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- Netzsicherheit und Informationssicherheit
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Reisen sicher online buchen
Viele Bundesbürger nutzen das Internet um preisgünstig Urlaubsreisen zu buchen, dabei riskieren Sie auf unseriöse Anbieter hereinzufallen. Die nordrhein-westfälische Landesinitiative "secure-it.nrw" zeigt, wie man sich vor einem Missbrauch persönlicher Daten und vor Vertragsnachteilen weitgehend schützen kann.
Rund 30 Millionen Bundesbürger nutzen die Vorteile des Internets bei der Urlaubsbuchung und gehen damit aber oft Risiken ein. Häufig buchen Verbraucher unüberlegt, weil ein günstiges Angebot schnell weg sein könnte und geraten dabei leicht an einen unseriösen oder unvorsichtigen Anbieter. Die Folgen sind unsichere Datenübertragung oder Nachteile im Vertrag.
Die Initiative secure-it.nrw hat eine Checkliste zusammengestellt, mit der Verbraucher schnell abschätzen können, ob ein Angebot vertrauenswürdig ist.
1. Gibt es ein Gütesiegel?
Mit anerkannten Gütesiegeln wie "TÜV safer shopping", "Trusted Shops" oder das "Euro-Label" verbunden ist eine regelmäßige Überprüfung des Anbieters durch neutrale Institutionen und oftmals auch eine kostenlose "Geld-zurück-Garantie", wenn die Reisedokumente nicht eintreffen. Der Umfang der Prüfung und der Garantieleistung kann durch einen Klick auf das Gütesiegel angezeigt werden.
2. Was steht im Impressum?
Das Impressum zeigt wer hinter dem Firmennamen steckt. Seriöse Anbieter veröffentlichen vollständige Kontaktdaten: Adresse, Telefonverbindung, Steuernummer, Verantwortlicher, Erreichbarkeit. Es sollten Offerten gemieden werden, bei denen nur eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme angegeben ist. Dies gilt auch für ausländische Reiseunternehmen die keine Niederlassung in Deutschland haben, da sich sonst Ansprüche nur schwer durchsetzen lassen.
3. Wie sicher sind die Daten?
Positiv heben sich Anbieter hervor, die von ihrer Homepage direkt auf die Informationen zu Datenschutz und Datensicherheit verlinken. Diese Erklärung sollte informieren über die Daten, die das Unternehmen erhebt, die Verwendung dieser Daten, die Weitergabe persönlicher Angaben an Dritte und wie der Datenschutz gewährleistet ist. Das Unternehmen sollte außerdem darüber informieren, wie die Datenübertragung abgesichert wird. Die Verschlüsselungstechnik SSL (Secure Socket Layer) ist hier weltweiter Standard. Eine 128 Bit-Verschlüsselung ist üblich, noch sicherer sind 256 Bit.
4. Was steht in den Geschäftsbedingungen?
Die Homepage sollte über einen gut sichtbaren Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verfügen. Die AGBs können unterschiedliche Regelungen enthalten abhängig davon, ob der Reiseanbieter als Vermittler oder Veranstalter auftritt. Wichtig ist die Höhe der Stornierungsgebühr und Zahlung erst nach Aushändigung des Sicherungsscheins. Die AGBs und Informationen (Fotos, Beschreibungen, Leistungszusagen, Preise) sowie das Buchungsformular sollten als Nachweis im Streitfall ausgedruckt werden.
Weitere Informationen enthält der "Sicherheitstipp Juni" unter www.secure-it.nrw.de.
(Quelle: o. V.: Last-Minute-Reisen sicher online buchen, unter: http://www.secure-it.nrw.de/presse/aktuell.php, Zugriff am 11.06.2007)
Andreas Duscha/ Carsten Hüttl, ECC Handel, 11.06.2007
Rund 30 Millionen Bundesbürger nutzen die Vorteile des Internets bei der Urlaubsbuchung und gehen damit aber oft Risiken ein. Häufig buchen Verbraucher unüberlegt, weil ein günstiges Angebot schnell weg sein könnte und geraten dabei leicht an einen unseriösen oder unvorsichtigen Anbieter. Die Folgen sind unsichere Datenübertragung oder Nachteile im Vertrag.
Die Initiative secure-it.nrw hat eine Checkliste zusammengestellt, mit der Verbraucher schnell abschätzen können, ob ein Angebot vertrauenswürdig ist.
1. Gibt es ein Gütesiegel?
Mit anerkannten Gütesiegeln wie "TÜV safer shopping", "Trusted Shops" oder das "Euro-Label" verbunden ist eine regelmäßige Überprüfung des Anbieters durch neutrale Institutionen und oftmals auch eine kostenlose "Geld-zurück-Garantie", wenn die Reisedokumente nicht eintreffen. Der Umfang der Prüfung und der Garantieleistung kann durch einen Klick auf das Gütesiegel angezeigt werden.
2. Was steht im Impressum?
Das Impressum zeigt wer hinter dem Firmennamen steckt. Seriöse Anbieter veröffentlichen vollständige Kontaktdaten: Adresse, Telefonverbindung, Steuernummer, Verantwortlicher, Erreichbarkeit. Es sollten Offerten gemieden werden, bei denen nur eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme angegeben ist. Dies gilt auch für ausländische Reiseunternehmen die keine Niederlassung in Deutschland haben, da sich sonst Ansprüche nur schwer durchsetzen lassen.
3. Wie sicher sind die Daten?
Positiv heben sich Anbieter hervor, die von ihrer Homepage direkt auf die Informationen zu Datenschutz und Datensicherheit verlinken. Diese Erklärung sollte informieren über die Daten, die das Unternehmen erhebt, die Verwendung dieser Daten, die Weitergabe persönlicher Angaben an Dritte und wie der Datenschutz gewährleistet ist. Das Unternehmen sollte außerdem darüber informieren, wie die Datenübertragung abgesichert wird. Die Verschlüsselungstechnik SSL (Secure Socket Layer) ist hier weltweiter Standard. Eine 128 Bit-Verschlüsselung ist üblich, noch sicherer sind 256 Bit.
4. Was steht in den Geschäftsbedingungen?
Die Homepage sollte über einen gut sichtbaren Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verfügen. Die AGBs können unterschiedliche Regelungen enthalten abhängig davon, ob der Reiseanbieter als Vermittler oder Veranstalter auftritt. Wichtig ist die Höhe der Stornierungsgebühr und Zahlung erst nach Aushändigung des Sicherungsscheins. Die AGBs und Informationen (Fotos, Beschreibungen, Leistungszusagen, Preise) sowie das Buchungsformular sollten als Nachweis im Streitfall ausgedruckt werden.
Weitere Informationen enthält der "Sicherheitstipp Juni" unter www.secure-it.nrw.de.
(Quelle: o. V.: Last-Minute-Reisen sicher online buchen, unter: http://www.secure-it.nrw.de/presse/aktuell.php, Zugriff am 11.06.2007)
Andreas Duscha/ Carsten Hüttl, ECC Handel, 11.06.2007
