Nachricht - Web 2.0 und Social Commerce
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Social Commerce - nur Social oder auch Commerce? - Rückblick auf das 18. EC-Forum

Unter dem Veranstaltungstitel "Social Commerce- Nur Social oder auch Commerce?" fand am 27. Oktober 2010 das 18. EC-Forum des ECC Handel statt. Knapp 150 interessierte Teilnehmer versammelten sich im Kölner Park Inn, um sich über abwechslungsreiche Themen wie Optimierung von Social-Media-Kampagnen, Haftung und Datenschutz im Social Commerce und vieles mehr auszutauschen.

 

Neben den vier spannenden Themenblöcken "Online-Kommunikation im E-Commerce", "Social Media als Instrument zur Zielgruppenansprache", "Rahmenbedingungen für erfolgreichen Social Commerce" und "Umsetzung von erfolgreichen Social Media-Konzepten" nutzten die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, sich in den kulinarisch gestalteten Pausen intensiv über das Thema auszutauschen.

Das ECC Handel bedankt sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Referenten, die das Forum mit Ihren Vorträgen und Diskussionsbeiträgen in hohem Maße bereichert haben, sowie bei den Sponsoren dot.Source GmbH, Bluetrade, Sommer & Co. GmbH und den Medienpartnern.

 

Die Referenten und weitere Experten im Interview:

Die Präsentationen der Referenten zum kostenfreien Download:

Andreas Duscha

Andreas Duscha

Bereichsleiter des ECC Handel

 

Andreas Duscha hieß alle Teilnehmer, Referenten und Sponsoren herzlichst Willkommen. Nach einem kurzen Überblick über die Leistungen und das Tätigkeitsspektrum des ECC Handel war insbesondere Organisatorisches Inhalt seiner Begrüßung. Herr Duscha moderierte darüber hinaus auch die Veranstaltung und übernahm erstmalig auch als neuer Bereichsleiter des ECC Handel die Verantwortung über die berühmten "Time-Out"-Karten. So stellte er sicher, dass neben der Vielzahl an Informationen aus den spannenden Vorträgen auch ausreichend Zeit zum Networking in den Pausen blieb.

Begrüßung und Einführung
01_Andreas Duscha_Begrüßung und Einfü[...].pdf
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Dr. Georg Odenthal

Dr. Georg Odenthal

Consultant für NeuroIPS©, 180° visual systems GmbH

 

Dr. Georg Odenthal stellte in seiner Keynote das mobile Neurolabor "NeuroIPS" vor, mit dessen Hilfe Zielgruppenanalysen durchgeführt werden können, die Persönlichkeitstypen identifizieren und unterscheiden. "Die Persönlichkeitstypen sind sehr stabil - diese entscheiden sich bereits in der Kindheit und ziehen sich durch das Leben durch", so Dr. Odenthal. Ziel dieser Analysen ist es, die Markenkommunikation an die Persönlichkeitstypen der Zielgruppe und deren individuellen Bedürfnissen anzupassen.

Keynote: Social Commerce – nur social oder auch commerce?
Vortrag von Dr. Georg Odenthal, 180° visual systems GmbH, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
02_Dr. Georg Odenthal_Keynote.pdf
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Dr. Kai Hudetz

Dr. Kai Hudetz

Geschäftsführer der IfH Institut für Handelsforschung GmbH

 

Dr. Kai Hudetz gab in seinem Vortrag "Social Commerce - Wie viel Interaktion will der Kunde?" zunächst einen Überblick über die Begriffsdefinition und die unterschiedlichen Formen von Social Commerce. Insbesondere machte er darauf aufmerksam, dass zwar jeder gerne Kundenbewertungen und Blogbeiträge liest oder Videos anschaut, dass die Anzahl derjenigen Nutzer, die diese Inhalte einstellen, jedoch sehr gering ist. "Im Idealfall schafft man es, die Kunden zu Botschaftern zu machen", so Dr. Hudetz. Hierzu machte er deutlich, inwieweit Onliner das Informations- und Kaufverhalten anderer Internetnutzer beeinflussen. Mit den sieben Todsünden im Umgang mit sozialen Netzwerken rundete Dr. Hudetz den Vortrag ab.

Social Commerce - Wie viel Interaktion will der Kunde?
Vortrag von Dr. Kai Hudetz, ECC Handel, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
03_Dr. Kai Hudetz_Social Commerce - Wie [...].pdf
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Axel Gronen

Axel Gronen

eBay-Experte und Autor der Website www.wortfilter.de

 

Axel Gronen betitelte in seinem Vortrag "Was machen die Klassiker: Gehen eBay und Amazon mit der Zeit?" das Shopping-Portal eBay als Mutter und Erfinder des Social Commerce, machte aber gleichzeitig deutlich, dass sich eBay immer mehr davon abwendet. Hierzu stellte er die Social Commerce-Funktionen von eBay und Amazon vor und zeigte auf, dass Amazon zwar später auf den Social Commerce-Zug aufgesprungen ist, die Funktionen nun aber konsequenter umsetzt und ausbaut. Den Fokus legte Herr Gronen dabei auf die "klassischen Social Media-Funktionen" wie Bewertungen, Rezensionen und Empfehlungen.

Was machen die Klassiker: Gehen eBay und Amazon mit der Zeit?
Vortrag von Axel Gronen, Wortfilter.de, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
04_Axel Gronen_Was machen die Klassiker [...].pdf
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Martin Schleinhege

Inhaber, Clever and Smart Public Relations Hamburg (www.clever-and-smart-pr.de)

 

Martin Schleinhege ging als erster Referent des zweiten Themenblocks in seinem Vortrag "Was Kunden bewegt - lernen durch Social Media Monitoring" insbesondere auf die Messbarkeit von Social Media ein. Hierzu machte er zunächst deutlich, dass sich die Kunden untereinander austauschen - egal ob das Unternehmen oder die Marke zuhört oder nicht. Wer die Gespräche im Netz also beobachtet und auswertet, lernt viel über seine Kunden - und über sich. Aber: "Social Media zur Umsatzsteigerung funktioniert nicht direkt", mahnte Schleinhege. Darüber hinaus machte er deutlich, wie man Social Media als Frühwarnsystem oder Markenanalyse einsetzen kann und auf welchen Gebieten man hier Erkenntnisse gewinnen kann.

Was Kunden bewegt - lernen durch Social Media Monitoring
Vortrag von Martin Schleinhege, Clever and Smart Public Relations, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
05_Schleinhege_Was Kunden bewegt - lerne[...].pdf
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Sven Wilhelm

Sven Wilhelm

Geschäftsführer und Gesellschafter, Textprovider (www.textprovider.de)

 

Sven Wilhelm berichtete in seinem Vortrag "Strategien und Beispiele zum effektiven Einsatz von Online-Content im Bereich Social Media" von dem Einsatz von optimierten und mehrwertbezogenen Content-Bausteinen als Hauptfaktor für die Durchführung von erfolgreichen Social Media-Kampagnen. "Man kann es schaffen, die Conversion Rate durch Social Media zu steigern", so Wilhelm. Darüber hinaus stellte er insbesondere am Beispiel von YouTube beliebte Maßnahmen bei der Umsetzung von Social Media-Strategien vor. Wilhelm erläuterte den Teilnehmern: "Social Media-Content ist kein einmaliges Thema, man muss sich kontinuierlich den aktuellen Anforderungen stellen".

Content-Aufbereitung/-Optimierung für erfolgreiche Social-Media-Kampagnen
Vortrag von Sven Wilhelm, Textprovider, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
06_Wilhelm_Content-Aufbereitung-Optimier[...].pdf
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Joubin Rahimi

Joubin Rahimi

Vertriebsleiter eCommerce, TIMETOACT Software & Consulting (www.timetoact.de)

 

Seinen Vortrag mit dem provokanten Titel "eCommerce ist tot, es lebe der Social Commerce, aber wie?" begann Joubin Rahimi mit einer Zeitreise: Es dauerte 38 Jahre, bis das Radio 50 Mio. Menschen erreicht hat. Bei Facebook dauerte es nur 9 Monate - und es waren 100 Mio. Menschen. Anschließend ging er auf die verschiedenen on- und offsite-Formen von Social Media ein. Er zeigte auf, wie E-Commerce und Social Commerce über eine Plattform betrieben werden können und machte dies an zahlreichen Beispielen deutlich.

eCommerce ist tot, es lebe der Social Commerce, aber wie?
Vortrag von Joubin Rahimi, TIMETOACT Software & Consulting, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
07_Joubin_Rahimi_eCommerce ist tot, es l[...].pdf
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Christian von Hammel-Bonten

Christian von Hammel-Bonten

Senior Vice President und Head of Product Management, ClickandBuy (www.clickandbuy.com)

 

Christian von Hammel-Bonten begann seinen Vortrag "Social Commerce + Payments = Social Payments?" mit einer spannenden Frage: Sind soziale Netzwerke doch nur eine neue Verkaufsplattform? Und wo gekauft wird, ist die Zahlung nicht weit. Doch gerade diese ist ein kritischer Faktor, denn viele Kunden brechen den Bezahlvorgang frühzeitig ab. "Es ist wichtig, das Payment auf der jeweiligen Seite, wie z. B. auf Facebook, abzuwickeln, um die Anzahl der Spontankäufe zu erhöhen", so von Hammel-Bonten. In diesem Zusammenhang stellte er das Buxter-Bezahlverfahren von ClickandBuy vor, das in Facebook die Zahlung virtueller Güter abwickeln kann.

Social Commerce + Payments = Social Payments?
Vortrag von Christian von Hammel-Bonten, ClickandBuy, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
08_Christian von Hammel-Bonten_SocialPay[...].pdf
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RA Rolf Becker

RA Rolf Becker

Partner, Kanzlei Wienke & Becker - Köln® (www.kanzlei-wbk.de)

 

RA Rolf Becker beleuchtete in seinem Vortrag "Haftung und Datenschutz im Social Commerce" die rechtlichen Aspekte des Social Commerce. Hierbei ging er zunächst vertiefend auf die Frage ein, ob ein Shopbetreiber auf Unterlassen bzw. sogar Schadensersatz in Anspruch genommen werden kann, wenn Dritte auf seiner Webseite rechtsverletzende Äußerungen posten. Anschließend machte er deutlich, dass es zwar keine Überwachungsverpflichtung, jedoch eine Beseitigungsverpflichtung für Website-Betreiber gibt. Laut Becker ist es ratsam, eigene und fremde Inhalte klar voneinander zu trennen. Außerdem meint Becker: "Usemeinungen sollte man nicht faken, sonst hagelt es Abmahnungen."

Haftung und Datenschutz im Social Commerce
Vortrag von Rolf Becker, Kanzlei Wienke & Becker - Köln, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
09_Becker_Haftung und Datenschutz im Soc[...].pdf
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Sebastian Herold

Sebastian Herold

Blogautor und E-Commerce-Projektkoordinator, dotSource (www.dotsource.de)

 

Sebastian Herold stellte in seinem Vortrag "10 Schritte zur Konzeptionierung einer erfolgreichen Social-Commerce-Strategie" konkrete Handlungsstrategien für den erfolgreichen Einsatz von Social Commerce vor. So ging er insbesondere auf die Fragen ein, wie der Aufbau von Online-Communitys funktioniert und was bei der Nutzung von User Generated Content im Shop zu beachten ist. Anhand einiger konkreter Beispiele wurde darüber hinaus noch deutlich, welche Do´s und Dont´s es im Social Commerce gibt und welchen Herausforderungen sich die Beteiligten stellen müssen. "Gute Social Commerce-Plattformen verstehen sich als Service für den Nutzer und nicht für den Händler", so Herold.

10 Schritte zur Konzeptionierung einer erfolgreichen Social Commerce-Strategie
Vortrag von Sebastian Herold, dotSource, am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
10_Herold_10 Schritte zur Konzeptionieru[...].pdf
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Dr. Björn Schäfers

Dr. Björn Schäfers

Geschäftsführer, Smatch.com (otto group) (www.smatch.com)

 

Dr. Björn Schäfers zeigte in seinem Vortrag "smatch.com - Social Commerce für Mode, Wohnen & Lifestyle" anhand dem konkreten Beispiel von smatch.com, dass Social Commerce eben nicht nur Social, sondern auch Commerce sein kann. Er machte deutlich, wie der Handel von der Vernetzung der Kunden profitieren kann - nämlich durch eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit und geringere Retourenquoten. Aber Vorsicht: "Social Commerce wird dazu führen, dass sich gute Produkte und Dienstleistungen sehr schnell verbreiten, wobei schlechte Produkte und Dienstleistungen im Gegenzug ebenfalls sehr schnell abgestraft werden", so Dr. Schäfers.

smatch.com - Social Commerce für Mode, Wohnen & Lifestyle
Vortrag von Dr. Björn Schäfers, smatch.com (otto group), am 27.10.2010 auf dem 18. EC-Forum in Köln.
11_Schäfers_smatch.com - Social Commerc[...].pdf
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Natürlich gab es auch dieses Mal wieder ausreichend Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, interessante Gespräche zu führen und Erfahrungen auszutauschen. Nachfolgend finden Sie einige Bilder der Veranstaltung.

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