Praxisbeispiel - Möbelhandel
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schindler-wohnart.de - Große Effekte mit einem dezenten Webdesign

http://www.schindler-wohnart.de
Logo Schindler und Partner
'Think simple, as my old master used to say - meaning, reduce the whole of its parts into the simplest terms, getting back to first principles.'

Frank Lloyd Wright (1867 - 1959)

'Denke einfach, reduziere die Gesamtheit der Einzelteile auf ihre einfachste Grundformel' sagte der berühmte Architekt Frank Lloyd Wright einmal. Was für Häuser gilt, kann auch für Webseiten ein erfolgreiches Rezept sein, wie die Homepage www.schindler-wohnart.de zeigt. Das Unternehmen Schindler + Partner vermarktet Designermöbel- und Lichtkollektionen an Fachhändler und hilft Objekteinrichtern, Innenarchitekten und Lichtplanern, ihren Innenbereich stimmungsvoll in Szene zu setzen. Und so wie eine gute Inneneinrichtung Raum schafft, anstatt den Besucher mit Sinneseindrücken zu überfrachten, präsentiert die Webseite ihre Produkte: Ruhig, schnörkellos, aber auch stilvoll und mit viel Raum für die Besonderheiten der einzelnen Kollektionen.

Den Designer im Fokus

Nur vier Menüpunkte erscheinen auf der Startseite. Neben 'Kollektionen' sind das 'Home', 'Kontakt' und 'Impressum'. Somit wird direkt deutlich, wer hier im Mittelpunkt steht: Die sieben Designmöbelhersteller und sechs Lichtdesigner, die Inhaber Christian R. Schindler an die jeweiligen Handelspartner in seinem Vertriebsgebiet weiter vermittelt. Eingebettet in das sparsame Rahmendesign bringen die Hersteller ihre Produktlinien individuell zur Geltung. Emotional lassen die italienischen Designer von SchönhuberFranchi ihren Liegestuhl 'Beethoven' im Meer umfluten, den Klappstuhl 'Gassiopea' Felsvorsprünge überbrücken. Die österreichischen Gruber + Schlager zeigen dagegen ihre nach der Geometrie benannten Wohnsysteme in funktionellen Räumlichkeiten.

Website von Schindler und Partner Schlichte Eleganz ist das Merkmal der Möbelkollektionen und der Website

Maximal acht Fotografien seiner Produkte präsentiert jedes Unternehmen, darunter sind auch zahlreiche Detailansichten der Produkte, die das innovative Element hervorheben. Lässt sich der Besucher dann beispielsweise vom Lichtkörper 'Marilyn' oder von den drei übereinander hängenden Lichtscheiben 'Big Mec SO' inspirieren, folgt er für weitere Eindrücke dem Link auf die jeweilige Herstellerwebsite. Obwohl sich Schindler + Partner an Geschäftskunden richtet, sind die Mehrheit seiner Internetbesucher Endkunden, die nach Ideen für Wohnungseinrichtungen suchen. Diese vermittelt Christian R. Schindler dann über ein Kontaktformular nach Postleitzahlengebieten an seine Einzelhändler, die das gewünschte Produkt bzw. die jeweilige Collection im Ladengeschäft führen. Für jeden dort verkauften Artikel vergütet der Hersteller dieser Produkte an Schindler + Partner als Handelsvermittler eine Provision.

Verbindung aus ästhetischen Anspruch und Service-Orientierung

Ursprünglich hatte er sein Internetangebot aber für Licht- und Möbelhändler und Architekten gestaltet, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Über die Website können diese sich einen ersten Eindruck davon machen, ob Produkte in ihr Konzept passen. Mit dem Internet möchte Christian R. Schindler den Arbeitsaufwand für eher oberflächliche Anfragen somit begrenzen. "Wir haben eine Menge Anfragen, davon sind aber nur etwa 20 Prozent von ernsthafter Natur", sagt er. Die übrigen verweist er zunächst einmal auf die Homepage. Wenn sich ein Interessent dann über das Webformular meldet, wird sein Team aktiv. Dabei geht er auch mit individuellen Lösungen auf seine Kunden ein. Für den Einzelhandel erstellt er Studio-Konzepte, er berät bei der Lichtgestaltung sowie Produktauswahl im Objektbereich, führt aufwendige Bemusterungen durch und hilft den Innenarchitekten bei der Planung und Umsetzung Ihrer Projekte. Dank des Internets kann er sich nun mit seinem dreiköpfigen Team stärker auf diese intensiven Beratungen konzentrieren.

Somit hat seine Webseite bei allem ästhetischen Anspruch auch ihren funktionellen Aspekt, was schon jenem erwähnten Architekten bei seinen Arbeiten besonders wichtig gewesen war: 'Form follows function'.