ECC Handel-News, Juli-Ausgabe |
Köln, 30.06.2009 |
1) Verlängerung der Umfrage "Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr"
2) Neue Studie "Kundenerwartungen an die E-Mail-Kommunikation"
3) Entwicklungen und Trends im E-Commerce
4) PROZEUS sucht neue Pilotunternehmen - Bewerben Sie sich!
5) Amazon: Vom Online-Buchhändler zum erfolgreichen B2C-Marktplatz
6) Anforderungen an Telefonwerbungs-Opt-In-Klauseln -
ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker
7) ECC-Interview: Google Adwords - eine effiziente und effektive Werbeform?
8) Frauen als Multiplikatoren im Netz
9) Strategien und Instrumente für den Umgang mit dem Forderungsausfall-Risiko im
- Kundenerwartungen an die E-Mail-Kommunikation
Nähere Informationen zur Veröffentlichung - Suchmaschinenoptimierung für Autohändler
Nähere Informationen zur Veröffentlichung
Aufgrund des regen Interesses wird die Umfrage "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk - Ihre Erfahrungen und Wünsche 2009" bis zum 15. Juli 2009 verlängert. Das Schwerpunktthema der diesjährigen NEG Umfrage ist die Internetpräsenz kleiner und mittlerer Unternehmen. Es werden Zahlen zur aktuellen und zukünftigen Zielsetzung und Gestaltung, dem Controlling und der Verwendung der daraus gewonnenen Web-Analysedaten abgefragt.
Interessenten können im Umfrage-Center des ECC Handel an der Befragung teilnehmen. Die Beantwortung nimmt circa 10 Minuten in Anspruch. Alle Befragungsteilnehmer erhalten auf Wunsch eine kostenlose Sonderauswertung für Ihre Region.
Als zusätzliches Dankeschön für die Teilnahme, werden unter allen Teilnehmern, die den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, 5 Gutscheine von bol.de zu je 20 Euro verlost.
Kundenzufriedenheit ist nicht nur in traditionellen Geschäftsfeldern von großer Bedeutung, sondern ebenso im Bereich des E-Commerce und des elektronischen Dialogs zwischen (potenziellen) Kunden und den Unternehmen. Die Bereitstellung eines hochwertigen E-Mail-Kundenservices kann für E-Commerce-Unternehmen besonders aufgrund des Preiskampfes und der hohen Vergleichbarkeit im Internet ein effektives Instrument darstellen, um Wechselbarrieren und Loyalität aufzubauen.
Ziel der aktuellen Studie "Kundenerwartungen an die E-Mail-Kommunikation" des ECC Handel ist es, einen Überblick über die Anforderungen von (potenziellen) Kunden an den E-Mail-Kundenservice zu geben. Die herausgestellten Ansprüche stellen einen Maßstab dar, der von den Kunden bei der Bewertung einer E-Mail-Kommunikation herangezogen wird und können somit von Unternehmen als Leitfaden genutzt werden.
Immer mehr Händler entdecken das Internet als lukrativen Vertriebsweg. Laut einer ibi research Studie zieht es seit 2003 jährlich 13 Prozent neue Shopbetreiber ins Netz. Yatego ist mit einem Wachstum von 67 Prozent deutlich auf der E-Commerce-Überholspur. Schon über 7.500 Online Händler nutzen Yatego als erfolgreichen Vertriebskanal. Werden auch Sie jetzt Teil der starken Yatego Händlergemeinschaft und profitieren Sie noch heute von unseren günstigen Sonderkonditionen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.yatego.com/anmeldung
Die Wirtschaftskrise und die damit zusammenhängende Konsumzurückhaltung können in den Augen mancher Branchenkenner negative Auswirkungen auf den Online-Handel haben. Dr. Kai Hudetz vom E-Commerce-Center Handel sieht hier jedoch noch Chancen für einen gegenläufigen Trend: Die erhöhte Preissensitivität der Konsumenten und das Internet als geeigneter Kanal, sich auf die Suche nach günstigen Preisen zu begeben, können auch zusätzliche Potenziale für den E-Commerce bergen.
Wer im Online-Handel erfolgreich sein möchte, muss auf eine gesteigerte Professionalisierung und immer weniger auf Mee-Too-Effekte setzen. Konsumenten müssen mit deutlich erkennbaren Mehrwerten auf die Webseiten gelockt und dort gehalten werden. Hierzu zählen z. B. individuelle Produktpräsentationen, Videos, verbesserte Suchfunktionen oder 3-D-Animationen sowie eine optimierte Kombination unterschiedlicher Kanäle. Nur wer sich intensiv mit diesen Themen beschäftigt, kann auch in Krisenzeiten wachsen.
Zum kompletten Interview und zu weiteren allgemeinen Informationen zum E-Commerce
Ab sofort können sich kleine und mittlere Unternehmen fortlaufend bei PROZEUS online um ein gefördertes eBusiness-Praxisprojekt bewerben. Voraussetzung: Das Unternehmen beschäftigt nicht mehr als 250 Mitarbeiter und sein Jahresumsatz liegt unter 50 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt Unternehmen, die bereit sind, die Ergebnisse zu veröffentlichen, mit bis zu 50.000 Euro. Geförderte Unternehmen werden darüber hinaus vom PROZEUS-Team bei GS1 Germany und IW Consult beratend begleitet.
Vorschlagen können Bewerber alle Projekte, bei denen eBusiness-Standards eingesetzt werden. Dazu gehören neben dem Scanning mit Mobiltelefonen und der Logistik- oder Produktionssteuerung mittels RFID auch Projekte, in denen neue Barcodes eingesetzt, Produktinformationen ausgetauscht oder ganze Prozesse mit Partnern automatisiert abgewickelt werden sollen.
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Amazon zeigt mit dem richtigen Gespür für wichtigen Trends ein Mal mehr wie E-Commerce funktioniert. Das 1994 in den USA gegründete Online-Versandhaus, welches sich anfangs auf den Handel mit Büchern und CDs spezialisierte, bietet mittlerweile Produkte aus verschiedensten Bereichen, von Elektroartikeln über Software und Freizeitartikel, bis hin zu Spielwaren und Schmuck an. Mit Blick auf sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, wie beispielsweise das steigende Interesse der Konsumenten an E-Books, stellt der Strategiewechsel einen notwendigen Schritt in die richtige Richtung dar.
Seit 1998 ist das Unternehmen unter Amazon.de auch in Deutschland vertreten. Amazon ist dabei ein Vorzeigebeispiel für ein Social-Commerce-Portal, in dem Kunden Produktbewertungen abgeben, Rezensionen verfassen und sich somit gegenseitig bei der Kaufentscheidung Hilfestellung bieten können. Das über viele Jahre gewachsene und von zahlreichen Portalbetreibern neidvoll beobachtete Konzept wird nun geschickt als Grundlage für einen erfolgreiche Sortimentserweiterung genutzt. Aus dem Kerngeschäft mit Büchern und Medien resultieren zwar immerhin noch 56 Prozent des Gesamtumsatzes, die Anteile werden sich in absehbarer Zeit jedoch immer weiter auf die einzelnen Produktkategorien verschieben.
Das OLG Hamburg befasste sich kürzlich mit der Frage, ob eine als so genannte "Opt-in"-Klausel vorformulierte Einwilligung in Telefonwerbung wirksam ist. Im Mittelpunkt der Verhandlung stand die Telefonwerbung eines Zeitschriftenverlags. Dieser veranstaltete ein Gewinnspiel, bei dem die Teilnehmer eine Gewinnspielkarte mit den Kontaktdaten ausfüllen sollten. Unter der Zeile, in der die Telefonnummer anzugeben war, befand sich folgender Text: "z. B. zur Gewinnbenachrichtigung und für weitere interessante telefonische Angebote der Z-GmbH". Das OLG Hamburg erkannte hierin eine Belästigung und begründet dies u. a. damit, dass die Formulierung der Klausel so allgemein gehalten sei, dass sie "interessante Angebote" aus jedem Waren- und Dienstleistungsbereich erfasse. Der Verbraucher könne anhand des oben genannten Hinweistextes nicht deutlich erkennen, in welchem Umfang er in Werbemaßnahmen einwillige.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in dem aktuellen ECC-Rechtstipp von Rechtsanwalt Rolf Becker. Er ist Partner der Rechtsanwälte Wienke und Becker in Köln und Autor von Fachbüchern und Fachartikeln zum Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Vertriebsrecht insbesondere im Fernabsatz. Als Mitglied im ECC-Club kommentiert Rechtsanwalt Becker im Newsletter des ECC Handel regelmäßig aktuelle Urteile zum Online-Handel und gibt Händlern praktische Tipps, wie sie mit den gesetzlichen Vorgaben umgehen sollen.
Aktueller ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker
Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen im E-Commerce
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es für den Handel wichtig zu wissen, wie der Kunde "tickt", was ihn zu seinem Einkaufsverhalten veranlasst und womit er mittel- und langfristig zu mehr Konsum zu bewegen ist. Die aktuelle Studie "Konsum(ent) und Handel", erarbeitet und herausgegeben von der Kölner Ulrich Eggert Consulting, bietet auf ca. 500 Seiten eine Trend- und Entwicklungsanalyse mit konkreten Handlungsvorschlägen.
Die Studie ist sowohl als Printfassung als auch in digitaler Form ab 585 Euro erhältlich und kann über das ECC Handel bezogen werden. Bei einer Bestellung bis zum 30.06.2009 profitieren Sie von einem Sonderrabatt in Höhe von 150 Euro.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die meisten Online-Shops über Suchmaschinen, insbesondere über Google, gefunden werden. Daher stellt Google Adwords nachwievor eine gute Werbemöglichkeit im Internet dar und bietet die Chance, mit kalkulierbarem zeitlichen und finanziellen Aufwand potentielle Kunden zu gewinnen.
"Eine erfolgreiche Google Adwords-Kampagne steht und fällt mit den richtigen Suchwörtern und Anzeigentexten.", betont Prof. Dr. Tilo Hildebrandt, Professor an der EUFH Brühl und Geschäftsführer der dth GmbH, im Interview mit dem ECC Handel. Darüber hinaus unterstreicht er die Wichtigkeit von Analysetools, um die Rentabilität von Adwords-Kampagnen zu kontrollieren. Abschließend gibt Hildebrandt wertvolle Tipps, wie Online-Händler den größten Erfolg aus ihren Kampagnen herausholen können und welche Fehler sie unbedingt vermeiden sollten.
Prof. Dr. Hildebrandt ist ein von Google zertifizierter Adwords-Partner und beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Werbeform.
Zum kompletten Interview mit Prof. Dr. Hildebrandt als pdf-Dokument
Der Anteil von Frauen bei den Internet-Nutzern ist in Deutschland in den letzten Jahren stetig gewachsen. Waren im Jahr 2003 nur 49 Prozent der Frauen online, sind es 2008 bereits 72 Prozent. Dabei verringerte sich der Abstand zu den männlichen Onlinern von 13 auf acht Prozent. Diese Nutzungsunterschiede verringern sich jedoch weiter, wenn man jüngere Internetnutzer betrachtet. So ist in der Altersgruppe zwischen 14 und 19 Jahren nur noch ein geringer Unterschied festzustellen (47,5 Prozent versus 52,5 Prozent). Durchschnittlich sind Männer mit 14,5 Stunden pro Woche jedoch noch deutlich länger online als Frauen mit 8,5 Stunden pro Woche. Für den Internetzugang verfügen die meisten Frauen über eine Flatrate (76 Prozent). Nur etwa acht Prozent der Frauen nutzen mobile und öffentliche Internetzugänge, wie Handys oder WLAN-Hotspots, im Vergleich zu 16 Prozent bei den Männern.
Eine Erhebung der AGOF zeigt zudem deutliche Unterschiede bei den Produkten, die online von Männern und Frauen recherchiert und gekauft werden. Während bei Frauen Haushaltsgeräte, Lebensmittel, Kosmetik und Mode vorne liegen, interessieren sich Männer online vorwiegend für Autos, Computer und Unterhaltungselektronik.
Nähere Informationen zu der Erkenntnis "Frauen als Multiplikatoren im Netz"
Die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Internets für den Verkauf von Waren an Endkunden stellt für Händler eine Chance dar, an den prognostizierten Wachstumsraten beim E-Commerce-Umsatz teilzuhaben. Gleichzeitig birgt das Internet als Vertriebskanal jedoch auch Risiken, wie z. B. Zahlungsverzögerungen oder sogar Forderungsausfälle. Ein Fachbeitrag von Siegl und Sackmann adressiert das Spannungsfeld zwischen Umsatz und Risiko-Optimierung aus Sicht der Online-Händler und diskutiert die in der Praxis zum Einsatz kommenden Strategien und Instrumente für den Umgang mit dem Forderungsausfall-Risiko.
Dieser und neun weitere Beiträge namhafter Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten die vielfältigen Aspekte des Risikomanagements in dem von van Baal und Hudetz herausgegebenen Sammelband „Risikomanagement im E-Commerce: Empirische und konzeptionelle Beiträge zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Risiken des Online-Handels", der im Deutsche Betriebswirte-Verlag erschienen ist.
Viel Erfolg bis zum nächsten ECC-Newsletter Ende Juli wünscht Ihnen das Team des ECC Handel.










