Literatur - B2B-Marktplätze und elektronische Beschaffung
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E-Procurement - Meilenstein oder Luftnummer?

Autoren: Kai Hudetz, Dietmar Temps

Bis vor kurzem wurde beim E-Commerce hauptsächlich über die Chance diskutiert, Produkte und Dienstleistungen über das Internet an Endkunden zu vertreiben. Seitdem die allgemeine E-Commerce-Euphorie im Frühjahr 2000 durch dramatische Kursverluste der börsennotierten Internet-Startups am Neuen Markt jäh beendet wurde, tritt die elektronische Beschaffung, Electronic Procurement bzw. E-Procurement genannt, immer stärker in den Vordergrund. Nach einer Studie der KPMG setzten im Jahr 2000 bereits 38 % der deutschen Unternehmen das Internet für die Beschaffung ein. Bis zum Jahr 2003 soll dieser Anteil auf 85 % ansteigen. Insbesondere beim Mittelstand herrscht jedoch eine große Unsicherheit. Welche Möglichkeiten bietet mir E-Procurement? Welche Investitionen sind nötig? Welche Produkte kann ich elektronisch beschaffen? Welche Risiken muss ich beachten? Wie wird sich E-Procurement künftig entwickeln?
Diese und andere Fragen werden im Folgenden erörtert. Zunächst wird dabei der aktuelle Stand des E-Procurement, insbesondere bei deutschen Unternehmen skizziert. Im zweiten Kapitel werden die unterschiedlichen Formen der elektronischen Beschaffung dargestellt. Es folgt eine Analyse der Chancen und Risiken, die E-Procurement für das einzelne Unternehmen mit sich bringt. Abschließend wird prognostiziert, wie sich E-Procurement künftig entwickeln wird.

in: Global Company (Hrsg.), E-Business & M-Business, Köln 2001, S. 69-86. Dieses Buch kann für € 35,- hier im Shop bestellt werden.


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