ECC Handel-News, Februar-Ausgabe

Köln, 29.01.2009

Übersicht der Meldungen

In eigener Sache

Logo des E-Commerce-Center Handel

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Veranstaltungen im Februar

1) NEG-Umfrage 2008: Mittelstand betrachtet Web 2.0 noch skeptisch

NEG 2008 Titelseite

Das Schlagwort Web 2.0 ist in aller Munde, dennoch haben kleine und mittelständische Unternehmen das Potenzial von Web 2.0-Diensten und -Anwendungen noch nicht für sich erkannt. Dies zeigt die aktuelle Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr im Mittelstand und Handwerk" des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG).

 

Die wichtigsten Ziele beim Einsatz von Web 2.0-Instrumenten stellen für kleine und mittlere Unternehmen bislang die Informationsgewinnung sowie die Erhöhung des Bekanntheitsgrades dar. Die Befragten erkennen in Web 2.0 jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren: Insbesondere die rechtlichen Risiken (84,0 %) und die Gefahr des Missbrauchs durch externe Nutzer (82,6 %) sehen die befragten Unternehmen als größte Risiken von Web 2.0-Diensten und -Anwendungen an.


Zum kostenfreien Download der Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr im Mittelstand und Handwerk 2008"

2) Studie zur E-Mail-Kommunikation: Jede fünfte Anfrage von Unternehmen unzureichend beantwortet

Studie E-Mail-Kommunikation 2008 auf dem Prüfstand

Dem alltäglichen Umgang mit E-Mails geschuldet, erwarten Kunden von Unternehmen zeitnah eine vollständige Antwort auf ihre Anfragen. Dass diese Erwartungshaltung nicht immer erfüllt wird, offenbart die vom ECC Handel mit Unterstützung des Softwarespezialisten ITyX durchgeführte Studie "E-Mail-Kommunikation 2008 auf dem Prüfstand".

 

Die Studie zeigt auf, dass jede fünfte Kundenanfrage inhaltlich nur kaum oder gar nicht beantwortet wird, sodass der (potenzielle) Kunde trotz Antwort-E Mail nicht zufrieden gestellt wird. Darüber hinaus enthält mehr als ein Drittel aller E-Mail-Antworten Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Nur 9 der getesteten 72 Unternehmen senden ausschließlich fehlerfreie Antworten.


Unternehmen können aus der Studie wichtige Erkenntnisse für ihre elektronische Kundenkommunikation gewinnen, indem sie die Studienergebnisse als Benchmark heranziehen und für die Optimierung des eigenen E-Mail-Managements nutzen. Die detaillierten Ergebnisse stehen in Form eines 99-seitigen Berichtsbands in elektronischer Form zur Verfügung, der zu einem Preis von 149,- Euro inkl. MwSt. erworben werden kann.

 

Zur Studie "E-Mail-Kommunikation 2008 auf dem Prüfstand"

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Forum für Dialog: Online-Versandhandel 2009

Logo der Veranstaltung "Online-Versandhandel 2009"

Das Wachstum im Online-Versandhandel ist ungebrochen. Vor diesem Hintergrund lädt Veranstalter Management Circle am 19. Februar 2009 erstmals zum Forum für Dialog "Online-Versandhandel 2009" im Lindner Congress Hotel in Frankfurt am Main ein. Im Fokus stehen dabei aktuelle Themen wie Suchmaschinenmarketing, Targeting, M-Commerce oder Datenschutz im E-Business. Die Teilnahmegebühr für das eintägige Forum beträgt 169,- Euro.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.managementcircle.de

3) Kommunikation 2008 – Haben wir die Geister, die wir riefen, noch im Griff?

Im Rahmen der Online-Umfrage "Kommunikation 2008 - Wo steht Ihr Unternehmen?", die das ECC Handel mit Unterstützung von Cisco Systems durchführte, wurde der aktuelle Informations- und Nutzungsstand von Unified Communications-Lösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen ermittelt.

Es wurde deutlich, dass

  • im Bereich Unified Communications (UC) ein großes Informationsdefizit besteht. Knapp 80 % der Befragten gaben an, noch nie etwas von UC gehört zu haben oder nur eine vage Vorstellung davon zu haben.
  • die meisten Unternehmen die Vorteile von UC-Lösungen für sich erkannt haben, der Einsatz entsprechender Technologien aus Sicht der Unternehmen jedoch noch durch zahlreiche Barriere, wie bspw. hohe Kosten, behindert wird.
  • UC vor allem noch eine Technologie für größere Unternehmen darstellt. Wie bei Innovationen üblich, werden die meisten kleineren Unternehmen erst zu einem späteren Zeitpunkt mit der Umsetzung beginnen.

4) Online-Handel 2009 – wohin geht die Reise?

Grafik aus der Studie "Mail Order 2015"

Wie wird sich der Online-Handel 2009 entwickeln? Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten E-Commerce-Kongresses in Deutschland in diesem Jahr. Auf der "Online-Handel 2009" am 20. und 21. Januar im Mannheimer Rosengarten stellten Experten aus Forschung und Beratung, vor allem aber Entscheidungsträger aus dem Handel von Karstadt bis Globetrotter Fakten, Konzepte und Ideen vor. Mehr als 300 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, von den vermittelten Erfahrungen anderer zu profitieren. Den Vorsitz des ersten Veranstaltungstages hatte Dr. Kai Hudetz vom ECC Handel inne.

 

Die Beiträge des Kongresses machten deutlich, dass die Entwicklung des Online-Handels noch lange nicht zu Ende ist. Der Wettbewerb nimmt jedoch deutlich zu. Um die Online-Potenziale auszuschöpfen, müssen Händler daher verstärkte Anstrengungen unternehmen. Eine eindeutige Kundenorientierung steht dabei an erster Stelle.

 

Zentrale Erkenntnisse des Kongresses, Impulsvortrag und Interview mit Dr. Kai Hudetz

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Literaturtipp: Mail Order 2015

Titelblatt der Studie Mail Order 2015

Nicht wenige Stimmen behaupten, der Versandhandel sei out und habe keine Zukunft. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass dieser unter Berücksichtigung der richtigen Strategie sogar eine sehr dynamisch wachsende Betriebsform darstellt. Eine aktuelle Entwicklungsprognose und Strategiestudie von Ulrich Eggert Consulting.Köln deckt auf ca. 600 Seiten und 440 Präsentationscharts die Trends bis 2015 auf und stellt strategische Optionen und Konzepte vor, um diesen erfolgreich zu begegnen. Die Studie ist sowohl als Printfassung als auch in digitaler Form erhältlich und kann über das ECC Handel bezogen werden. Bei einer Bestellung bis zum 28.02.2009 profitieren Sie von einem Sonderrabatt in Höhe von 10 Prozent.

 

Weitere Informationen zur Studie "Mail Order 2015"

5) Preisverleihung: Beste Websites aus NRW ausgezeichnet

Gruppenfoto der Preisträger und Referenten des NEG Website Award NRW 2009

Am 27. Januar 2009 wurde im Harenberg City-Center in Dortmund vor über 150 gespannten Teilnehmern der Website Award NRW verliehen. Er ist einer von 11 regionalen Wettbewerben des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG), einer Fördermaßnahme des Bundeswirtschaftsministeriums für kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe.

 

Den 1. Platz belegt mit www.gaffel.de der Webauftritt der Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. oHG aus Köln. Insbesondere die vielfältigen Möglichkeiten der Kundenkommunikation und die klare Struktur mit integriertem Shop überzeugten die Jury von der Seite. Auf dem 2. Platz ist mit www.purador.de der Webauftritt der Ulrike Moser & Thomas Reinartz GbR, eines Düsseldorfer Designerschmuck-Unternehmens, zu finden. Den 3. Platz belegt mit www.puetz-roth.de die Website des Unternehmens Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung aus Bergisch-Gladbach.

 

Vor der eigentlichen Preisverleihung standen drei Expertenreferate zu den Themen Web 2.0, rechtssicherer Internetauftritt und erfolgreiches E-Mail-Marketing im Mittelpunkt. Preisverleihung und Event wurden von der bekannten Journalistin und Fernsehautorin Angela Furtkamp moderiert. Beim anschließenden Get together hatten die Gäste Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Kostenfreier Download der Vorträge und nähere Informationen

6) BGH-Urteile zu Vertragsstrafevereinbarungen – ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker

Foto von RA Rolf Becker

Unterlassungserklärungen werden nach Wettbewerbsverstößen abgegeben, um die sogenannte Wiederholungsgefahr zu beseitigen. Damit dies auch ernsthaft geschieht, enthalten Unterlassungserklärungen Vertragsstrafeversprechen, d. h. der Abgemahnte verspricht für den Fall einer Wiederholung der Handlung die Zahlung einer Vertragsstrafe.

 

In seinem aktuellen Rechtstipp geht Rechtsanwalt Rolf Becker auf zwei Urteile des Bundesgerichtshofes (BGH) zum Thema Vertragsstrafe ein, bei denen gegen die Unterlassungspflicht verstoßen wurde: Im ersten Fall musste der BGH klären, ob für die anwaltliche Aufforderung zur Zahlung einer Vertragsstrafe die Anwaltskosten geltend gemacht werden können. Im zweiten Urteil galt es zu entscheiden, ob die vom Kläger geforderten Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von rund 53 Mio. Euro als unverhältnismäßig zur eigentlichen Zuwiderhandlung des beklagten Händlers angesehen werden kann.

 

Detaillierte Informationen zu diesen Urteilen und einem weiteren zur Verwendung des alten Widerrufsbelehrungsmusters erhalten Sie in dem aktuellen ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker. Er ist Partner der Rechtsanwälte Wienke und Becker in Köln und Autor von Fachbüchern und Fachartikeln zum Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Vertriebsrecht insbesondere im Fernabsatz. Als Mitglied im ECC-Club kommentiert Rechtsanwalt Becker im Newsletter des ECC Handel regelmäßig aktuelle Urteile zum Online-Handel und gibt Händlern praktische Tipps, wie sie mit den gesetzlichen Vorgaben umgehen sollen.

 

Aktueller ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker
Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen im E-Commerce

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E-Commerce-Dienstleister? Nutzen Sie die ECC-Website zur Kontaktgenerierung!

Ein Eintrag in der EC-Dienstleister-Datenbank des ECC Handel bietet Ihnen die Chance, ohne große Streuverluste gezielt Personen anzusprechen, die am E-Commerce interessiert sind. Unsere Website wird insbesondere von kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen besucht, die per Internet vertreiben oder den Einstieg in den Online-Handel prüfen. In die Datenbank können sich alle Unternehmen eintragen, die Leistungen wie beispielsweise Beratung, Entwicklung oder Lösungskonzeption im Umfeld des E-Commerce anbieten. 

 

Die Kosten für einen Eintrag in der EC-Dienstleister-Datenbank belaufen sich auf 49 Euro pro Halbjahr inkl. der gesetzl. Mwst. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.ecc-handel.de/ec-dienstleister-neueintrag.php.

7) Vertrauen ist gut – Bewertungen sind besser

Vertrauen im Online-Handel ist einer der wichtigsten Faktoren im Wettbewerb der Internetshops. So zeigt die Untersuchung "Die Effektivität vertrauensbildender Maßnahmen im E-Commerce" (2008), dass ein Online-Shop die Anzahl seiner Online-Verkäufe durch die Nutzung eines Gütesiegels um 22,8 % steigern kann, bei Produkten mit Preisen über 200 Euro sogar um über 58 %. Eine andere Möglichkeit ist das Sammeln positiver Bewertungen in so genannten Berwertungsportalen. Das Portal shopauskunft.de vereint beide Optionen. Es kann sowohl als Gütesiegel dienen, bietet aber insbesondere auch eine Plattform für Kundenbewertungen und -berichte.

 

Shopauskunft.de hat über 12.400 Kunden, die über 2.207 Online-Shops bewertet haben. Die Plattform will als neutrales und unabhängiges Portal die Erfahrungen von Kunden und Shop-Betreibern sammeln und als Informationsquelle kostenfrei zur Verfügung stellen. Ziel des Unternehmens ist es, das Vertrauen in den E-Commerce zu stärken.

 

Alle diejenigen Händler, die befürchten, dass lediglich frustrierte Kunden ein solches Angebot zur Bewertung annehmen, tritt die Analyse der Wertungen entgegen. Nach Angaben von shopauskunft.de sind rund 90 % der im Jahr 2008 abgegebenen 18.000 Bewertungen positiv. Allerdings, so shopauskunft.de, wurden vor allem in den Bereichen "Service", "Lieferung" und "Bestellabwicklung" auch schlechte Noten vergeben.

 

Zum Praxisbeispiel über Shopauskunft.de

8) Brands4Friends – Shopping-Community im Web 2.0

Startseite des Shopping-Clubs brands4friends

Mit 1,1 Millionen Mitgliedern ist brands4friends einer der größten Online-Shopping-Clubs in Deutschland für Markenbekleidung und Lifestyle-Produkte. Der zur "Internet World Business Idee 2008" gewählte Shopping-Club bietet seinen Mitgliedern ausgewählte Produkte renommierter Mode- und Lifestyle-Marken in zeit- und volumenlimitierten Verkaufsaktionen an.

 

Ob Taschen, Schuhe, Shirts oder Jeans, ob Sport-, Freizeit-, oder Luxuslabel, bei brands4friends finden registrierte und ausgewählte Mitglieder des kostenlosen aber geschlossenen Einkaufsclubs (nur auf Einladung eines Freundes, der einen empfiehlt, kann der Eintritt erfolgen) ihre Lieblingsmarken. Dabei gilt: Wer zuerst kauft, mahlt zuerst. Es steht jedoch nicht nur das verkaufte Produkt im Mittelpunkt. So stehen der Community beispielsweise Videos, Informationen über Hintergründe der Marken sowie Blogs für Lob oder Kritik und viele weitere Funktionen zur Verfügung.

 

Zum kompletten Praxisbeispiel über "brands4friends"

9) Web Analytics – Umsetzung in der Unternehmenspraxis

Titelseite des Reports "Web Analytics. Themen, Praxis und Umsätze 2008/2009" des Ideal Observer

Der Begriff "Web Analytics", mit dem die Analyse von Besucherströmen auf Online-Angeboten bezeichnet wird, hat sich in Deutschland zu einem etablierten Arbeitsgebiet entwickelt. Die Berliner Beratungsagentur Ideal Observer hat die Kennzahlen dieses Segments genauer untersucht und eine Umfrage durchgeführt, die Erkenntnisse zur Praxis in den Unternehmen, zur Entwicklung von Ausgaben und Umsatzerwartungen sowie zu wichtigen Themen für das Jahr 2009 liefert.

 

Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass in der Vergangenheit sowohl die Berater als auch die Anwender im Unternehmen die systematische Durchführung von Tests nicht als zentralen Aufgabenschwerpunkt gesehen haben. Lediglich zwei der befragten Anwender haben Tests regelmäßig eingesetzt. Der Großteil antwortete mit der Aussage "bisher nicht". Die Notwendigkeit des systematischen Testens steht allerdings außer Frage - fast 90% der Befragten möchten in Zukunft Tests einsetzen. In Übereinstimmung mit der Befragung zum Trendthema der nahen Zukunft scheint 2009 das Jahr für Tests und Optimierungen im Web Analytics-Segment zu werden.

 

Zur Erkenntnis über Trends und Entwicklungen im Bereich Web Analytics

Viel Erfolg bis zum nächsten ECC-Newsletter Ende Februar wünscht Ihnen das Team des ECC Handel.