Die elektronische Beschaffung bietet Möglichkeiten zur Reduzierung von Prozess- und Produktkosten, die sich nur schwer ignorieren lassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Großunternehmen bereits seit mehreren Jahren ihre Bestell- und Lieferdaten mittels EDI (Electronic Data Interchange) austauschen. Der hohe Aufwand beim Aufbau solcher 1:1-Beziehungen war allerdings stets ein Hemmnis und hat zu einer relativ geringen Akzeptanz von EDI im Mittelstand geführt. Die mithilfe des Internets möglich gewordenen neuen Beschaffungswerkzeuge bieten insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Weg, dieses Hemmnis zu umgehen.

Beispielsweise können durch die Nutzung von elektronischen Marktplätzen n:n-Beziehungen unterstützt werden. Sowohl Anbietern als auch Nachfragern eröffnen sich hiermit ganz neue Möglichkeiten. Bislang ist jedoch auch auf Marktplätzen eine gewisse Zurückhaltung der mittelständischen Unternehmen feststellbar.

In dem hier zum Download bereitstehenden Artikel wird der Stand der elektronischen Beschaffung dargestellt, insbesondere im Hinblick auf kleine und mittelständische Unternehmen.

(erschienen im Handelsjournal, Heft 8/2003, S. 42-43)


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