Quelle: handelsjournal 8/2002, S. 36-37.
Das Internet ist nicht nur für den Vertreib von Neuware geeignet. Auch für Restposten können Händler auf verschiedenen virtuellen Wegen Käufer finden. Sortimentsüberhänge, Restposten, Ladenhüter - jeder Ladenbesitzer hat mit schwer verkäuflicher Ware zu kämpfen. Darüber geredet wird ungern, spiegelt sie doch eine betriebliche Fehlentscheidung wider - Teile des Sortiments entsprechen nicht dem Kundenwunsch. Wenn selbst ein Preisnachlass nicht zum Verkauf führt, werden die Waren häufig professionellen Verwertern überlassen oder gegen Quittung als Sachspende weitergegeben.
Inzwischen hat sich jedoch auch das Internet als möglicher Weg zum Kunden etabliert. Wer dabei den Aufwand eines eigenen Webshops scheut oder eine geeignete Umgebung für die eigene Webpräsenz sucht, kann auf Portale, Marktplätze und Auktionsplattformen zurückgreifen.
Beispiele für solche Plattformen sind restposten.de und ebay.de. Restposten.de gliedert sein Angebot in einen B2B- und einen B2C-Bereich. Der B2B-Bereich ist ein rein innergewerbliches Portal: sowohl Anbieter als auch Nachfrager müssen im Besitz eines gültigen Gewerbenachweises sein. Der B2C-Bereich von restposten.de führt zu aktionsware.de, eine Plattform für Online-Shops und Produkte aller Bereiche und Warengattungen.
Ebay, laut Nielsen Netratings die am häufigsten besuchte Einkaufsseite in Deutschland, ist gewerblichen und privaten abnehmern und Anbietern gleichermaßen zugänglich.
