Nachricht - Netzsicherheit und Informationssicherheit
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Internetkriminalität nimmt zu - Verbraucher sorgen sich um Daten

Immer mehr Deutsche haben Angst um Ihre persönlichen Daten, wenn Sie im Internet surfen - dies ergibt eine aktuelle Studie von Bitkom und dem BKA. Insgesamt fühlen sich 85 Prozent der Nutzer beim Surfen bedroht - 2010 waren es noch 75 Prozent. Mehr als die Hälfte der Deutschen (59 Prozent) befürchten, im Internet ungewollt persönliche Informationen preiszugeben und mehr als ein Drittel der Nutzer hat Angst davor, beim Online-Banking Opfer von Betrügern zu werden.

 

Die amtliche Statistik gibt den Nutzern Recht: Laut der am Donnerstag veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA wurden im letzten Jahr fast 60.000 Fälle von Computerkriminalität erfasst. Dies sind 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der Schaden, der durch Computerkriminalität verursacht wurde, ist gestiegen und lag bei 61,5 Millionen Euro - eine Steigerung von 67 Prozent. Nach Angaben von Bitkom wurden im letzten Jahr Zugangsdaten von insgesamt 7 Millionen Nutzern ausgespäht - fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

 

Doch trotz der Angst vor Betrügereien und den alarmierenden Statistiken surfen drei Viertel der Smartphonenutzer noch immer ohne aktuellen Virenschutz im Internet, dabei sind gerade mobile Endgeräte ein beliebtes Ziel für Betrüger. Und auch die aktuell so beliebten sozialen Netzwerke werden immer häufiger zur Verbreitung von Schadprogrammen genutzt. Dabei dringen die Kriminellen in die Netzwerke ein, übernehmen Accounts und verbreiten darüber dann schädliche Software. Das Fatale: Nachrichten, die Nutzer von "Freunden" erhalten, werden häufig nicht in Frage gestellt.

 

Dabei ist es gar nicht so schwer, sich vor den meisten Angriffen zu schützen. Ein aktuelles Virenprogramm und eine aktuelle Firewall sollten zur Standardausrütung eines jeden (mobilen) Endgerätes gehören. Außerdem sollten Passwörter regelmäßig gewechselt und nicht für mehrere Konten gleichzeitig genutzt werden.


Zu weiteren Informationen unter www.bitkom.org