Literatur - Management von Kundenbeziehungen
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Marktstudie 'Kundenmanagement im Mittelstand Deutschland 2003'

Autoren: Wolfgang Schwetz, Yves Jonczyk

Quelle: Schwetz Consulting: Marktstudie 'Kundenmanagement im Mittelstand Deutschland 2003'

Die schwetz consulting führte im Februar 2003 unter fachlicher Begleitung der Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW) in Hannover eine Befragung mittelständischer Unternehmen zum Stand des Einsatzes von professionellen Kundenbeziehungsmanagement-Systemen (Customer Relationship Management) durch. Insgesamt wurden 573 mittelständische Unternehmen befragt. Neun Branchen wurden interviewt: Verlagsgewerbe, Energieversorger, Kreditgewerbe, Prozessindustrie (Chemische Industrie), Investitionsgüterindustrie I (Herstellung von Metallerzeugnissen), Investitionsgüterindustrie II (Maschinenbau), Gebrauchsgüterindustrie (Möbel), Einzelhandel und Großhandel (Handelsvermittlung und Großhandel).

Folgende Hauptpunkte zeigte die Untersuchung auf:

  • 38,2 % der KMU verwenden bereits Software für ihr Kundenbeziehungsmanagement.
  • 40 % setzen noch keine Software ein.
  • 21,8 % der CRM-Entscheider planen den zukünftigen Einsatz einer solchen Lösung.

Unter den aufgeführten Software-Lösungen zum Kundenmanagement werden insbesondere die folgenden Software-Systeme eingesetzt:

  • address manager 2002 (combit GmbH)
  • audius sales (audius Informationssysteme)
  • brainware.crm (ABI Informatic AG)
  • CCM Customer Care Management (Klopotek & Partner GmbH)
  • genesisWorld (CAS Software AG)
  • iBaan Sales (Baan Deutschland GmbH)
  • infor:CRM (infor: business solutions AG)
  • Marketing Manager (update.com Software GmbH)
  • Microsoft Business Solutions/Navision CRM (Microsoft Business Solutions Hamburg)
  • mySAP CRM (SAP AG)
  • orgAnice CRM (CRT software)
  • P2plus CRM (Automation + Productivity AG)
  • Siebel eBusiness Applications (Siebel Systems Deutschland)
  • SuperOffice CRM (SuperOffice GmbH) und
  • WinCard CRM (Team Brendel GmbH).

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Mittelstand sich in der aktuellen, verschärften Marktsituation verstärkt auf die Pflege seiner Bestandskunden konzentriert. Neben einer besseren Bestandskundenpflege soll das CRM-System in erster Linie leichteren Zugriff auf die Kundendaten ermöglichen. Entsprechend der allgemeinen wirtschaftlichen Lage wird als drittes Ziel die Realisierung von ungenutzten Verkaufspotentialen genannt.

Folgende Haupterkenntnisse für zukünftige CRM-Projekte konnten aus den Befragungen gewonnen werden:

Die Mitarbeiter sind der wichtigste Bestandteil und Erfolgsfaktor eines CRM-Projektes. Die Einführung eines Projekterfolgscontrolling ist unerlässlich. Das Projekt muss übersichtlich geplant sein. Es muss eine CRM-Software ausgewählt werden, die zum jeweiligen Unternehmen passt. Eine professionelle und regelmässige Softwarebetreuung muss gewärleistet sein, damit das System jederzeit reibungslos läuft.

Weitere Informationen zur Marktstudie Kundenmanagement im Mittelstand Deutschland 2003 und eine direkte Bestellmöglichkeit finden Sie hier bei Schwetz Consulting.

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