Mit dem Online-Ratgeber E-Mail-Management können Unternehmen prüfen, wie gut sie mit ihrer E-Mail-Kommunikation umgehen und wo noch Potenzial für Verbesserungen vorhanden ist. Sie erhalten eine Einschätzung zu ihrem aktuellen E-Mail-Management sowie einen ausführlichen und kostenfreien Leitfaden mit nützlichen Tipps zur Optimierung der E-Mail-Kommunikation.
Und plötzlich ist wieder Weihnachten, so manch einer sieht sich gänzlich unvermittelt mit der jährlich wiederkehrenden Frage konfrontiert: Ist es schon wieder so weit? Welche Vorbereitungen gilt es nun zu treffen? Doch nicht nur Konsumenten müssen entscheiden und stehen bezüglich ihrer Weihnachtseinkäufe vor der Qual der Wahl, auch Unternehmen und Einzelhändler sehen sich vor die Wahl gestellt, wie sie maximal vom Weihnachtsgeschäft profitieren können.
Eine schöne Bescherung - E-Mails
Spezielle weihnachtliche oder winterliche Aktionen sind ein guter Ansatz, müssen dem Kunden gegenüber jedoch auch kommuniziert werden. Hierfür bietet sich innerhalb des Multi-Channel-Marketings in besonderem Maß die Kommunikationsform E-Mail an, da diese elementare Vorteile bietet:
- Kostengünstig: einmal erstellt, kann die E-Mail an beliebig viele Konsumenten versandt werden.
- Flexibel: verschiedene Inhalte können mittels desselben Mediums vermittelt werden.
- Schnelligkeit: unmittelbare Zustellung an den Konsumenten.
Durch die weiter steigende Verbreitung von Smartphones können Konsumenten E-Mails an jedem Ort und zu jeder Zeit abrufen, die Erreichbarkeit nimmt somit konsequent zu. Auch kleinere Unternehmen können mit verhältnismäßig geringem Aufwand (z. B. kostenloser Freeware zur Automatisierung von E-Mail-Marketing) von den positiven Aspekten des E-Mail Marketings profitieren, wenn folgende wichtige Punkte beachtet werden:
- E-Mails sollten zu den individuellen Lebensumständen und Präferenzen der Konsumenten passen,
- für die Konsumenten sollte ein persönlicher Mehrwert ersichtlich werden.
Während der erste Aspekt weitestgehend durch die Tatsache abgedeckt sein dürfte, dass die Konsumenten ihre Kontaktdaten zur Verfügung gestellt haben und somit ein gewisses persönliches Interesse bereits besteht, stellt sich die Umsetzung des zweiten Punktes als anspruchsvoller dar.
Die inneren Werte - Was Weihnachts-E-Mails zu leisten vermögen
Passend zur Jahreszeit sollte ein festtagliches oder zumindest neutrales winterliches Design gewählt werden, um die Konsumenten auf die Feiertage einzustimmen. Dies dient gleichzeitig dazu, sich von anderen E-Mails in gewissem Grad abheben zu können und so den Konsumenten im positiven Sinn besser in Erinnerung zu bleiben. Bezüglich des Inhalts der Weihnachts-Mail sind dem Ideenreichtum und der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Es bieten sich die folgenden naheliegenden grundsätzlichen Kampagnentypen an:
- eCard mit Festtagsgrüßen
Das moderne Pendant zur Weihnachtskarte per Post: Die eCard spart dem Unternehmen Porto und schont Ressourcen durch den elektronischen Versand (Getreu dem Motto „Tu Gutes und sprich davon" kann diese Ressourcenschonung auch den Konsumenten gegenüber kommuniziert werden). Dabei eröffnen sich gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten. Die Einbindung interaktiver Elemente oder Bilder stellt eine kreative Abwechslung zu standardisierten E-Mails dar. Darüber hinaus können interessierte Konsumenten über einen zusätzlichen Link auf die Website des Unternehmens geführt und auf neue Angebote aufmerksam gemacht werden. - Sonderaktionen zu den Festtagen
Mittels E-Mails kann die Aufmerksamkeit der Konsumenten gezielt auf spezielle weihnachtliche Angebote und Produkte gelenkt werden. Potenzielle Kunden können so über eventuell stattfindende Sonderaktionen zu den Festtagen informiert werden - beispielsweise einen vorgezogenen „Weihnachtsschlussverkauf". Wenn sich die Konsumenten in verschiedene Zielgruppen segmentieren lassen, so bietet sich die Option, zielgruppenspezifische Weihnachtsangebote zu generieren. - Einladung zu einem Weihnachtsevent
Mittels einer festlichen Einladung per E-Mail können Konsumenten frühzeitig auf Veranstaltungen wie etwa eine Weihnachtsfeier oder ein Event zur Adventszeit aufmerksam gemacht werden. Es bieten sich zusätzlich eine Automatisierung des Anmeldeprozesses, eine Implementierung eines Reminders oder im Nachgang eine E-Mail mit einem Link zu einem Fotoarchiv oder Feedback-Formular an. Dadurch entsteht zudem die Möglichkeit einer verstärkten Kundenbindung. - E-Mail Adventskalender
Obwohl diese Form der E-Mail-Kommunikation die wohl aufwendigste sein dürfte, bietet sie die einmalige Gelegenheit, an 24 zusätzlichen Tagen mit dem Konsumenten zu kommunizieren. Der Mehrwert für den Empfänger besteht beispielsweise in täglich angebotenen Schnäppchen, informativen Beiträgen oder interessanten Downloads. Dabei ist zu beachten, dass durch Automatisierung der eigene Arbeitsaufwand begrenzt werden kann und gleichzeitig dem Empfänger die Möglichkeit zur separaten An- und Abmeldung gegeben wird.
Bei der Erstellung des Designs sollten die Unternehmen größtmögliche Sorgfalt walten lassen. Zum einen sollte das Design ansprechend sein und sich gleichzeitig von anderen E-Mails abheben, anderenfalls besteht die Gefahr, dass die E-Mail im Spam-Ordner landet. Originalität und Kreativität bleiben den Konsumenten in Erinnerung und können Teil von viralem Marketing sein. Null-acht-fünfzehn Designs sind dabei wenig zielführend, stattdessen sollte versucht werden, die Konsumenten auf individuelle und originelle Art und Weise anzusprechen.
Festtagsmarketing beginnt lange vor den Festtagen
Bekanntermaßen wird ein nicht unerheblicher Teil des Weihnachtsgeschäfts in den letzten Tagen vor den eigentlichen Festtagen umgesetzt. Nichts desto trotz beginnt das eigentliche Weihnachtsgeschäft wesentlich früher. Dementsprechend sollten die korrespondierenden Marketingaktivitäten rechtzeitig initiiert werden. Ein frühzeitiger Versand der Weihnachts-E-Mail gibt zum einen den Konsumenten mehr Zeit zu reagieren und zum anderen dem Versender die Option, kurz vor den Festtagen eine Erinnerung zu schicken, um so auch die Last-Minute-Shopper gezielt zu erreichen. Weitere Tipps für erfolgreiche E-Weihnachtspost gibt es hier.
Autoren:
- Sonja Rodenkirchen, Reinhard Weisser
(17.11.2010)
Quellen:
- emarsys eMarketing Systems AG (2009): E-Mail Marketing für die Festtage. Ein emarsys Whitepaper
- Experian CheetahMail (2010): Der perfekte digitale Mix: Erfolgreiche Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke
Obwohl bereits jedes zweite Unternehmen Newsletter als Marketing-Maßnahme einsetzt, werden hierbei noch häufig Fehler gemacht, die dazu führen, dass die Chancen, die ein Newsletter beitet, nicht optimal genutzt werden. Im Folgenden werden die häufigsten Fehler vorgestellt.
1. Der Newsletter ist nicht personalisiert
Die Newsletter-Abonennten sollten persönlich angesprochen werden. Besondere Beachtung sollte der richtigen Form der Anrede sowie der korrekten Schreibweise des Namens des Empfängers geschenkt werden. Eine falsche Anrede oder ein falsch geschriebener Name wirkt desinteressiert und im schlechtesten Fall unseriös.
2. Langweilige oder reisserische Betreffzeile
Der Betreff ist das erste, was der Empfänger des Newsletters sieht. Im Zweifel entscheidet er darüber, ob der Newsletter geöffnet wird oder nicht. Eine gelungene Betreffzeile sollte das Interesse des Empfängers wecken, ohne aufdringlich oder unseriös zu wirken.
3. Unverständliche Absenderadresse
Neben dem Betreff schauen viele Internetnutzer auf die Absenderadresse, bevor sie eine E-Mail öffnen. Es sollte eine aussagekräftige Absenderadresse gewählt werden, die sowohl eine Identifizierung des Unternehmens ermöglicht als auch zum Inhalt des Newsletters passt.
4. Der Newsletter dient nur der Produktwerbung
Neben den Informationen zu Produkten sollten im Newsletter auch redaktionelle Inhalte wie praktische Tipps und News enthalten sein. Der Newsletter muss den Kunden einen Mehrwert bieten. Hier ist Qualität gefragt.
5. Verstecktes Anmeldeformlar
Der Newsletter sollte auf der Unternehmens-Website aktiv beworben werden. Das Registrierungsformular sollte leicht - möglichst von der Startseite oder der Navigationsleiste aus - erreichbar sein. Müssen Kunden erst suchen, besteht die Gefahr, dass sie das Interesse verlieren und aufgeben.
6. Unattraktive Gestaltung des Newsletters
Navigation, Usability und Layout sind nicht nur auf der Homepage wichtig. Auch bei der Gestaltung eines Newsletters spielen diese Aspekte eine wichtige Rolle. Eine attraktive und übersichtliche Gestaltung sollte selbstverständlich sein. Darüber hinaus sollte ein Newsletter sowohl im HTML- als auch im Textformat angeboten werden.
7. Fehlende Kaufaufforderung
Die Produktwerbung im Newsletter sollte direkt mit dem beworbenen Produkt auf der Homepage oder im Online-Shop verlinkt sein. Auch hier gilt: Muss der Kunde zu lange suchen, wird er aufgeben und es kommt kein Kaufabschluss zustande.
(2009)
Autoren:
- Aline Eckstein, Maria Klees
Quelle:
- http://www.ecommerce-fachwissen.de/2009/10/die-haufigsten-fehler-beim-email-marketing/, 2009.10.20
Die Betreffzeile stellt einen äußerst wichtigen Bestandteil von Newslettern oder E-Mailings dar. Bei 80 Prozent aller Empfänger entscheidet die Betreffzeile über Öffnen oder Nichtöffnen der E-Mails. Für einen kreativen und effektiven Text bietet die Betreffzeile jedoch oft keinen ausreichenden Platz. Die Emarsys eMarketing Systems AG stellt mit dem Betreff-Checker ein kostenloses Tool auf ihrer Website zur Verfügung, mit dem die Betreffzeile von E-Mails in den gängigsten E-Mail-Clients (Outlook, Lotus Notes, Yahoo, Web.de usw.) überprüft werden kann.
(2005)
Da bei E-Mail-Markteting keine Versandkosten anfallen, ist es ein beliebtes Mittel der Kundenansprache. Gegen Spam aus dem Ausland haben deutsche Behörden noch keine Handhabe.
Grundformen des seriösen Permission Marketing:
Beim Permission Marketing erhält ein Kunde Unternehmens-Informationen erst nach Einwilligung oder hat die Möglichkeit die E-Mail-Sendungen des Unternehmens abzustellen.
Neben der einfachen Opt Out-Variante, bei der ein Anbieter ungefragt Werbung z. B. per E-Mail verschickt und dem Adressaten dabei die Möglichkeit der Abstellung einräumt, gibt es noch drei verschiedene Opt In-Varianten:
- Single Opt In: Ein Interessent bestellt (z. B. per E-Mail) Informationen, die er bis auf Widerruf erhält.
- Confirmed Opt In: Im Gegensatz zum Single Opt In-Verfahren erhält ein Interessent bei diesem Verfahren die bestellten Informationen zusammen mit einer Bestätigungs-Mail bis auf Widerruf.
- Double Opt In: Bei der Double Opt In-Variante wird eine Anmeldung (z. B. für einen E-Mail-Newsletter) erst dann wirklich gültig, wenn der User eine Bestätigungs-Mail, die der initialen Anmeldung folgt, zur endgültigen Bestätigung noch einmal per Reply quittiert. Auf diese Weise wird Mißbrauch durch Dritte ausgeschlossen.
Weitere wichtige Punkte:
Wer E-Mail-Newsletter versendet, hat nach dem Teledienstgesetz (TDG) eine Kennzeichnungspflicht. Der Diensteanbeiter muss den Nutzer zu Beginn über Umfang, Art und Zweck der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten hinweisen. Der Kunde muss dem Erhalt jederzeit widersprechen können. Nach der Abmeldung müssen personenbezogene Daten gelöscht werden. Eine Weitergabe der Daten ohne Einwilligung des Adressaten ist verboten. Personenbezogenes Linktracking (die Erstellung von Nutzungsprofilen durch Messung, welche Angaben von wem angeklick werden) darf nur pseudonymisiert erfolgen. Es gilt das Kopplungsverbot: Newsletterversender dürfen die Erbringung des Dienstes nicht davon abhängig machen, ob der Nutzer der Verarbeitung seiner Daten für andere Zwecke zustimmt.
Quellen:
- CYbiz, 12/2001, S. 52;
- Artikel aus der Zeitschrift Direkt Marketing, Heft 7/2005, S. 33
E-Mails sind ein gute Möglichkeit die eigenen Marketingmaßnahmen auszuweiten, denn die Handhabung ist im Vergleich zu den klassischen Marketinginstrumenten einfach und zudem erweisen sie sich als kostengünstige Alternative. Dennoch sollten einige Punkte beachtet werden, um das E-Mail-Marketing erfolgreich umsetzen zu können.
Newsletter oder Werbung sollte nur an Personen verschickt werden, die dem Empfang zugestimmt haben. In der Regel wird dies über ein Anmeldeformular auf der Website, das von Interessenten ausgefüllt werden muss, oder über eine einfache E-Mail Anmeldung gewährleistet.
Bei der Erstellung der E-Mail ist insbesondere auf die Wortwahl in der Betreffzeile zu achten, da manche Spamfilter sehr empfindlich eingestellt sind und eine Aneinanderreihung von Großbuchstaben und mehreren Ausrufezeichen als Spam identifizieren.
Um eine möglichst hohe Response-Rate der Werbe-E-Mails herbei zu führen, sollte die Anrede personalisiert sein und der Versand zu üblichen Arbeitszeiten erfolgen.
Wichtigster Faktor eines erfolgreichen E-Mail-Marketings ist aber die rasche Beantwortung von Kundenanfragen. Da bei elektronischer Kommunikation eine zeitnahe Reaktion erwartet wird, sollte eine Antwort innerhalb von 24 Stunden erfolgen, damit der Kunde nicht zu lange warten muss und möglicherweise verärgert ist. Diese Rückantwort kann über sogenannte Electronic-Response-Management Systeme (eRM) automatisch generiert werden. Die Anschaffung einer entsprechenden Software lohnt sich insbesondere ab 1000 bis 1500 Anfragen pro Monat.
Quelle:
- Hamburger Wirtschaft, 02.2005, S. 46-47.
Viele E-Mail-Werber bekommen nicht mit ob sie ihren Newsletter erfolgreich versenden, weil sie die Abonnentenzahl als einziges Mittel zur Erfolgskontrolle anwenden. Dabei können sich durch spamfreudige Gestaltung, wie z. B. eine harmlose Wellness-Rubrik Sex & Soul oder ein im Werbebrief dominierendes Rot, im Extremfall kaum Leser unter den Abonnenten befinden. Um dies zu vermeiden sollte eine systematische E-Mail-Erfolgsmessung betrieben werden. Diese Erfolgsmessungen können entweder mit technischen Lösungen (Software- oder ASP-gestützt) oder mit Hilfe eines E-Mail-Marketing-Dienstleisters durchgeführt werden.
Die einfachste Möglichkeit zur Erfolgskontrolle ist das Einholen von Feedback. Feedback zu geben sollte für den Leser stets einfach sein. Eine Möglichkeit kann man durch einen weiterführenden Link bieten, mit dem zudem die Klickrate bestimmt werden kann. Dieser Link soll den Nutzer auf die eigene Webseite weiterführen, wo sein weiteres Verhalten bis zum Kauf genauer beobachtet werden kann. Diese Methode wird Link-Tracking genannt.
Zwar lässt sich ein Newsletter mit vielen Teaser-Texten in seiner Wirkung differenzierter analysieren als ein reiner Text mit einem Link am Ende. Aber beide Varianten sollten bei der Gestaltung des Newsletters in Erwägung gezogen werden. Denn entscheidend ist, wie die Zielgruppe am besten erreicht werden kann.
Aus den Klicks der Leser sollte aber auch eine echtes Interesse erkennbar sein. Gewinnspiele z. B. erzeugen zwar hohe Klickraten, deuten aber nicht unbedingt auf Interesse an den Produkten hin. Experte Torsten Schwarz weist daraufhin, dass E-Mail-Marketing nicht mit Direktmarketing zu vergleichen ist. Bei Direktmarketing ist eine 'Response' von 3 Prozent als sehr gut anzusehen, während ein guter Newsletter 60 - 70 Prozent erreichen sollte.
Neben der Klickrate lässt sich auch die Öffnungsrate bei Newslettern messen. Allerdings können die bei der Messung auftretenden Fehlerquellen mit den besten Programmen nicht verhindert werden. Die Software kann z. B. nicht feststellen, ob die E-Mail nicht automatische im Vorschaufenster geöffnet wurde und von dem Nutzer eigentlich gar nicht gelesen wurde. Genauso wenig können offline gelesene Newsletter registriert werden. Die Software wertet diese dann als nicht gelesen. Praxistests und Untersuchungen zeigten jedoch, dass sich unterm Strich beide Werte ausgleichen, so Torsten Schwarz.
Torsten Schwarz stellte weiterhin fest, dass besonders gute Newsletter von Abonnenten gezielt und mit Bedacht ausgewählt werden. Da diese Newsletter jedoch selten sind und die meisten einfach nur Werbung darstellen, wird es immer schwieriger, einen guten Newsletter dem Kunden zugänglich zu machen. Der Grund dafür liegt darin, dass die E-Mails immer häufiger von den verschiedenen Spamfiltern automatisch aussortiert werden. Die Rate der irrtümlich abgeblockten E-Mails lässt sich allerdings durch die Zusammenarbeit mit einem seriösen E-Mail-Dienstleister, der mit ISPs kooperiert, minimieren.
Eine weitere Kenngröße ist die Abbestellrate. Jeder Newsletter muss grundsätzlich abbestellt werden können. Die Abbestellrate sollte immer unter einem Prozent liegen. Liegt der Wert einmal darüber kann der Besteller durch den letzten Newsletter verärgert worden sein. Dann ist Form und Inhalt des letzten Newsletters nochmals zu überdenken und von Störfaktoren zu befreien. Um eine hohe Abbestellrate zu vermeiden, sind bestimmte Anforderungen zu beachten, etwa ein aussagekräftiger Text in der Betreffszeile, eindeutiger Absender mit Markennamen, Impressum und Abbestellfunktion. Im Text sollte auf großgeschriebene Wörter und Begriffe aus der Erotik verzichten werden. Da Spam-Versender zur Erhöhung der Aufmerksamkeit den Namen des Empfängers im Betreff einfügen, sollte auch auf eine Personalisierung verzichtet werden, denn solche E-Mails werden von Spam-Filtern blockiert.
Quelle:
- Hofert, Svenja: IW internetworld, 10/2004, S.32

