Mobiles Internet wird immer beliebter: Fast ein Drittel kauft mobil ein
M-Commerce ist stark im Kommen, auch wenn die Mehrheit der Befragten (80 Prozent) das mobile Internet für E-Mail-Dienste nutzt. Immerhin 30 Prozent nutzen das mobile Internet für Reise-, Shopping- und Ticketdienste. Demnach will bereits jeder Dritte per Handy shoppen, Reisen buchen oder Tickets kaufen. Darüber hinaus nutzen die User überwiegend (70 Prozent) unterschiedliche Informationsdienste, wie Nachrichten, Wetter-, Verkehrsinformationen. Und jeder Zweite will mit Video-, Musik oder Online-Games mobil unterhalten werden. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie "Mobile Shopping", die von dmc digital media center in Auftrag gegeben wurde.
Ein weiteres Ergebnis: Konsumenten wollen sich vor Ort am POS einfach und bequem Informationen beschaffen und sind auch bereit das mobile Internet dafür zu nutzen. So informieren sich beachtliche 80 Prozent der Handynutzer über ein Produkt mobil, wenn sie es zeitnah kaufen wollen. Und rund 70 Prozent würden für eine Produktrecherche mit dem Handy surfen, wenn sie keine anderen Medien zur Verfügung hätten. Darüber hinaus geht jeder Zweite mobil online, um das Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber dem stationären Handel zu überprüfen. Zudem macht sich jeder Dritte über ein Produkt mobil schlau, wenn der Nutzer auf ein Angebot per SMS aufmerksam gemacht wurde.
Ein großes Problem für die fehlende Nutzungsbereitschaft des mobilen Internets scheint nach wie vor die Kostenfrage zu sein. Rund 90 Prozent finden dieses Kriterium am wichtigsten, wenn es darum geht mobil zu surfen. Nicht weit dahinter, mit über 70 Prozent, stellt die schlechte Darstellung der Seiten auf dem mobilen Endgerät ein Problem für die Nutzung da. Denn schon jeder fünfte User würde durchaus mobil shoppen, allerdings bietet der ausgewählte Versandhändler für die Befragten keine für das Handy optimierte Seite an. Eine weitere Hemmschwelle ist die umständliche Bedienung des Mobiltelefons. Jeder Zweite der mobile Shopping nicht nutzt, sagt nämlich, dass das Gerät die Nutzung des Internets gar nicht zulässt. Hier besteht also sowohl bei der Entwicklung von mobilen Shopping-Applikation sowie seitens der Geräte Hersteller Handlungsbedarf.
Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter www.dmc.de.
(Quelle: Pressemitteilung digital media center, 22.06.2009)
