Literatur - Zahlungsverfahren und Zahlungssysteme
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Sicherheit ist oberstes Gebot für das Bezahlen im Internet

Autoren: o.V.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2002, S. 23.

Das Institut für Telematik in Trier hat ermittelt, dass allein in Europa mittlerweile rund 100 verschiedene Bezahlverfahren existieren. Zwischen den angebotenen Modellen bestehen erhebliche Unterschiede, sowohl was die Bedingungen, die Inhalte und die Abwicklung als auch was die mit der Nutzung verbundenen Kosten betrifft. Die Firstgate Internet AG mit Sitz in Köln beispielsweise stellt dem Unternehmen, das über ihr click&buy Internetportal Inhalte verkaufen will, eine Tarifplattform, die Erstellung der Rechnungen im Anbieterauftrag, die Abwicklung der Zahlungen, Bonitätsprüfung und Kunden-Support zur Verfügung. Die Verträge sind monatlich kündbar. Der Nutzer wiederum zahlt für die jeweilige abgerufene Information den Preis, den die Anbieter dafür festgelegt haben und erhält, meistens einmal im Monat, dafür eine Sammelrechnung von Firstgate, die er wahlweise per Bankeinzug, die Kreditkarte oder auch über seine Festnetz-Telefonrechnung begleichen kann.

Auch der E-Business-Dienstleister Pago eTransaction Services GmbH (Köln) bietet Online-Händlern die Möglichkeit, ihren Kunden die direkte Überweisung beim Kauf anzubieten. Man hat dabei die Zielgruppe von mehr als 17 Millionen Onlinebanking-Kunden im Visier. Sämtliche transferierten Daten werden dabei durch eine SSL-Verschlüsselung gesichert.

Ein eigenes Online-Bezahlsystem bietet auch die Volkswagen Bank direct zusammen mit der IPC Interrnet Communication Payment AG (Hamburg) unter dem Namen aposto an. wer aposto als Online-Anbieter nutzen will, muss sich einer Qualitäts- und Plausibilitätsprüfung unterwerfen, aber auch die Bonität des Kunden wird geprüft. Für jede Adresse kann dabei eine Zahlungswahrscheinlichkeit errechnet werden.