ECC-Update, KW 23

Köln, 09.06.2011

Cloud Computing

Der Begriff Cloud Computing ist in aller Munde. Gemeint ist damit die Möglichkeit, dass ein Nutzer sich mit seinem Endgerät (PC, Smartphone, usw.) über ein Netzwerk (beispielsweise das Internet oder ein Intranet) bei einem Anbieter anmelden kann, um bestimmte IT-Dienstleistungen, wie Software oder Datenspeicher über den Anbieter zu beziehen. Der Vorteil besteht darin, dass nicht mehr die komplette IT-Infrastruktur auf dem eigenen Rechner installiert sein muss, sondern einzelne Leistungen flexibel über das Netzwerk angefordert werden können. IT-Dienstleistungen können so auf die Bedürfnisse und Nutzungsintensiät der einzelnen Kunden zugeschnitten werden und sind zudem ortsunabhängig. CRM (Customer Relation Management)-Software oder Webmail-Services sind bereits weitverbreitete Anwendungsformen.

 

Bedenken von Nutzern werden oftmals bezüglich des Datenschutzes geäussert, da sensible Daten auf Servern externer Dienstleister gespeichert werden. Vor Datenmissbrauch schützen hier jedoch sogenanntente Service Level Agreements (SLA) oder die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Die Vorteile der Cloud-Services überwiegen jedoch häufig gegenüber der Installation auf dem eigenen Rechner, so dass zukünftig mit einer weiteren Verbreitung dieser Anwendungen zu rechnen ist.

 

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter prozeus.de

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