Mobile-Advertising am Point-of-Sale 2011 - Ein Zeitvergleich
Autoren: Aline Eckstein, Judith HalbachPreis: 199,00 Euro inkl. Versandkosten, inkl. MwSt. diesen Artikel in den Warenkorb legen
Immer mehr Unternehmen setzen auf mobile Werbung. Auch am Point-of-Sale eröffnet Mobile-Advertising eine neue Dimension der personalisierten Kundenansprache, sodass sich mittlerweile nicht mehr die Frage stellt, ob Handy-Werbung demnächst im Geschäft eingesetzt wird, sondern wann und in welcher Form.

Diesen Fragen ist das E-Commerce-Center Handel in seiner aktuellen Studie "Mobile Advertising am Point-of-Sale 2011" zum zweiten Mal nachgegangen. Im Mittelpunkt steht dabei der Kunde. Die Studie erforscht unabhängig und neutral das Potenzial mobiler Werbung im Geschäft und soll Unternehmen aller Größen dabei helfen, mobile Werbung am Point-of-Sale effizient einzusetzen und dabei die Interessen ihrer Kunden im Auge zu behalten. Aus den Untersuchungen können zahlreiche interessante Erkenntnisse zur zielgruppenspezifischen Ausgestaltung von mobiler Werbung im Geschäft gewonnen werden. Darüber hinaus zeigt die Studie Trends in der Wahrnehmung von mobiler Werbung auf, indem die Ergebnisse von Juni/Juli 2010 mit denen von Mai 2011 verglichen werden. Im Folgenden werden ausgewählte Untersuchungsergebnisse der aktuellen Studie zusammenfassend dargestellt.
Um die Anforderungen der Konsumenten an mobile Werbung im Geschäft herauszuarbeiten, wurden im Rahmen einer Online-Konsumentenbefragung Antworten zu dem folgenden Kriterien gewonnen:
- bisherige Erfahrungen, generelle Einstellung und Empfangsbereitschaft der Konsumenten,
- Präferenzen in der Empfangsart und begleitende Kontrollbedürfnisse,
- die Beurteilung der Vor- und Nachteile sowie den wahrgenommenen Nutzen mobiler Werbung,
- den Einfluss ausgewählter Werbeformen am Point-of-Sale auf die Kaufabsicht und die spontane Kaufabsicht.
In einer Online-Umfrage wurden im April/Mai 2011 erneut 761 Konsumenten befragt. Diese waren größtenteils zwischen 20 und 29 Jahren alt. Die Stichprobe setzt sich somit aus sogenannten Digital Natives zusammen - Personen, die mit der Nutzung von Computer, Internet und Mobiltelefonen aufgewachsen sind und eine hohe Innovationsbereitschaft aufweisen. Die Studienergebnisse bieten daher eine fundierte Grundlage zur Abschätzung des zukünftigen Nutzerverhaltens der Gesamtbevölkerung.

Insgesamt haben 52,9 Prozent der Befragten Handy-Werbung in den letzten 3 Monaten empfangen. Knapp 50 Prozent der Befragten stehen der empfangene Handy-Werbung neutral gegenüber und assoziieren weder positive noch negative Erfahrungen damit. 5,1 Prozent bewerten ihre bisherigen Begegnungen mit mobiler Werbung als positiv bis sehr positiv. Dies stellt eine leichte Verbesserung zum Vorjahr dar. 2010 waren es drei Prozent. Mit steigender Empfangshäufigkeit wird die Erfahrung zunehmend positiver und seltener negativ bewertet.

Gut 40 Prozent der Befragten, sind bereit, Handy-Werbung im Geschäft zu empfangen oder abzurufen. 22 Prozent davon zeigen ein deutliches Interesse an Handy-Werbung, 18,2 Prozent knüpfen ihre Zustimmung zum Empfang an bestimmt Bedingungen - bspw. die Auswahl der Empfangsart oder der Werbeform. Die beiden Gruppen wurden für die Studie zu den so genannten "Interessenten" zusammengefasst und ausführlich untersucht. Noch im Vorjahr war die Gruppe der "Interessenten" 12 Prozentpunkte schwächer.

Deutlich wird, dass Konsumenten einerseits vorzugsweise den bequemsten Empfangsweg ohne großen persönlichen Aufwand wählen, wie beispielsweise eine proaktive Anfrage per SMS oder zeitintensive Auswahl über ein Terminal. Andererseits behalten sie gerne die Kontrolle darüber, wann und welche Werbung sie erhalten wollen, z. B. durch selbstständiges Herunterladen. Konsumenten haben ein enorm hohes Bedürfnis, den Empfang von mobiler Werbung im Geschäft selbst zu kontrollieren. 89 Prozent der "Interessenten" halten die Option, den Empfang von mobiler Werbung zu verweigern, für sehr wichtig.

In der Studie wurden der Nutzen und die Empfangsbereitschaft unterschiedlicher Werbe-Formen, wie z. B. Rabatt-Coupons, "2 für 1"-Coupons, Informationen über neue Produkte, kostenloser Handy-Inhalte wie Klingeltöne, Gewinnspiele etc., am Point-of-Sale abgefragt. Dabei erzielen Rabatt-Coupons eine besondere Beliebtheit unter den Werbeformen im Geschäft. 87,6 Prozent der "Interessenten", schreiben dieser Werbeform einen hohen bis sehr hohen Nutzen zu, während nur 3,7 Prozent angeben, in dieser mobilen Werbeform einen geringen bis gar keinen Nutzen zu sehen, wenn diese im Geschäft empfangen werden.

Da neben der Einschätzung des Nutzens auch die Absicht des Kunden von Bedeutung ist, das mobil beworbene Produkt zu kaufen, wurde in der Studie ebenfalls die Kaufabsicht für bestimmte Werbeformen erfasst. Auch hierbei zeigen Rabatt-Coupons eine besondere Beliebtheit. Denn 77,5 Prozent der an "Interessenten" geben an, dass Rabatt-Coupons ihre Kaufabsicht für das Produkt stark bis sehr stark erhöhen würden. Bei einem Anteil von 17,1 Prozent würde diese Werbeform die Kaufabsicht immerhin geringfügig erhöhen während nur 0,4 Prozent angeben, ihre Kaufabsicht für das beworbene Produkt würde sich verringern, wenn sie eine entsprechende mobile Werbung am Point-of-Sale empfangen würden.
Im Vergleich der Ergebnisse der beiden Erhebungszeiträume lässt sich ein deutlicher Trend beobachten: Mobile-Advertising am Point-of-Sale wird immer positiver bewertet. Dies lässt sich vermutlich auf die zunehmenden Erfahrungen der Konsumenten mit Smartphones zurück führen. Sie haben weniger Angst vor den negativen Auswirkungen mobiler Werbung und sehen zunehmend ihre eigenen Vorteile, die sie aus mobiler Werbung ziehen können.
Die Erfahrungen mit mobiler Werbung werden 2011 leicht positiver beurteilt und 12 Prozent mehr Menschen sind bereit mobile Werbung zu empfangen. Alle untersuchten Werbeformen verbessern sich im wahrgenommenen Nutzen. Der Wunsch, die Werbeinhalte über eine Applikation auszuwählen, steigt stark an und wird zur drittbeliebtesten Empfangsmöglichkeit. Das Kontrollbedürfnis der Konsumenten bleibt hoch.

Die detaillierten Ergebnisse stehen in Form eines 120-seitigen Reports in elektronischer Form zur Verfügung, der zu einem Preis von 199,00 Euro als PDF-Dokument erworben werden kann. Enthalten sind Vergleiche aller Ergebnisse der unterschiedlichen Erhebungszeiträume. Die Studie können Sie online über den ECC-Shop bestellen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an:
Frau Katja Poser
Dürener Straße 401b
50858 Köln
E-Mail: k.poser@ecc-handel.de
Telefon: 0221 943607-70
Telefax: 0221 943607-59
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