Mobile-Advertising am Point-of-Sale: Lediglich 15 Prozent der Konsumenten möchten mobile Werbebotschaften empfangen
Um die Anforderungen der Konsumenten an mobiler Werbung im Geschäft herauszuarbeiten, wurden im Rahmen einer Online-Befragung des ECC Handel 1.851 Konsumenten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erfahrungen mit mobiler Werbung bislang sehr heterogen sind. So sehen circa 15 Prozent der Befragten deutliche Vorteile im Mobile-Advertising und haben Interesse Handy-Werbung im Geschäft zu empfangen oder selbst abzurufen. Wer zu den potenziellen "Interessenten" mobiler Werbung gehört und in welcher Form die Werbebotschaft das Kaufverhalten positiv beeinflusst, verdeutlicht die Studie "Mobile-Advertising am Point-of-Sale".
Über 70 Prozent der Befragten sind nicht bereit, Handy-Werbung im Geschäft zu empfangen oder selbst abzurufen. Lediglich 14,7 Prozent würden dem Empfang von Handy-Werbung am Point-of-Sale grundsätzlich zustimmen. Weitere 14 Prozent würden dies - bspw. in Abhängigkeit der jeweiligen Werbeform oder Empfangsmethode - zumindest teilweise tun. "Die Ergebnisse zeigen, dass bislang eine deutliche Ablehnungshaltung gegenüber mobiler Werbung vorhanden ist", so Aline Eckstein, Projektleiterin des ECC Handel. "Die Konsumenten befürchten eine unkontrollierte Werbeflut auf dem Handy und ziehen eine vollständige Verweigerung vor." Mobile-Business steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen und Unternehmen die mobile Werbung am POS betreiben möchten, sollten eine intensive Aufklärungsarbeit leisten, um die Konsumenten langsam über die Vorteiler mobiler Werbung am POS, wie bspw. Rabatt-Coupons für neue Produkte oder Ähnliches aufzuklären.
Pressemitteilung zur Studie "Mobile-Advertising am Point-of-Sale" des E-Commerce-Center Handel, 10.02.2011
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