, wenn sie als E-Mail verfaßt werden
Autoren: Marc Fiedler

Kundenanfragen per E-Mail sind im derzeitigen Informationszeitalter ein beliebtes Kommunikationsmittel. E-Mails spiegeln die Bedürfnisse des Kunden wider und können mit Hilfe eines effizienten E-Mail-Response-Management zukünftige Trends aufzeigen, bevor diese sich am Markt etablieren. Diese Informationen können für ein Unternehmen wettbewerbsentscheidend sein. Allerdings scheint dieser Marktsegmentierungsvorteil, nach Ergebnissen einer Studie von Marc Fiedler, nicht allen Unternehmen bewusst zu sein.
In Anlehnung an die Studie "e-mail-economy 1999" von Markt & Daten Modalis, in der die Reaktion der TOP500-Unternehmen, aus "Die Welt", auf Anfragen per E-Mail getestet wurde, wiederholte Marc Fiedler 2004 diese Studie. Dabei legte er die gleichen Daten zugrunde und untersuchte die TOP500-Unternehmen der aktuellsten Liste aus "Die Welt" von 2002. Geprüft wurden unter anderem die Auffindbarkeit der E-Mail-Adresse auf der Website, die Schnelligkeit der Beantwortung und die Qualität der Antworten. Die Ergebnisse der Studie sind im Vergleich zur Studie von Markt & Daten Modalis kaum besser. Lediglich 64% der Unternehmen antworten überhaupt und die Qualität der Antworten lässt zu wünschen übrig. Interessant sind aber auch die Widersprüchlichkeiten, die Marc Fiedler in seiner Studie aufdeckt. Er schreibt, dass die Unternehmen seit Jahren einen rückgängigen Absatz beklagen und ihre Endverbraucher in den Medien öffentlich "Konsumverweigerer" nennen, im Gegenzug aber keine einzige E-Mail ihrer Zielgruppe ernst nehmen.
Die Studie von Marc Fiedler steht kostenlos unter folgenden Link zur Verfügung:
