Empirische Daten und Prognosen zu Baumärkten im Internet
Obwohl alle befragten Unternehmen dieser Branche einen Internetanschluss besitzen und der Anteil derjenigen, die über eine eigene Website verfügen, mit 83,3 % im Vergleich zum gesamten Einzelhandel überdurchschnittlich hoch aus ausfällt, kämpfen Baumärkte weiterhin mit dem Absatzkanal -Internet. Die Studie des ECC Handel "Internet im Handel 2008 - Status Quo und Entwicklungen" zeigt, dass das Internet sich bis heute nicht als Vertriebskanal für Baumärkte etablieren konnte.
Die Unternehmen dieser Branche sehen sich mit zu vielen Schwierigkeiten für den Online-Handel konfrontiert. Das Problem "Produkte oder Dienstleistungen sind für den Online-Vertrieb ungeeignet" wird zwar von allen betrachteten Branchen als problematisch eingestuft, die Baumärkte schaffen es jedoch nicht sich darüber hinweg zu setzen und Lösungen zu erarbeiten. Zudem zeigen sich große Bedenken bei der Internetnutzung in Bezug auf Lieferanten und Kunden.
Ausgewählte Probleme bei der Internetnutzung im Baugewerbe und Baustoffhandel
Quelle: Hudetz, Kai/Strothmann, Sonja/Eckstein, Aline: Internet im Handel 2008 - Status quo und Entwicklungen, Köln, 2008, S. 90 - 91.
