Nach E-Commerce und E-Business hält mit E-Procurement eine neue Form der elektronischen Abwicklung von Geschäftsprozessen Einzug ins Wirtschaftsleben. Großunternehmen nutzen bereits seit vielen Jahren das sog. EDI-Format zur Automatisierung Ihrer Beschaffungsvorgänge und die Vernetzung mit Ihren Lieferanten. Die Datenübertragung erfolgt über DFÜ-Verbindungen. Sehr hohe Investitionskosten verhinderten jedoch in der Vergangenheit ein Übergreifen dieser Entwicklung auf den Mittelstand. E-Procurement bezeichnet im Speziellen die betriebliche Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet.

Heute beherrschen noch Spezialanbieter die E-Procurement-Software-Landschaft, doch ist zunehmend eine Integration dieser Beschaffungslösungen in die Standardapplikationen zu beobachten.

In dem Artikel werden zunächst die zentralen Prozesse betrachtet, die von der E-Procurement-Software abgebildet werden: die Bedarfsrechnung und den Genehmigungs- und Bestellvorgang.
Zudem werden empirische Ergebnisse zu den erwarteten Vorteilen aus Unternehmenssicht vorgestellt. Abschleißend erfolgt eine Betrachtung des E-Procurement aus Lieferantensicht.

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Hummel, Matthias: 'E-Procurement - Mode oder Trend?, in: Handel im Fokus - Mitteilungen des Instituts für Handelsforschung, 54. Jg. (2002) Heft I (Februar), S. 32-36.
E-Procurement - Mode oder Trend?
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