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Handelsvermittlungen und Internet

Autoren: Andreas Kaapke
Preis: 12,50 Euro zzgl. Versandkosten, inkl. MwSt. diesen Artikel in den Warenkorb legen

Das Internet ist ein Medium mit enormen Wachstumsmöglichkeiten. Es besteht mittlerweile kein Zweifel mehr daran, dass sich das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium etabliert hat. Von daher ist kaum zu befürchten, dass dem Internet ein ähnliches Schicksal zu Teil wird, wie in den 80er Jahren beispielsweise dem Bildschirmtext. Demnach ist eine abwartende Haltung nicht angezeigt. Das Internet wird in nahezu allen Wirtschaftsbereichen seine Rolle einnehmen, mehr oder weniger stark, dies hängt von den bestehenden Strukturen, der Marktkonstellation (Polypol, Oligopol, Monopol), den Marktakteuren, den Marktwachstumschancen, den zu vertreibenden Produkten, den anzutreffenden Prozessketten und vielem mehr ab.
Die Erreichbarkeit per e-mail – ein mittlerweile kaum zu ersetzender Kommunikationsweg – setzt einen Internet-Anschluss voraus. Dieser ermöglicht relativ rasch die Einrichtung einer Web-Seite, auf der erste Informationen gepflegt werden können. Daneben ermöglicht der Internet-Anschluss aber auch die Recherchen, die erforderlich sind, um in dynamischen Märkten schnell und kostengünstig jene Marktkenntnis zu erlangen, die nach wie vor als Wettbewerbsvorteil von Handelsvermittlungen gilt. Hier wird schnell deutlich, dass die Transparenz, die das Internet schafft, einen vermeintlich sicheren Informationsvorsprung aufbrauchen kann.

Dieser Beitrag stammt aus den 'Mitteilungen des Instituts für Handelsforschung' (Heft 04/2001), S. 1-8 und kann für 12,50 hier im Shop erworben werden.