ECC Handel-News, August-Ausgabe |
Köln, 30.07.2009 |
1) E-Commerce – wie können auch kleinere Shops erfolgreich sein?
2) Mangelnde Kooperationsbereitschaft als Einstiegsbarriere für den M-Commerce
in Deutschland
3) Aktuelle Tretminen bei Gewährleistungs- und Garantieangaben -
ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker
4) Professionelles Suchmaschinenmarketing als wichtiger Erfolgsfaktor im E-Commerce
5) Ansätze und Probleme der Risikoidentifikation im B2B-E-Commerce
aus Sicht der Online-Anbieter
6) NEG-Umfrage 2009 erfolgreich abgeschlossen
7) Near Field Communication – Thema für den Handel?
8) Ein guter Zeitpunkt zum Einstieg - acquisa-Interview mit Dr. Kai Hudetz
9) "Katalog E - Definitionen zu Handel und Distribution" in englischer Sprache erschienen
Am 6. Oktober 2009 findet anlässlich des 10-jährigen Bestehens des ECC Handel das 16. EC-Forum "Online-Handel in Deutschland - Was war, was ist, was wird?" im Holiday Inn - Am Stadtwald in Köln statt. Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie noch bis zum 15. August 2009 von unserem Frühbucherpreis!
Aufgrund des geänderten Informations- und Kaufverhaltens der Konsumenten kann es sich kaum ein Händler mehr leisten, nicht im E-Commerce tätig zu sein. Um erfolgreich in den Online-Handel einzusteigen, müssen jedoch einige Hürden überwunden und strategische Entscheidungen getroffen werden: Sind die Produkte für den Vertrieb über das Internet geeignet, über welche Online-Kanäle soll das Produktsortiment angeboten werden, welche logistischen Prozesse und rechtlichen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden, mit welchen Online-Marketingmaßnahmen können Händler Internetnutzer effektiv auf ihr Online-Angebot aufmerksam machen etc. Hierbei gibt es genügend Stolperfallen, in die viele E-Commerce-Einsteiger tappen.
"Die ersten gravierenden Fehler beginnen schon vor dem Start. So wird in der Regel viel zu viel Zeit mit der Suche nach dem passenden Shopsystem verbracht", meint Peter Höschl, Head of Business Development der Tradoria GmbH, Bamberg und Betreiber des Informationsportals shopanbieter.de, im Interview mit dem ECC Handel. Vielmehr sollten Händler den Fokus auf eine ausführliche Marktanalyse und auf die Ausarbeitung eines Businessplanes legen, um mit belastbaren Zahlen ihre Chancen im E-Commerce realistisch einschätzen zu können, so Höschl.
Bereits seit Jahren scheinen Mobile Commerce und Mobile Payment unmittelbar vor dem Durchbruch in die Massentauglichkeit zu stehen. Die Endgeräte werden nutzerfreundlicher, die Datenübertragung schneller und die Kosten für mobilen Internetzugang sinken. Nur ein Hindernis scheint unüberwindbar: die mangelnde Kooperation der Marktakteure.
Momentan fehlt es dem Markt weder an kreativen Lösungen für mobile Anwendungen noch an Vielfalt. Doch gerade diese Insellösungen führen zu einer Kannibalisierung des Marktes. Jeder Anbieter investiert separat in die Entwicklung und ist dabei bedacht, die Vorteile seiner eigenen Lösung von denen der Konkurrenten abzugrenzen. Durch die Entwicklung einheitlicher Standards, wie bspw. Größe der Displays, Zahlungssysteme und Zugriffstechnologie werden interoperable Systeme ermöglicht, doch die Umsetzung läßt auf sich warten.
Immer mehr Händler entdecken das Internet als lukrativen Vertriebsweg. Laut einer ibi research Studie zieht es seit 2003 jährlich 13 Prozent neue Shopbetreiber ins Netz. Yatego ist mit einem Wachstum von 67 Prozent deutlich auf der E-Commerce-Überholspur. Schon über 7.500 Online Händler nutzen Yatego als erfolgreichen Vertriebskanal. Werden auch Sie jetzt Teil der starken Yatego Händlergemeinschaft und profitieren Sie noch heute von unseren günstigen Sonderkonditionen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.yatego.com/anmeldung
Gerne verweist der Handel auf Herstellergarantien, geben Sie dem Kunden doch in Zeiten zunehmender Insolvenzen zusätzliche Sicherheit und oft wendet sich der Kunde bei Defekten gleich lieber an den Hersteller als an den Händler. Daneben wird dann auch auf die Gewährleistung verwiesen. Die Verwendung beider Angaben sollte jedoch gut durchdacht sein, wie ein aktuelles Urteil des OLG Hamm zeigt. Im Fokus der Verhandlung stand ein Händler, der mit dem Hinweis "Sie erhalten selbstverständlich 24 Monate Herstellergarantie." und "Es handelt sich bei dieser Ware um originalverpackte Neuware. Sie erhalten selbstverständlich 24 Monate Gewährleistung." warb. Beide Hinweise sind irreführend, bewerteten die Richter des OLG Hamm den Sachverhalt.
Auf welche gesetzlichen Bestimmungen die Richter ihre Entscheidung begründeten, erfahren Sie im aktuellen Rechtstipp von RA Rolf Becker. Er ist Partner der Rechtsanwälte Wienke und Becker in Köln und Autor von Fachbüchern und Fachartikeln zum Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Vertriebsrecht insbesondere im Fernabsatz. Als Mitglied im ECC-Club kommentiert Rechtsanwalt Becker im Newsletter des ECC Handel regelmäßig aktuelle Urteile zum Online-Handel und gibt Händlern praktische Tipps, wie sie mit den gesetzlichen Vorgaben umgehen sollen.
Aktueller ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker
Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen im E-Commerce
Das Thema Suchmaschinenmarketing ist seit vielen Jahren ein wichtiges Thema für Unternehmen. Andreas Duscha vom E-Commerce-Center Handel weist darauf hin, dass es für Unternehmen von besonderer Bedeutung ist, bei relevanten Suchbegriffen, bspw. bei Google, auf der ersten Suchergebnisseite und dort am besten auf den vorderen Plätzen zu erscheinen. Suchmaschinenmarketing umfasst dabei kurzfristige Aktionen, wie z. B. die Schaltung von Anzeigen, sowie die mittel- bis langfristige Website-Optimierung, die sich auf Inhalt und Technik der Website bezieht unter Einbezug regionaler Suchkriterien.
Eine kundenfreundlich gestaltete Unternehmens-Website allein nützt nichts, wenn nicht sichergestellt ist, dass potenzielle Kunden sie auch finden. Der Markt für Suchmaschinenmarketing ist sehr dynamisch. Daher ist eine professionell durchgeführte und kontinuierlich den Rahmenbedingungen angepasste Suchmaschinenoptimierung unerlässlich, um häufige Fehler der Optimierung zu vermeiden.
nextbusiness-IT: verständliche Handbücher für die IT-Anwendung im Unternehmen
Ständig neu entstehende IT-Trends, IT-Hypes, IT-Themen und IT-Begrifflichkeiten stellen selbst arrivierte IT-Spezialisten vor das Problem, den Überblick zu wahren - geschweige denn inhaltlich zu folgen. Wenn dem so ist, so sei die Frage erlaubt, wie erst Verantwortliche aus kleinen, mittleren und mittelständischen Betrieben hier agieren sollen? Die Kampagne nextbusiness-IT hat es sich gemeinsam mit seinen Partnern DIHK und Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr zur Aufgabe gemacht, hier Abhilfe zu schaffen und das mitunter komplexe Thema IT-Anwendung im Unternehmen einfach und transparent darzulegen.
Im B2B-E-Commerce nehmen Zahlungsausfallrisiken eine geringere Bedeutung ein als im B2C-Bereich. Ein Fachbeitrag von Vanini und Eckhardt leitet daher zunächst einen ursachen- und wirkungsbezogenen Risikobegriff für Gefahren im B2B-E-Commerce aus Sicht der Online-Anbieter ab. Daraufhin findet eine Ableitung einer Risikosystematisierung im Rahmen des B2B-E-Commerce statt um anschließend die Eignung der vorhandenen Instrumente zur Risikoidentifikation zu bewerten. Der Beitrag endet mit einer Diskussion möglicher Probleme der Risikoidentifikation im B2B-E-Commerce.
Dieser und neun weitere Beiträge namhafter Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten die vielfältigen Aspekte des Risikomanagements in dem von van Baal und Hudetz herausgegebenen Sammelband "Risikomanagement im E-Commerce: Empirische und konzeptionelle Beiträge zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Risiken des Online-Handels", der im Deutsche Betriebswirte-Verlag erschienen ist.
Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) hat seine jährlich durchgeführte Umfrage "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk - Ihre Erfahrungen und Wünsche 2009" erfolgreich abgeschlossen. Die Umfragebeteiligung übertraf mit 3.262 Unternehmen erneut alle Erwartungen und knüpft damit an die wachsenden Teilnehmerzahlen aus den Vorjahresstudien an. Insgesamt konnte die Dienstleistungsbranche mit 39,5% die meisten Teilnehmer verzeichnen, gefolgt von der Industriebranche mit 17,2%, dem Handel mit 16,7% und dem Handwerk mit 16,5%.
Die Veröffentlichung der Management Summary erfolgt im September, der umfassende Berichtsband, inklusive branchenspezifischer Ergebnissen, erscheint voraussichtlich im Oktober 2009. Beide Arbeitspapiere werden als kostenfreie Downloads auf der Website des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr und des ECC Handel angeboten.
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es für den Handel wichtig zu wissen, wie der Kunde "tickt", was ihn zu seinem Einkaufsverhalten veranlasst und womit er mittel- und langfristig zu mehr Konsum zu bewegen ist. Die aktuelle Studie "Konsum(ent) und Handel", erarbeitet und herausgegeben von der Kölner Ulrich Eggert Consulting, bietet auf ca. 500 Seiten eine Trend- und Entwicklungsanalyse mit konkreten Handlungsvorschlägen.
Die Studie ist sowohl als Printfassung als auch in digitaler Form ab 585 Euro erhältlich und kann über das ECC Handel bezogen werden.
"NFC" steht für Near Field Communication und ist ein auf RFID-Technologie basierender Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Distanzen. Neben dem Einsatz bei logistischen Prozessen, wie z. B. der Warenverfolgung, bietet die NFC-Technologie insbesondere für Handy-Hersteller, Mobilfunkbetreiber, Banken und Payment-Dienstleister interessante Anwendungsfelder. NFC könnte als Zugriffsschlüssel auf Inhalte und für mobile Services wie bargeldloses Zahlen in Supermärkten und Restaurants, Ticket-Kauf für öffentliche Transportmittel, Zugangskontrolle bei gesicherten Gebäuden, aber auch für Marketingzwecke verwendet werden. Doch während die Nutzung in Japan bereits zum Alltag geworden ist und die Vorteile für den Kunden auf der Hand liegen, steckt die Verbreitung der Technologie in Deutschland noch in den Kinderschuhen.
Im Gespräch mit dem ECC Handel erläutern Michael Mücke, Managing Partner bei Mücke Sturm & Company GmbH, München, und Achim Himmelreich, Engagement Manager bei Mücke, Sturm & Company, München und Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce beim Bundesverband Digitale Wirtschaft, welche Chancen sich mit Einführung der NFC-Technologie für mobile Services bieten, aber auch welche Barrieren überwunden werden müssen, um eine massentaugliche Etablierung in Deutschland zu ermöglichen. Die Erkenntnisse basieren auf der Studie "Chancen für mobile NFC-Services - Bestandsaufnahme und Ausblick" von Mücke, Sturm und Company.
Zum kompletten Interview mit Michael Mücke und Achim Himmelreich
E-Commerce hat sich zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Handels entwickelt. Die Zuwachszahlen explodieren zwar nicht mehr, aber die Wachstumsraten bleiben zweistellig. Für den traditionellen Handel stellt diese Entwicklung einerseits eine Gefahr dar, denn durch neue Vertriebswege können Umsätze dauerhaft verloren gehen. Andererseits bietet das Internet den Händlern aber auch zahlreiche Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen und zu binden. Im Interview mit Karsten Zunke für acquisa geht Dr. Kai Hudetz vom ECC Handel insbesondere auf die spezifische Situation kleiner und mittlerer Händler ein und skizziert die wichtigsten Entwicklungen im Online-Handel.
In Theorie und Praxis werden viele Fachbegriffe verwendet, wie z. B. Business Improvement District oder Mobile Commerce, ohne dass ihre Bedeutung hinlänglich klar bzw. eindeutig wäre. Der von einer Expertenkommission mit Vertretern aus Theorie und Praxis erstellte "Katalog E - Definitionen zu Handel und Distribution" übernimmt die Aufgabe, über den Inhalt wichtiger Begriffe aus den Bereichen Handel und Distribution zu informieren und trägt damit zu einer Vereinheitlichung dieser Definitionen bei.
Der Katalog E ist bereits in der 5. Ausgabe erschienen und findet in Wissenschaft und Praxis großen Anklang. Die aktuelle Ausgabe wurde jetzt zusätzlich in englischer Sprache veröffentlicht. Somit kann der "Katalog E - Definition of Terms in Trade and Distribution" nun auch international zu einem einheitlichen Begriffsverständnis beitragen und global agierende Unternehmen unterstützen. Der Katalog E kann in deutscher und englischer Sprache ausschließlich über das Institut für Handelsforschung bezogen werden.
Zu näheren Informationen und der Bestellmöglichkeit unter www.katalog-e.de
Viel Erfolg bis zum nächsten ECC-Newsletter Ende August wünscht Ihnen das Team des ECC Handel.












