Nachricht - Netzsicherheit und Informationssicherheit
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Sicherheitslücken bei iPhone Apps - Sieben Sicherheitsregeln für Unternehmen

Das iPhone, lange Zeit für nicht „Business-tauglich" empfunden, etabliert sich trotz aller Bedenken zunehmend als wichtiges Handwerkszeug in Unternehmen. Dabei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass das meistverkaufte Smartphone immer noch erhebliche Sicherheitslücken aufweist.

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Die kürzlich veröffentlichte Studie der Bucknell Universität (Pennsylvania) zum Thema Informationssicherheit offenbart, wie anfällig iPhone, iPad und Co. im Bezug auf die Datensicherheit sind. Die größte Schwachstelle sind hierbei die Apps. Beim Benutzen von Apps werden oft, die sogenannten UDID (Unique Device Identifier), ein für jedes iPhone zugeschriebener Identifikationscode, verschickt. Über diesen Code können die User des iPhones eindeutig identifiziert werden, was in manchen Fällen, durchaus hilfreich sein kann. Meistens wird die UDID in SSL-verschlüsselter Form verschickt- jedoch nicht immer, wie bei der Untersuchung von 25 kostenfreien Apps nun herauskam.

Bei vielen Apps werden, ohne Wissen des iPhone-Besitzers und ohne direkten Nutzen für die Funktionalität der jeweilligen App, zusätzliche Daten verschickt. So ist es ein leichtes Informationen über Surfverhalten, Apps-Benutzung und Aufenthaltsort des iPhone-Benutzers herauszufinden und gegebenenfalls weiterzuverkaufen. Die Studie der Bucknell Universität geht sogar noch einen Schritt weiter und enthüllt, dass viele der untersuchten Gratis-Apps in direkter Verbindung zu unseriösen Werbenetzwerken stehen.

 

Mit dieser Problematik hat sich auch das Marktforschungsinstitut Forrester Research befasst. In dem Aufsatz "Apple's iPhone And iPad: Secure Enough For Business?" wurden sieben Sicherheitsregeln formuliert, die helfen sollen Datenraub entgegenzuwirken und die Benutzung von iPhone und iPads in Unternehmen sicherer zu machen.

 

1. E-Mails immer verschlüsselt versenden
2. Daten von geklauten oder verlorenen Geräten via "crypto-shredding" löschen
3. Alle mobilen Endgeräte sollten mit einer mindestens fünfstellige Zahl als Passwort geschützt sein
4. Automatisches Gerätesperren, wenn ein Gerät über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wurde
5. Gesperrte Geräte nach misslungenen Entsperrversuchen automatisch löschen
6. Die Konfigurationsdatei sollte geschützt werden
7. Die Sicherheitspolicen sollten regelmäßig erneuert werden