Nachricht - Netzsicherheit und Informationssicherheit
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Jeder Zweite von Internetkriminalität betroffen

Der BITKOM und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor immer professionelleren Betrugsmethoden im Internet. Viren und andere Schadprogramme sind dabei die häufigste Erfahrung mit Kriminalität im Internet. 38 Prozent der Internetnutzer ab 14  Jahren - das entspricht fast 20 Millionen Deutschen - haben erlebt, dass ihr Computer infiziert wurde. Das geht aus einer neuen Umfrage von Forsa für den BITKOM hervor. Verstärktes Ziel von Betrügern sind hierbei mittlerweile Zugangsdaten zu Internet-Shops und Auktionshäusern, sozialen Netzwerken, Foren und E-Mail-Konten. Bei 5 Prozent der Internetnutzer wurden bereits Zugangsdaten für Internet-Shops, Netzwerke oder Online-Banking ausspioniert. 3 Prozent haben durch Schadprogramme und Datendiebstähle einen finanziellen Schaden erlitten. 53 Prozent der Surfer sagen, dass sie noch nie Opfer von Kriminalität im Web waren.

Grafik "Jeder Zweite von Kriminalität im Netz betroffen"

Beim Online-Banking steigt die Zahl der Betrugsfälle 2009 wieder an - nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr. Der BITKOM  rechnet auf Basis von Daten der Landeskriminalämter mit bis zu 2.900 angezeigten Phishing-Fällen in diesem Jahr - ein Plus von rund 50 Prozent. Die Schadenssumme steigt der Hochrechnung zufolge um 56 Prozent auf bis zu 11 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2009 lag der durchschnittliche Schaden der gemeldeten Einzelfälle bei rund 4.800 Euro. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin melden die meisten Opfer.

 

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.bitkom.org.

 

(Quelle:gemeinsame Pressemitteilung des BITKOM und BKA, 8.11.2009)