ECC Handel-News, Mai-Ausgabe |
Köln, 30.04.2009 |
1) Kunden erfolgreich online ansprechen und binden - Rückblick auf das 15. EC-Forum
2) Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing für KMU
3) Was Onliner zu Online-Shoppern macht
4) Wenn die Markteintrittsbarrieren so hoch sind, dass die Kleinen unten durchlaufen
5) Datenschutznovelle Update - ECC-Rechtstipp von RA Rolf Becker
6) Vente Privee - Exklusiver Vorreiter von Shop-Communities
7) Neue PROZEUS-Praxisbroschüren zur Umsetzung von E-Business-Projekten
in KMU erschienen
8) Bedeutung, Rahmenbedingungen und Instrumente des Risikomanagements im
E-Commerce
9) Onlinekäufer von Modeartikeln stellen besondere Anforderungen an
Produktinformationen
- 05.05.2009: E-Commerce-Fachkongress
Nähere Informationen zur Veranstaltung - 06.05.2009: e procure & supply 2009
Nähere Informationen zur Veranstaltung - 15.05.2009: Trusted Shops Expertentag zu rechtlichen Fragen
Nähere Informationen zur Veranstaltung
Unter dem Veranstaltungstitel "Kunden erfolgreich online ansprechen und binden - Profitieren Sie von Erfahrungen Anderer!" fand am 29. April 2009 beim E-Commerce-Center Handel in Köln das 15. EC-Forum statt. Knapp 100 interessierte Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich fundiert und umfassend in Rahmen der Praxisveranstaltung zu informieren.
Die Ausführungen der Fachreferenten über Themen, wie Web 2.0, ein Praxisbeispiel der Gaffel-Website, gelungenes E-Mail-Marketing, optimale Payment-Portfolios sowie Datenschutzbestimmungen, machten deutlich, wie professionell Unternehmen auf der eigenen Website und in der Kundenansprache agieren sollten, um sich im Internet erfolgreich behaupten zu können. Im Rahmen der abschließenden Diskussionsrunde gingen Teilnehmer und Referenten detailliert auf ausgewählte Fragestellungen des Online-Handels ein.
Zum Rückblick auf das 15. EC-Forum und kostenfreien Download der Vorträge
Die Zahl der Unternehmens-Websites nimmt sowohl im Business-to-Business-Segment als auch im Business-to-Consumer-Bereich beständig zu. So ist es für Unternehmen, die erfolgreich Produkte über das Internet verkaufen oder den Offline-Verkauf online anbahnen möchten, essentiell, von potenziellen Kunden gut - und idealerweise besser als die Konkurrenz - im Internet gefunden zu werden. Suchmaschinen stellen dabei das am häufigsten genutzte Suchinstrument dar - allen voran mit einer Reichweite von fast 90 % aller Suchanfragen die Suchmaschine Google. Suchmaschinenmarketing heißt das Zauberwort, das für Unternehmen ein Füllhorn an unterschiedlichen Instrumenten zur Kundenakquisition im Internet bereithält.
Im Rahmen des Workshops "Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing" auf dem Unternehmertag am 23.04.09 in Chemnitz beleuchtete Andreas Duscha, ECC Handel, die aktuelle Situation im Suchmaschinenmarkt. Er ging detailliert auf die derzeitigen Möglichkeiten für Unternehmen ein, durch suchmaschinenfreundliche Gestaltung des eigenen Internetauftritts, professionelle Verlinkungen mit anderen Websites und zielführende Werbung mit Google AdWords ihre Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu optimieren.
Zum Download ausgewählter Folien des Workshops "Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing"
Immer mehr Händler entdecken das Internet als lukrativen Vertriebsweg. Laut einer ibi research Studie zieht es seit 2003 jährlich 13 Prozent neue Shopbetreiber ins Netz. Yatego ist mit einem Wachstum von 67 Prozent deutlich auf der E-Commerce-Überholspur. Schon über 7.000 Online Händler nutzen Yatego als erfolgreichen Vertriebskanal. Werden auch Sie jetzt Teil der starken Yatego Händlergemeinschaft und profitieren Sie noch heute von unseren günstigen Sonderkonditionen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.yatego.com/anmeldung
Bislang funktioniert der Verkauf via Internet noch nicht in allen Kategorien gleichermaßen gut. Woran liegt es, dass Bücher, CDs und Kleidung intensiv nachgefragt und über das Internet eingekauft werden, während Möbel und Lebensmittel zu Ladenhütern werden?
McKinsey hat 20.000 Konsumenten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und den USA befragt und rund 40 Experteninterviews geführt, um herauszufinden was Online-Shopper tatsächlich zum Kauf im Internet bewegt. Es wurde deutlich, dass das Online-Angebot wie im stationären Handel auch, exakt an die jeweiligen Produktkategorien und Kundenbedürfnisse angepasst werden muss. Wer sich nicht intensiv mit seiner Onliner-Zielgruppe auseinander setzt, wird im E-Commerce vergeblich auf den Erfolg warten, denn im Internet werden die Karten neu gemischt.
Hilfreiche Tipps zum Thema finden Sie im Themenbereich Zielgruppen und Konsumentenverhalten.
Den Wochenendeinkauf per Mausklick bestellen und am nächsten Tag nach Hause geliefert bekommen? Das Interesse am Online-Lebensmittelhandel wächst weiter an. Laut der AGOF-Studie "internet facts" interessieren sich 67,0% der deutschen Internetnutzer für den Kauf von Lebensmitteln und Getränken im Internet, tatsächlich kaufen jedoch erst 10,5% der Befragten Güter des täglichen Bedarfs im Internet ein. Die Bereitschaft Lebensmittel online einzukaufen ist damit zu den Vorjahresdaten nur leicht gestiegen und das liegt nicht zuletzt daran, dass das, was sich zunächst einfach und bequem anhört, für die Online-Händler eine Aufgabe darstellt, die es erst noch zu Schultern gilt. Im Vergleich zum Non-Food-Handel existieren einige entscheidende Unterschiede, welche die scheinbar langsame Entwicklung begründen und bisher nur Raum für die kleinen Anbieter lässt.
Nach zahlreichen Flops der großen Anbieter in den vergangenen Jahren, wagt sich nun die EDEKA Gruppe mit speziellen Themenshops wieder in die weitestgehend unbesetzte Nische des Online-Lebensmittelhandels. Unter www.EWorld24.de können Interessenten Delikatessen und hochpreisige alkoholische Getränke erwerben, Güter des täglichen Bedarfs werden unter www.EDEKA24.de verkauft. Der Ansatz, den Markt über eine gezielte Kundenansprache und einem differenzierten Produktangebot zu betreten, erscheint vielversprechend und erinnert stark an das Konzept der kleinen Anbieter im Internet.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des E-Commerce-Center Handel.
Die Attraktivität des Online-Lebensmittelhandels
EDEKA - Differenzierung als Antwort auf hohe Markteintrittsbarrieren
Über 150 Referenten präsentieren neuste Trends und erfolgreiche Praxisbeispiele im E-Business. 5 parallele Konferenzen im Kongress greifen Themen aus Online Marketing, E-Commerce, Shop- und Site-Optimierung sowie Strategien auf, u. a. mit Experten von Tchibo, BASF, Jägermeister, Bogner, Home of Hardware, Deutsche Bahn, fahrrad.de, HSE24, Thomas Cook, u.v.m. In der begleitenden Messe zeigen 150 Aussteller, Sponsoren und Partner ihre neuesten Produkte, Lösungen und Dienstleistungen mit Schwerpunkten auf Online Marketing, E-Commerce, Usability und E-Payment. Zwei Infoarenen, 12 Guided Tours, Expertenforum, zwei Preisverleihungen mit After-Conference-Party und viele weitere Highlights erwarten Sie.
Newsletter-Abonnenten des ECC Handel erhalten einen Sonderpreis, bitte folgenden Code bei der Anmeldung unter www.internetworld-messe.de angeben: KOPiwk9ecc. Der Besuch der Fachmesse ist nach Online-Vorabregistrierung kostenlos.
Aus dem Bundesinnenministerium ist zu hören, dass das neue Datenschutz-Gesetz noch in dieser Legislaturperiode, also vor den Wahlen im Herbst kommt. Danach wird ein Händler, der seine eigenen Kunden bewerben möchte zwar wie bisher agieren können. Sobald er aber Neukundenwerbung betreiben möchte, kann er das nur, wenn er für die werbliche Verwendung der Daten die ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen vorweisen kann. Spendenwerbung, Werbung für Parteienfinanzierung und der Bereich B2B bleiben von der Einwilligungslösung verschont. Ob für den Bereich B2C jedoch genügend und vor allem werthaltige Adresspools mit werbewilligen Adressaten aufgebaut werden können, darf bezweifelt werden.
Weitere Informationen zur Datenschutznovelle erhalten Sie in dem aktuellen ECC-Rechtstipp von Rechtsanwalt Rolf Becker. Darüber hinaus widmet sich RA Becker in seinem Beitrag zwei weiteren Urteilen zur Vorsicht bei ähnlichen Service-Rufnummern sowie zum Nutzungsersatz beim Verbrauchsgüterkauf. Rolf Becker ist Partner der Rechtsanwälte Wienke und Becker in Köln und Autor von Fachbüchern und Fachartikeln zum Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Vertriebsrecht insbesondere im Fernabsatz. Als Mitglied im ECC-Club kommentiert Rechtsanwalt Becker im Newsletter des ECC Handel regelmäßig aktuelle Urteile zum Online-Handel und gibt Händlern praktische Tipps, wie sie mit den gesetzlichen Vorgaben umgehen sollen.
Paris, 2001 - eine der ersten innovativen Geschäftsideen des neuen Jahrtausends wird realisiert: Der geschützte Verkauf von Restposten hochwertiger Markenartikel im Internet. Die Rolle des Schirmherrn von Vente-Privee nimmt der Franzose Jacques-Antoine Granjon ein, der mit seinen 7 Mitgründern das Ziel verfolgt, in nur wenigen Jahren die Spitze des französischen E-Commerce-Sektors zu erreichen. Das Erfolgsrezept von Vente-Privee beruht darauf, 2- bis 3-tätige Verkaufsauktionen mit bis zu 70 % Preisnachlass im Vergleich zum Ladenpreis anzubieten.
Der Zugang zu diesem Portal wird nicht direkt gewährt, denn nicht jeder kann einfach Vente-Privee-Nutzer werden. Notwendige Voraussetzung, um in den Club der Schnäppchenjäger aufgenommen zu werden, ist die Einladung eines anderen Clubmitglieds.
Seit 1991 stagniert der Handel und damit der Konsumgüter-Absatz in Deutschland mehr oder weniger auf relativ schwachem Niveau. Und doch gibt es Unternehmen sowohl in Handel als auch Industrie, die in der gleichen Zeit rasante Erfolge zu verzeichnen haben. Diese Unternehmen haben die Dinge anders gemacht als der "Rest der Welt", sie waren und sind innovativ und haben damit Erfolg erzielt. Die aktuelle Studie "Handels- & Vertriebs-Innovationen - Mit neuen Konzepten, Formaten und Ideen raus aus der Rezession", erarbeitet und herausgegeben von der Kölner Ulrich Eggert Consulting, zeigt eine Fülle solcher Ideen, Formate, Sortimente und Konzepte auf sowie zusätzlich ergänzende Wege, weitere Ansätze zu generieren.
Die Studie ist sowohl als Printfassung als auch in digitaler Form ab 585 Euro erhältlich und kann über das ECC Handel bezogen werden.
Weitere Informationen zur Studie "Handels- & Vertriebs-Innovationen"
Wie kleine und mittlere Unternehmen mithilfe von eBusiness-Standards ihre Prozesse optimieren, welche Erfolge sie dabei erzielen und worauf sie bei der Umsetzung achten müssen, zeigen aktuell die neu erschienenen Handlungsempfehlungen und Praxisbroschüren der eBusiness-Initiative PROZEUS. Die Praxisberichte basieren auf Erfahrungen kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung von beispielhaften eBusiness-Projekten.
Folgende Neuerscheinungen stehen als kostenfreie Downloads zur Verfügung:
- Glänzende Aussichten für mehr Prozesseffizienz - EANCOM-Nachrichten im Schmuckgroßhandel
- Prozessoptimierung durch Stammdatenmanagement
- Vitaminspritze für die Prozesskette - EANCOM und eCl@ss in der Medizintechnik
- Heißer Draht zum Geschäftspartner - effizienter mit EANCOM®, eCl@ss & BMEcat
Mithilfe des eBusiness-Online-Check können Unternehmen ihr individuelles Broschürenpaket von PROZEUS zusammenstellen lassen, welches auf Unternehmensgröße, Branche und interessierende eBusiness-Anwendungen zugeschnitten ist.
Zur Übersicht der kostenfreien PROZEUS-Broschüren unter www.prozeus.de
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nimmt das Risikomanagement für Unternehmen, die das Internet als Vertriebskanal nutzen, eine wichtige Rolle ein. Aufgrund des zeitlichen Auseinanderfallens von Zahlung und Lieferung im E-Commerce ist die Möglichkeit von Zahlungsausfällen für Online-Händler jedoch ein allgegenwärtiges Problem. Van Baal, Krüger und Hinrichs beleuchten in einem Fachartikel daher zunächst die Bedeutung des Risikomanagements für den E-Commerce, um im Anschluss den Einsatz von Zahlungsverfahren als Rahmenbedingungen des Risikomanagements empirisch zu untersuchen. Ein Kapitel über die bestehenden Risiken sowie die Möglichkeiten zu Reduktion dieser Risiken und ein Fazit schließen den Beitrag ab.
Dieser und neun weitere Beiträge namhafter Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten die vielfältigen Aspekte des Risikomanagements in dem von van Baal und Hudetz herausgegebenen Sammelband "Risikomanagement im E-Commerce: Empirische und konzeptionelle Beiträge zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Risiken des Online-Handels", der im Deutsche Betriebswirte-Verlag erschienen ist.
Es gibt eine Vielzahl von bedeutenden Produkt- und Zusatzinformationen, die bei einem Online-Shop im Textilhandel verwendet werden sollten. Unzureichende Auskünfte und fehlende Zusatzinhalte sind häufig ein Grund für geringe oder sinkende Umsätze von Online-Shops. Im Rahmen der Ad-hoc-Studie "Im Fokus 06", die in Zusammenarbeit mit eResult stattfand, wurden wichtige Bedürfnisse von Onlinekunden zusammengefasst. Die Studie weist auf, dass insbesondere Angaben wie Produktbilder, umfangreiche Produktbeschreibungen, Lieferfristen und Verfügbarkeit sowie Vergrößerungsansichten des Artikels dem Kunden beim Online-Einkauf besonders wichtig sind.
Bei der Wahl der optimalen Produkt- und Zusatzinformationen sollte der Schwerpunkt des Online-Shops auf den Kundenwünsche liegen. Der Online-Einkäufer von heute will ein gewisses "Shopping-Erlebnis" in der virtuellen Welt geboten bekommen und genau so gut beraten werden, wie in der Realität. Es gibt keine Patentlösung zur Steigerung der Konversionsrate im Online-Shop, jedoch bietet die vorliegende Studie eine passende Hilfestellung.
Viel Erfolg bis zum nächsten ECC-Newsletter Ende Mai wünscht Ihnen das Team des ECC Handel.











