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Levi Strauss & Co hat die ersten Jeans ausgeliefert, die mit RFID-Etiketten ausgestattet sind. Im Rahmen eines Pilotprojekts mit einem US-Handelspartner sollen die RFID-Chips Barcodes ersetzen.
"Die Etiketten tragen dieselben Informationen wie Barcodes, also den Namen des Produkts, Größe und Farbe. Mit diesen Informationen können die Händler ihren Bestand leichter kontrollieren", sagt Levi Strauss-Sprecher Jeffrey Beckmann. Die Datenschützer der Initiative CASPIAN (Consumers agaginst Supermarket Privacy Invasion and Numbering) befürchten, dass durch die Markierung mit RFID-Chips Datenschutzbestimmungen und die Privatsphäre der Kunden verletzt werden könnten. "Unternehmen wie Levi Strauss stellen RFID-Tests als harmlos dar, es handelt sich dabei aber um eine sehr bedenkliche Technologie", so CASPIAN-Aktivistin Katherine Albrecht in einem Statement. Die Datenschützer befürchten, dass zahlreiche Informationen über die Träger der Jeans auf den Etiketten gespeichert werden könnten, diese können von jedem beliebigen RFID-Lesegerät abgerufen werden. 2003 hat CASPIAN einen Boykott der Sisley-Linie von Benetton initiiert, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, die Kleidungsstücke mit RFID-Etiketten auszustatten. Benetton hatte die RFID-Tests gestoppt. |
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| www.nocards.org | |
ext. Ansprechpartner: CASPIAN (Consumers agaginst Supermarket Privacy Invasion and Numbering) Tel.: email: Homepage: www.nocards.org |
