Neue Multi-Channel-Studie des E-Commerce-Center Handel erschienen
Für Unternehmen, die mehr als einen Vertriebskanal einsetzen, die mit anderen Worten "Multi-Channel-Vertrieb" betreiben, stellen sich einige originäre Fragen, die im "Single-Channel-Vertrieb" irrelevant sind: In welchem Ausmaß nutzen die Konsumenten die Leistungen eines Vertriebskanals, bevor sie in einem anderen Kanal einkaufen? Aus welchen Gründen kommt es zur Trennung von Informationssuche und Kauf? In welchem Vertriebskanal entsteht der Impuls zur Wahl des Anbieters? Inwieweit kannnibalisieren sich die Vertriebskanäle? Wie "wertvoll" ist ein Kanal als Bestandteil des Vertriebssystems?
Mit der neuen Studie "Das Multi-Channel-Verhalten der Konsumenten", der vierten Multi-Channel-Studie des E-Commerce-Center Handel, wird das vertriebskanalübergreifende Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten im Handel untersucht, bezogen auf stationäre Geschäftsstellen, Print-Kataloge und Online-Shops. Die Studie kommt zu klaren Ergebnissen: Für die Kunden ist es mittlerweile selbstverständlich geworden, verschiedene Einkaufswege miteinander zu kombinieren. So informieren sich Internetnutzer vor jedem vierten Kauf im stationären Handel in Online-Shops. Bei jedem zehnten Kauf wird vorher sogar der Online-Shop des Anbieters, bei dem letztlich im stationären Handel gekauft wird, aufgesucht. Besonders intensiv sind die Wechselwirkungen jedoch zwischen Online-Shops und Katalogen: Bei jeder dritten Katalogbestellung wird vorher der Online-Shop des Anbieters gesichtet, umgekehrt wird bei jeder fünften Online-Bestellung vorher der Katalog des Anbieters konsultiert.
Weitere Informationen zur Studie
Pressemitteilung des E-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung, Köln, 4. Dezember 2008
ECC_Pressemitteilung_Multi-Channel_04120[...].pdf
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