Lagebericht zur IT-Sicherheit 2011 veröffentlicht

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat heute den aktuellen Lagebericht der IT-Sicherheit in Deutschland 2011 veröffentlicht - pünktlich zur Eröffnung des neuen Cyber-Abwehrzentrums, das in Zukunft die Abwehr elektronischer Angriffe auf wichtige IT-Einrichtungen des Bundes und großer Unternehmen koordinieren soll. Aus dem nun veröffentlichten Lagebericht geht hervor, dass nicht nur große Unternehmen und Behörden von Angriffen auf die IT bedroht sind, auch kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen sind zunehmend Opfer digitaler Angriffe. Dabei werden die Methoden der Angreifer immer raffinierter und die Abwehr zunehmend schwieriger.
Ein besonderes Schadenspotenzial besteht laut BSI durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs. Auch wenn die meisten Smartphone-Nutzer sich darüber im Klaren sind, dass ihre mobilen Endgeräte genauso geschützt werden müssen wie klassische PCs oder Notebooks, verzichten 47 der vom BSI Befragten ganz auf Sicherheitsupdate und lediglich jeder fünfte Befragte spielt wöchentlich Sicherheitsupdates auf sein Mobiltelefon. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund problematisch, dass Nutzer immer häufiger mobil auf wichtige Geschäftsdaten zugreifen. Daher rechnet das BSI auch zukünftig mit einer steigenden Anzahl gezielter Angriffe gegen mobile Endgeräte.
