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China will die RFID-Technologie verstärkt einführen. Vorerst ist erstaunlicherweise nicht die Industrie an der Funktechnologie interessiert, sondern die Regierung.
100 Millionen Tags sollen im vergangenen Jahr nach China verkauft worden sein. Das berichten die Marktanalysten von In-Stat und prognostizieren für das Jahr 2009 einen Handel von 2,9 Milliarden Stück. Eine wesentliche RFID-Anwendung soll das 'Resident-ID-Card-Program' sein. Es sei zur Ausgabe von RFID-bestückten Personalausweisen durch das 'Ministerium für öffentliche Sicherheit' aufgrund der Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden Chinesen eines der größten RFID-Projekte. Mehr als eine Milliarde ID-Cards sollen bis 2008 herausgegeben werden. Der Einzelhandel als größter Abnehmer von RFID-Tags in China soll noch folgen. Bis dahin bleiben aber unvereinbare Standards das größte Hindernis für eine offene Lieferkette. Zudem seien die Preise für RFID-Tags immer noch relativ hoch. Sie reichten von 0,15 US-Dollar bis hin zu Tags die 200 US-Dollar kosten. |
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