EU-Kommission testet Online-Händler in der Unterhaltungselektronik "Längst nicht alle Anbieter arbeiten seriös"
Keine Transparenz bei Widerrufs- und Rückgaberecht sowie Nichtangabe von Geschäftsadresse und Kontaktmöglichkeiten sind nur zwei Beispiele von eindeutigen Mängeln, die bei zwei Drittel der 369 überprüften Internetseiten aufgefunden wurden. Bei dem von der Verbraucherschutzkommission durchgeführten Test fiel jeder zweite Online-Händler durch. Die Ergebnisse beziehen sich auf fast alle EU-Staaten, die bei dieser Studie untersucht wurden. Von den 29 in Deutschland aktiven Internetseiten hat es bei 21 Verdacht auf Rechtsverstöße gegeben. Als Resultat will die Europäische Kommission nun verstärkt gegen unseriöse Internetanbieter vorgehen.
Der stark gestiegene Anteil an undurchschaubaren Online-Händlern in der Unterhaltungselektronik könne den Ruf des Onlinehandels schädigen und so dem schwungvollen Wachstum der vergangenen Jahre einen Dämpfer verleihen, so die Kommission.
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