Pago Retail-Report: Jede dritte deutsche Online-Ware verlässt Europa
Im Online-Handel zeigen sich Bundesbürger ausgabefreudiger als im gesamten E-Commerce. Während der dortige durchschnittliche Warenkorbwert 68,70 Euro beträgt, sind es im Online-Handel 114,43 Euro. Das ist eins der Ergebnisse des "Pago Retail-Reports 2007". Die Analyse zum "Kauf- und Zahlverhalten im Online-Handel" basiert auf der Auswertung realer Kaufvorgänge. Datengrundlage bildet die Auswahl von rund zehn Millionen Retail-Kaufvorgängen, die zwischen Oktober 2005 und September 2006 über die Pago-Plattform abgewickelt wurden.
Zwar holen die weiblichen Käufer im Vergleich zu den männlichen (44 % zu 56 %) nachweislich im Online-Handel deutlich auf, jedoch geben Männer noch immer online mehr Geld aus als Frauen. Die analysierten Kaufvorgänge belegen, dass im gesamten E-Commerce der durchschnittliche "männlich erzeugte Warenkorbwert" im untersuchten Zeitraum genau 102,11 Euro betrug, im Retail stieg die Summe auf 170,27 Euro. Die Kauflust beim weiblichen Geschlecht im Online-Handel fällt mit 118,95 Euro (E-Commerce gesamt: 93,26 Euro) geringer aus. Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (BVH) gaben die Deutschen im Jahre 2006 insgesamt rund zehn Milliarden Euro aus - mit steigender Tendenz, denn für 2007 sagt der Verband bereits einen Wert von 10,9 Milliarden Euro für Waren aus dem Internet voraus.
Dass deutsche Waren im Ausland sehr geschätzt sind, zeigt sich in der hohen Popularität heimischer Online-Angebote für Käufer aus aller Welt: Die Auswertungsergebnisse zeigen, dass über 31 Prozent aller in deutschen Internet-Shops gekauften Waren verlässt mit der Lieferung Europa. Deutsche Käufer selbst sind da konservativer, kaufen 98,76 Prozent ihrer online bestellten Artikel auch bei heimischen Internet-Händlern ein.
Die komplette Studie "Pago Retail-Report 2007" kann gegen Gebühr unter www.pago.de heruntergeladen werden.
(Quelle: Pressemitteilung pago.de, 13.11.2007)
