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Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2007 - Berichtsband erschienen

Kleinere Unternehmen nutzen zunehmend das Internet für ihre Geschäfte. Trotz vielfältiger Informations- und Beratungsangebote ist daher das Informationsbedürfnis der Unternehmen zum E-Business in den vergangenen beiden Jahren erheblich gestiegen. Dies ist ein zentrales Ergebnis der diesjährigen Umfrage des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG), die aufzeigt, wie das Internet zunehmend auch in kleineren Unternehmen in die Geschäftsprozesse integriert wird.

„Inzwischen sind viele kleinere Unternehmen für das Thema E-Business sensibilisiert. Es fehlt jedoch häufig das Wissen, wie entsprechende Konzepte umgesetzt werden können. Die Unternehmen benötigen neutrale Informationen und vielfach auch eine entsprechende Beratung, damit sie das Internet effektiv in die Geschäftsprozesse integrieren können. Das Internet spielt bei der Informationssuche eine zentrale Rolle“, sagt Projektleiter Dr. Kai Hudetz vom ECC Handel, Köln.

Bundesweit beteiligten sich 2.537 Unternehmen an der Online-Untersuchung "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk". In der Stichprobe sind kleinere Unternehmen besonders gut vertreten: Mehr als die Hälfte der Befragten beschäftigen weniger als 10 Mitarbeiter. Alle Wirtschaftszweige sind angemessen vertreten, rund 40 Prozent der teilnehmenden Unternehmen erbringen Dienstleistungen.

Unternehmen wünschen neutrale Informationen und Beratung

Parallel zur gestiegenen Nutzung benötigen die Unternehmen zunehmend Informationen: Dabei steht das World Wide Web als Informationsquelle zu Fragen des E-Business an erster Stelle: Für 67,8 Prozent der Befragten stellen Informations-Websites eine wichtige oder sehr wichtige Informationsquelle dar. Anfragen per E-Mail und per Telefon folgen nahezu gleichrangig. Daneben ist die kostenfreie, neutrale Beratung, wie sie beispielsweise von den regionalen Kompetenzzentren des NEG angeboten wird, für die Befragungsteilnehmer von hoher Relevanz. Zudem sind Seminare bzw. Schulungen von überdurchschnittlicher Bedeutung. Lernprogramme mit Online-Elementen, kostenpflichtige Unternehmensberatungen und Internettagebücher, so genannte Blogs, stoßen hingegen nur auf geringes Interesse. Die gestiegene Bedeutung des E-Business für die kleineren Unternehmen spiegelt sich auch darin wider, dass nahezu alle Informations- und Beratungsangebote im Vergleich zu 2005 als bedeutender eingestuft wurden.

Den größten Informationsbedarf haben die kleineren Betriebe zur Netz- und Informationssicherheit, gefolgt vom Online-Recht und dem Datenaustausch mit Externen. Fragen des Wissensmanagements, des Online-Kundenservice und der Online-Werbung sind ebenfalls von großer Bedeutung.

Die Umfrage wurde unter Federführung des E-Commerce-Center Handel vom NEG durchgeführt und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag und vom Zentralverband des Deutschen Handwerks unterstützt. Die Unternehmen wurden im ersten Quartal 2007 befragt. Die Studie dient dazu, das Leistungsangebot der Kompetenzzentren des NEG noch stärker an den Bedürfnissen der Zielgruppe auszurichten. Eine erste Umfrage zum Thema fand 2005 statt.

Berichtsband zum kostenfreien Download

Berichtsband "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2007"
Ergebnisse einer Untersuchung des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr
Berichtsband_NEG-Erhebung_2007.pdf
Adobe Acrobat Dokument [2.3 MB]

Pressemitteilung zur Studie

Pressemitteilung zur Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2007"
PM_NEG-Umfrage_2007_Berichtsband-090807.pdf
Adobe Acrobat Dokument [35.2 KB]

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
Das NEG (www.ec-net.de) ist ein Verbund von 25 regionalen Kompetenzzentren für den elektronischen Geschäftsverkehr und einem Branchenzentrum für den Handel. Diese unterstützen Mittelstand und Handwerk bei der Einführung und Nutzung von E-Business. Das Netzwerk wird seit 1998 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

E-Commerce-Center Handel (ECC Handel)
Das ECC Handel (www.ecc-handel.de) wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, insbesondere kleine und mittelständische Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce zu informieren. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel in eigenen Studien untersucht. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und ist in das NEG eingebunden.

Dr. Kai Hudetz
Dr. Kai Hudetz
Geschäftsführer

0221/943607-70

k.hudetz@ecc-handel.de