Praxisbeispiel - RFID
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RFID im Mittelstand - Projekt des IfH und der VLB

http://www.rfid-projekt.de

Seit April 2004 testen das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH) und die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) die RFID-Technik in Zusammenarbeit mit der in Köln ansässigen Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. sowie drei selbstständigen Händlern der Rewe. Dieser Feldversuch ist Teil eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts, mit dem die Einsatzmöglichkeiten der neuen Technik in konsumgüterorientierten Unternehmen des Mittelstands überprüft werden sollen. Besonderer Schwerpunkt wird auf den Einzelhandel gelegt. Für den Versuch sind insgesamt 15.000 Mehrwegkästen mit elektronischen Etiketten, sog. Transpondern, versehen worden, die bei ihrem Weg durch die Wertschöpfungskette an mehreren Stellen sowohl in der Brauerei als auch im Einzelhandel erfasst werden. Dabei können zu keinem Zeitpunkt die Informationen der elektronischen Etiketten, die z. B. das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer speichern, mit personenbezogenen Daten verknüpft werden.

Bis Potenziale dieser Autoidentifikationstechnik voll ausgenutzt werden können, sind noch einige Herausforderungen zu meistern. Zu diesem Ergebnis kommen IfH und VLB nach Auswertung der ersten Ergebnisse des gemeinsamen RFID-Feldversuchs. Problematisch ist danach, dass die RFID-Technik noch an die unterschiedlichsten baulichen Gegebenheiten der Unternehmen angepasst werden muss. Vor allem metallische Umgebungen bereiten Probleme und beeinträchtigen so die Leistung des Erkennungssystems. Darunter leidet auch die Erfassungsgenauigkeit der Testobjekte, die zur Zeit noch zu gering ist, um sie flächendecken einzusetzen.

Ausführliche Informationsmaterialien und Downloads (z. B. den Berichtsband des Projektes, einen Informations-Flyer oder Pressebericht) finden Sie unter www.rfid-projekt.de.