IT-Sicherheitsratgeber
Autoren: Dipl.- Inf. (FH) Sebastian Spooren, Prof. Dr. Norbert PohlmannDas Institut für Internet-Sicherheit - if(is) an der Fachhochschule Gelsenkirchen hat im Rahmen des Projekts "Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk" des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) sieben kostenfreie Sicherheitsratgeber erstellt, die sich mit folgenden Themenschwerpunkten befassen.
Im Jahr 2009 erschienene IT-Sicherheitsratgeber:
- Basisschutz für den PC
- Sicheres Speichern und Löschen von Daten
- Sicherer Datenaustausch via E-Mail
- Spam adé - Wie Sie sich vor unerwünschten E-Mails schützen
- Online-Banking - aber sicher
- Worauf Sie als Empfänger von elektronischen Rechnungen achten sollten
Im Jahr 2010 erschienene IT-Sicherheitsratgeber:
Diese Ratgeber bieten insbesondere KMU neutrale und praxisnahe Hinweise und Tipps, wo Sicherheitslücken bestehen und wie mit ihnen umgegangen werden sollte.

Ob Einzel-PC oder großes Unternehmensnetzwerk: Die Sicherheit der Computer sollte in keinem Unternehmen zu kurz kommen. Nach Schätzungen des Instituts für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen erlitt im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel aller Kleinunternehmen einen Systemausfall oder wurde Opfer von Angriffen aus dem Internet. Vor allem kleine Unternehmen und Existenzgründer sollten die IT-Sicherheitsrisiken aus dem Internet nicht unterschätzen und über einen angemessen Basisschutz verfügen.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Basisschutz für Ihren PC", wie Sie sich schützen können.

Steintafeln überstehen unbeschadet mehrere Jahrtausende und auch Papier lässt sich bei guter Lagerung nach vielen hundert Jahren noch lesen. Digitale Speicher, wie Festplatten oder CDs hingegen, verlieren ihre Informationen bereits nach wenigen Jahren. Besonders für Unternehmen ist aber die sichere und langfristige Speicherung ihrer Daten unerlässlich. Auch der Gesetzgeber schreibt den Unternehmen vor, u.a. Geschäftsbriefe, E-Mails und Rechnungen bis zu zehn Jahre aufzubewahren.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Sicheres Speichern und Löschen Ihrer Daten", was Sie beachten sollten.

Sensible Informationen wie persönliche Zugangsdaten und sensible Unternehmensdaten sollten im Internet nur verschlüsselt ausgetauscht werden. Jede unverschlüsselte E-Mail ist wie eine Postkarte. Jeder der sie zu sehen bekommt, kann sie sofort lesen. Damit sind Ihre Daten, für viele die Interesse an Ihren Informationen haben, an vielen Stellen abgreifbar! Ist Ihr Rechner kurze Zeit unbeaufsichtigt oder wurde via E-Mailversand ein Trojaner installiert, kann ein Spion schnell an Ihre sensiblen Informationen gelangen.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Sicherer Dokumentenaustausch via E-Mail", was Sie beachten sollten.

Die E-Mail aus dem Geschäfts- und Privatleben nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile werden mehr als 200 Milliarden E-Mails pro Tag verschickt. Untersuchungen zufolge sind aber 90 bis 95 Prozent aller E-Mails unerwünschter Werbe-Müll. Ohne ausreichende Schutzmaßnahmen können Spam-E-Mails auch in kleineren Unternehmen viele Tausend Euro pro Jahr verursachen. Neben den kommerziellen Absichten der Spammer kann die unerwünschte Post auch Viren, Würmer und andere Schädlinge verbreiten.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Spam adé", wie Sie sich schützen können.

Ob Unternehmer oder Privatanwender, das Online-Banking ist heute für viele nicht mehr wegzudenken. Die Vorteile liegen auf der Hand. Unabhängigkeit und Flexibilität - Überweisungen egal wann und wo! Aktuelle Transaktionsverfahren wie mTAN oder smartTAN gelten heutzutage beim Online-Banking als technisch absolut sicher. Dennoch müssen auch einige Regeln beachtet werden, damit der Anwender auf Betrüger und Internetdiebe nicht herein fällt.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Online-Banking - aber sicher!", was Sie beachten sollten.

Eine elektronische Rechnung wird vor allem dann verschickt, wenn Wareneinkäufe oder Dienstleistungen im Internet getätigt wurden. Vielen Empfängern von Online-Rechnungen ist jedoch nicht bewusst, dass nur die wenigsten elektronischen Rechnungen den Anforderungen des Steuergesetzgebers entsprechen. Das Finanzamt akzeptiert diese nämlich nur dann, wenn sie mit einer so genannten qualifizierten elektronischen Signatur versehen sind.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Elektronischen Rechnungen", worauf Sie als Empfänger achten sollten.
StudiVZ, Facebook, Xing und Co. liegen im Trend des Mitmach-Webs. Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit - egal ob geschäftlich oder privat. Verständlich, denn sie bieten viele Vorteile: man kann sich präsentieren und vernetzen, Kontakte knüpfen und Informationen austauschen. Soziale Netzwerke bergen aber auch Gefahren. Wer einige Hinweise beachtet, genießt die Möglichkeiten des Web 2.0 ohne faden Beigeschmack.
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Social Networking – aber sicher!", worauf Sie als Empfänger achten sollten.

Kabelsalat gehört mit dem Wireless Local Area Network (kurz: WLAN), oder zu Deutsch dem „drahtlosen lokalen Netzwerk", der Vergangenheit an. Besonders Nutzern von mobilen Endgeräten, wie Notebooks oder Smart Phones, beschert das mehr Freiheit. Besitzer von WLANs, ob privat oder geschäftlich, haben aber einige Verpflichtungen: Sie sind dafür verantwortlich, dass ihr Funknetzwerk ausreichend vor dem unberechtigten Zugriff durch Dritte abgesichert ist. Nach einem Gerichtsurteil im Mai 2010, muss ein WLAN-Inhaber eine Abmahnung in Höhe von 100 Euro zahlen, weil über seinen ungesicherten Anschluss illegal Musik heruntergeladen wurde. Aber: Mit einigen Klicks können Sie Ihr Netzwerk sicher machen!
Erfahren Sie im Sicherheitsratgeber "Wie schütze ich mein WLAN vor Dritten?", was Sie beachten sollten.
