Während 2005 nur 57 Prozent der deutschen Unternehmen E-Kataloge nutzten, so sind es 2006 bereits 96 Prozent. Elektronische Bestellkataloge sind also inzwischen zum Standard geworden. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Einsatz elektronischer Beschaffungslösungen: 2006 nutzen bereits 68,5 Prozent die elektronische Variante der Beschaffung, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 20 Prozentpunkten. Diese Werte sind das Ergebnis einer Befragung des Ulmer Softwareherstellers Wilken unter deutschen Einkaufsleitern.

Welche Möglichkeiten die Unternehmen noch nutzen, zeigen die weiteren Ergebnisse der Studie im Überblick:

2006 2005
Dezentrale Organisation des Einkaufs
23,6 Prozent
8,9 Prozent
Elektronische Regelung des Genehmigungsverfahren
46,5 Prozent
25,4 Prozent
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines Bestellvorgangs 3,7 Tage 5,5 Tage
Diese Zahlen zeigten 'dass elektronische Beschaffungslösungen heutzutage in Unternehmen zum Standard gehörten' und dass das eProcurement sich dennoch in einer ersten Phase befinde, urteilt Wolfgang Grandjean von Wilken. So hätten erst 52,7 Prozent der Unternehmen ihr Beschaffungssystem in das ERP-System integriert. Eine derartige Anbindung könne jedoch die Rechnungsprüfung erheblich beschleunigen.


Quelle: Pressemittelung von Wilken, 19.09.2006.