Ergebnisse des ECC-Monitor Markenhersteller: Integration von Social Media Plugins auf der Hersteller Website
Immer mehr Markenartikelhersteller integrieren Social Media Plugins oder Social Commerce Funktionen auf ihren Websites, um vom sogenannten Electronic Word-of-Mouth (eWOM), also elektronischer Mund-zu-Mund-Propaganda, zu profitieren. Im Rahmen des ECC-Monitor Markenhersteller, wurde untersucht, welche Plugins die Top-10-Sportartikelhersteller auf ihrer Website verwenden. Dabei wurde der Produkt- sowie Seitenspezifische Einsatz von Facebook, Twitter und YouTube betrachtet, sowie der Einsatz von Bewertungssystemen im Rahmen des Social Commerce. Der ECC-Monitor Markenhersteller untersucht monatlich, ob Markenhersteller über ihre Online-Präsenz gezielt ihr Händlernetz unterstützen oder ob sie ihre Produkte über den eigenen Online-Shop verkaufen und damit den Direktvertrieb stärken.

50 Prozent der Hersteller verwenden mindestens eines der oben genannten Plugins. Vor allem Nike und Salomon beweisen mit dem verstärkten Einsatz dieser Funktionen, dass sie die hohe Relevanz von eWOM erkannt haben. Jeder der fünf Markenartikler verwendet mindestens ein Facebook-Plugin – sei es der Facebook-Like-Button ("Gefällt mir"), der Facebook-Share-Button ("Teilen") oder das generelle Bewerben der Facebook-Fan-Seite des Unternehmens. Dies unterstreicht die immer höhere Bedeutung des sozialen Netzwerks. Die Möglichkeit Produkte über Twitter mit Bekannten zu teilen, bieten vier der zehn Unternehmen an, während jedoch keins der Unternehmen die eigene Twitter-Seite bewirbt. Drei der Hersteller ermöglichen es ihren Kunden, die gekauften Produkte zu bewerten und so anderen potenziellen Kunden eine Orientierung vor dem Kauf zu geben. Wieder sticht Nike positiv heraus: Den Kunden stehen drei verschiedene Arten der Bewertung zur Verfügung. Sie können die Produkte des Unternehmens sowohl mit Sternen, als auch mit Text und einem Nike-eigenen System bewerten.
Der ECC-Monitor Markenhersteller untersucht, inwieweit Markenhersteller einerseits ihr Händlernetz durch Promotion auf ihrer Marken-Homepage unterstützen und sie andererseits ihre Produkte über einen eigenen Online-Shop vertreiben. Hierfür werden die zehn umsatzstärksten Branchen analysiert, wobei jeweils die Top 10-Markenhersteller in die Analyse einbezogen werden. Die Ergebnisse der Analyse ermöglichen eine grobe branchenspezifische Eingliederung der Markenhersteller in ein Portfolio. Jeden Monat erscheint die Auswertung einer Branche. Im September liegt der Fokus des ECC-Monitor Markenhersteller auf den Top 10-Markenhersteller von Sportartikeln.
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